Pfarreiengemeinschaft Pondorf - Schamhaupten - Wolfsbuch
Pfarreiengemeinschaft Pondorf - Schamhaupten - Wolfsbuch

Chronik - Seite 1

Kinder begegnen Märchenfiguren im Zauberwald

Im Zauberwald ist so einiges los gewesen. 40 Buben und Mädchen durften den Wurzelsepp durch sein phantastisches Reich voller Märchenfiguren begleiten und dabei sogar ein echtes Abenteuer, nämlich die Befreiung der Prinzessin von einem Fluch der Hexe, erleben. Das Freiland-Theaterstück für Kinder stammt aus der Feder von Carola und Anton Zach aus Hainsberg. Organisiert und aufgeführt wurde es von der Pfarrei Wolfsbuch unter der Leitung von Stefanie Schuderer.Auf ihrem Weg durch den Zauberwald begegneten die in drei Gruppen aufgeteilten Buben und Mädchen einem stolzen Ritter, einer traurigen Königin, einer bösen Hexe und einer liebreizenden Prinzessin. Und im Gegensatz zu vielen Figuren in Märchenparks waren sie echt. Sie konnten erzählen, gestikulieren und sich mit den Kindern unterhalten. Die Buben und Mädchen wurden natürlich von Erwachsenen begleitet, um etwaigen Ängsten entgegenzuwirken."Grias eich, ich bin der Wurzelsepp. Ich werde euch auf dem Weg durch den Zauberwald führen". Mit diesen Worten bot sich eine schrulliger Wald-arbeiter als kompetenter Begleiter an. Er machte aber gleich die Kinder darauf aufmerksam, dass "unterwegs so einiges passieren" werde. Und nachdem der mit Seifenblasen umwobene Eingang zum Märchenwald passiert war, sprang auch schon ein stolzer Ritter hinter einem Busch hervor. Der mit einem Schwert ausgestattete Rittersmann erzählte den Kindern von einer bösen Hexe, die die Prinzessin von der Ödenburg verzaubert und in eine Statue aus Stein verwandelt hatte, weil der König die Hexe nicht zu seiner Gemahlin machen wollte. Allerdings könnten die Buben und Mädchen mithelfen, die Prinzessin von dieser Hexerei zu erlösen.Auf dem weiteren Weg stießen der Wurzelsepp und die Kinder auf die weinende Königin, die ihnen ebenfalls vom Schicksal ihrer lieben Tochter erzählte. Mucksmäuschenstill wurde es in den Reihen der Kinder, als sie plötzlich auf einer Lichtung des Waldes an einem Tisch die Hexe in ihrer schwarzen Kleidung sitzen sahen. Sie prahlte damit, dass sie "als ihren bisherigen größten Zauber" die Prinzessin in eine Statue aus Stein verwandelt habe. Allerdings stehe der Zauberspruch zur Befreiung der Prinzessin in ihrem großen Zauberbuch. Als die Hexe ihre Brille suchte, stibitzte ein Bub das Buch und die Kinder liefen damit schnell davon.Über geheimnisvolle, mit Moos bedeckte Waldwege gelangte die Gruppe zu einer Felspartie. Und siehe da - hier stand sie, die zu Stein gewordene Prinzessin. Schnell wurde das Zauberbuch herausgeholt und durch den Spruch "Eins,zwei drei - der Zauber sei vorbei", die Prinzessin wieder zu einer bildhübschen, jungen Dame zurück verwandelt. Nachdem sich die Prinzessin für die Rettung bedankt hatte, durften die Kinder zur Belohnung für ihre Tat einige Goldtaler aus einer Schatzkiste des Ritters in Empfang nehmen. Danach ging's wieder raus aus dem Zauberwald und die Buben und Mädchen hatten sich für ihre Heldentat eine kräftige Brotzeit verdient. Während die eine Gruppe durch den Märchenwald wanderte durften sich die anderen Kindern bei verschiedenen Spielen vergnügen.

 

(Anton Patzelt)

 

