Pfarreiengemeinschaft Pondorf - Schamhaupten - Wolfsbuch
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St. Johannes Baptist in Megmannsdorf

Die von einer Friedhofsmauer umgebene Chorturmkirche mit westlichem Vorzeichen steht am Südrand des Dorfes. Sie stammt aus der Zeit der Romanik die Reste eines romanischen Eingangs sind zu erkennen. Um 1700 wurde die mittelalterliche Kirche durch umfassenden Umbau barockisiert. Das Hochaltarblatt zeigt die Taufe Jesu durch Johannes. Über dem Chorbogen ist als Holzplastik eine Türkenkopfmadonna des 15. Jahrhunderts angebracht. Die Marienfigur am linken Seitenaltar, stammt vom Ende des 15. Jahrhunderts. Am rechten Seitenaltar steht eine Holzplastik des Kirchenpatrons aus dem 16. Jahrhundert. Der Kirchturm hat einen Treppengiebel mit Satteldach; die beiden Glocken wurden 1950 von Johann Hahn in Landshut gegossen. Eine ältere Glocke stammte von 1751 von Christian Felix in Ingolstadt. Der Sage nach wurden die Glocken des Kirchleins im Dreißigjährigen Krieg im sogenannten Roten Brunnen versenkt, um sie vor der Zerstörung zu retten.

In der Kirche feierte am 8. Juli 1954 der aus dem Ort stammende Johann Hundsdorfer (* 22. April 1928 in Megmannsdorf, † 12. Dezember 2008 in Pförring) ab 1982 Pfarrer und Bischöflicher Geistlicher Rat in Oberdolling, seine Priminz. 2004 widmete er „Für die in Megmannsdorf Geborenen und in der Fremde Verstorbenen, und für die in den beiden Weltkriegen Gefallenen und Vermissten“ ein an der Kirche stehendes Metallkreuz mit dem Bildnis seines Namenspatron.

 

 

Quelle: Wikipedia (Megmannsdorf) am 13.08.2016