Kath. Frauenbund Schamhaupten feiert 40-jähriges Bestehen

Anlässlich des 40. Vereinsjubiläums des Katholischen Frauenbundes der Pfarrei Schamhaupten feierte die Frauenvereinigung zunächst einen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg. Nach dem feierlichen Einzug begrüßte Pfarrer Mathew Luka die Gottesdienstbesucher und insbesondere die Mitglieder der Frauenbund-vereinigung. In den vergangenen 40 Jahren hat der Frauenbund die Rolle der Frau in der Pfarrei gestärkt, lobte Luka den Einsatz. Von anfangs 128 Mitgliedern hat sich die Zahl konstant halten können. Momentan gehören 132 Frauen aus den Orten Schamhaupten, Sandersdorf, Schafshill, Thannhausen und Dollnhof dem Frauenbund an. Im Evangelium wurde die Begegnung Jesu mit einer Frau am Jakobsbrunnen geschildert. „Es berühren sich Himmel und Erde“ überschrieb Luka sowohl den Text des Evangeliums als auch den Gottesdienst. „Im Alltag sind wir oft müde und in Zeitnot“, sagte Luka. „Oder kann es doch geschehen, dass sich auch hier Himmel und Erde berühren?“, fragte er die Gläubigen. Zum Gedenken an die gestorbenen Mitglieder zündete man eine Kerze an und gedachte ihrer in einer kurzen Stille. Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes hatte der Kirchenchor übernommen. In seiner Predigt ging Luka dann noch einmal darauf ein, wie sich Himmel und Erde auch im Alltagsgeschehen berühren können. „Wo wir uns ansprechen lassen, wo wir unsere Hilfe anbieten, wo wir miteinander beten, lachen, streiten, wo wir Zeichen der Liebe setzen, wo wir den Geist der Gemeinschaft entflammen, da berühren sich auch im Alltag Himmel und Erde“, so Luka. Zum Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Priester bei allen Personen, die den Gottesdienst so feierlich gestaltet haben. Er bedankte sich auch beim Frauenbund, die ihn schon seit vielen Jahren hervorragend unterstützt haben. Er wünschte dem Bund weiterhin eine gute Gemeinschaft und eine gute Zusammenarbeit. Die weltliche Feier fand im Anschluss an den Gottesdienst im Pfarrheim in Schamhaupten statt. Claudia Brennecke vom Führungsteam begrüßte die rund 50 KDFB-Mitglieder. Sie bedankte sich bei Pfarrer Luka und dem Kirchenchor für die schöne Gestaltung der Messe. Am 18. Juli 1979 wurde der Verein in Schafshill ins Leben gerufen. Gleich zu Beginn trugen sich 68 Frauen in die Mitgliederliste ein. Nach kurzer Zeit kamen noch weitere hinzu, so dass man bald auf 128 Mitglieder anwuchs. Auch heute gehören noch viele Gründungs-mitglieder dem Verein an. Sie freute sich, dass auch viele von ihnen an der Jubiläumsfeier teilnahmen. Im Führungsteam hatte man sich darauf geeinigt, dass keine Urkunden ausgegeben werden. Für alle Mitglieder hatte man aber eine Rose besorgt, die am Ende der Veranstaltung übergeben wurde. Brennecke hielt ihren Vortrag bewusst kurz, da man lieber das Jubiläum feiern, als die Teilnehmerinnen mit Zahlen und Daten langweilen wollte. An Pfarrer Mathew Luka übergab Sabine Eichenseer eine Spende. Auch an den Pausenhof in Hagenhill wird man in Kürze noch eine weitere Spende tätigen. Zum Abschluss der gelungen Jubiläums-veranstaltung stellten sich die Frauen noch zu einem Gruppenfoto zu-sammen.                                               

                       (Bernhard Meier)

Abschlussgottesdienst der Vorschulkinder

Unter dem Motto "Gott hat ein Herz für dich" waren die Vorschulkinder des Wolfsbucher Kindergartens St. Andreas zum Abschlussgottesdienst in die Andreaskirche eingeladen. Nach dem Eingangslied "Es läuten alle Glocken" stellte der Orts-geistliche Pfarrer Matthäus Luka die Buben und Mädchen, die den Kindergarten nach den Sommerferien verlassen, in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Anschließend wurde ein riesiges Herz an eine Stellwand geheftet. Danach zeigten die Kinder, wie Herzen sein können. "Wir können jemanden unser Herz schenken", meinte Carolin, "Wir können jemanden in unser Herz schließen", wusste Leni und Julia wies darauf hin, dass jemandem auch ein Stein vom Herzen fallen könne. Dabei heftete jedes Kind sein selbst gebasteltes Herz an an das große Herz  der Wand.

Zum Lied "Eines Tags kam einer" stellte die Kindergartenleiterin Kerstin Goll ein Bild von Jesus mit zur Stellwand. "Lieber Gott, wir bitten dich, lass die Kinder im Kindergarten noch viel Spaß und Freude haben", hieß es in einer der Fürbitten, die von Julia vorgetragen wurde und Hannes bat um den Frieden auf der Welt. Auf das Lied "Gottes Liebe ist so wunderbar" folgten das Evangelium und das gemeinsame Vaterunser. Bevor Pfarrer Matthäus den Segen erteilte, beteten die Mütter für ihre Kinder, die sich auf einen neuen Lebensabschnitt begeben.  Für die ABC-Kids sang Simone Braun ein bewegendes Abschiedslied. Zum Schluss durften die Buben und Mädchen kleine Geschenke in Form von Kissen, Herzen und Glücksengeln entgegen nehmen.

(Anton Pazelt)

 

Helferfest der Pfarrei Pondorf und Wolfsbuch

Die Arbeiten, die in einer Pfarrei anfallen, wären ohne die Hilfe vieler fleißiger Hände nicht zu leisten. Pfarrer Mathäus dankte dafür im Rahmen des diesjährigen Helferfestes am 05.07.2019 im Dunshansl-Stodl.

Murmelrollen, Kartoffellauf und Erbsenschlagen auf dem Wolfsbucher Pfarrfest

Zum Pfarrfest hatten der Wolfsbucher Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung in den Pfarrgarten eingeladen. Das Fest begann mit einer Fahrzeugsegnung. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Matthäus Luka besprengte die vorbeifahrenden Zwei- und vierrädrigen Fahrzeuge mit Weihwasser und sprach das Segensgebet. Anschließend setzten sich die vielen Besucher bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen, sowie Spezialitäten vom Grill  unter der riesigen Weide zu einem kleinen Plausch zusammen. Währenddessen unterhielt die Wolfsbucher Blaskapelle die Gäste mit zünftigen, bayerischen Klängen.

Für die Kinder hatten die Organisatoren eine kleine Sommerolympiade vorbereitet. Gar nicht so einfach war es, sich auf den Team-Skiern fortzubewegen. Beim Dosenwerfen war Zielgenauigkeit gefragt und beim Erbsen-Schlagen Treffsicherheit. Noch lange nicht aus der Mode gekommen ist das Sackhüpfen, das den Buben und Mädchen mächtig Spaß machte. Weitere Disziplinen der Olympiade waren Murmelrollen und Kartoffel-Hindernislauf. Auf die Besten wartete natürlich eine kleine Belohnung.
Gut angenommen wurde auch der erstmals abgehaltene Flohmarkt, auf dem die Kinder ihre ausrangierten Sachen anbieten konnten. Insgesamt nutzen 17 Buben und Mädchen diese Gelegenheit des Verkaufs.

(Anton Patzelt)

Heilige Messe zum 50 jährigen Jubiläum des Schützenvereins Schamhaupten/Thannhausen

Das bunte Netz des Lebens - Familiengottesdienst in Wolfsbuch

Einen Familiengottesdienst hat das Liturgieteam unter der Leitung von Stefanie Schuderer mit der Pfarrgemeinde Wolfsbuch in der Andreaskirche gefeiert. Der Gottesdienst stand unter dem Thema "Wir knüpfen das bunte Netz des Lebens".

"In einer Pfarrgemeinde gibt es viele Ereignisse: Lachen und Weinen, Freude und Trauer, sich streiten und sich wieder vertragen. Das Netz der Pfarrei ist kunterbunt - es ist aus vielen Fäden geknüpft", betonte der Ortsgeistliche Pfarrer Matthäus Luka zu Beginn der Heiligen Messe. Die anschließenden Kyrie-Rufe befassten sich ebenfalls mit dem Lebensnetz und wurden von Bastian, Max und Elias vorgetragen.

"Wie schön ist es, wenn Erwachsene und Kinder ohne Streit zusammen sind. Schenke uns jetzt ein gutes Miteinander",hieß es im Tagesgebet.

Das Märchen vom bunten Netz stand im Mittelpunkt des Predigtspiels. Erzählt wurde es von Ronja, Annika und Franziska. Im Mittelpunkt der Geschichte stand das Dorf Farbenfroh. Es lag am Rande der großen, lauten Welt. Die Menschen dort waren sehr glücklich, teilten alles miteinander und halfen sich in der Not. Wenn die Sonne schien, spannte sich ein buntes Netz über das Dorf,so dass nichts Böses von außen hineindrang. In er Nähe des Dorfes lag eine große Stadt. Die Menschen dort sahen das Glück der Bewohner und wurden neidisch.

Aber auch die Bewohner von Farbenfroh wurden immer unzufriedener. Sie glaubten,dass die Leute in der Stadt mit den vielen hellen Lichtern noch glücklicher seien als sie selbst und schnitten ein Loch in ihr schützendes Netz. Zuerst waren es nur einige, die durch die Öffnung nach draußen krochen. Aber es genügte, um die Unruhe der Leute in Farbenfroh zu vergrößern. Sie erzählten, dass es in der großen Stadt eine Menge von Geld und reichlich Schmuck gebe. Immer mehr stiegen durch das Loch. In Farbenfroh änderte sich alles. Die Eltern hatten keine Zeit mehr für ihre Kinder und die alten Leute mussten nun oft lange warten, bis ihnen jemand half. Einer wollte mehr verdienen als der andere. Das bunte Netz war längst an vielen Stellen durchlöchert. Es machte sich aber auch der ein oder andere daran, das Netz wieder neu zu knüpfen. Und wenn es ihm gelang, kehrte das Glück zurück.

Einige Kinder hatten Fäden in Form von bunten Tüchern vorbereitet. Sie stellten die einzelnen Farben vor und legten damit ein buntes Netz zusammen: Rot für die Liebe, Blau für das Wasser, Grün für die Wiese, Weiß für die Freude, Schwarz für die Trauer und Lila für die Umkehr. Zum Schluss kam noch Gelb für die Sonne, das Licht und die Wärme Gottes hinzu. "Herr, lass das Netz des Friedens zwischen den verschiedenen Konfessionen und Kirchen, zwischen Gruppen und Völkern immer dichter werden", hieß es in einer der von den Kindern vorgetragenen Fürbitten. Der Familiengottesdienst endete mit einem gemeinsam gesungenen Danklied an Gott, den Schöpfer der Welt.

(Anton Patzelt)

Ein reines Herz, ein geduldiges Herz, ein offenes Herz Herz-Jesu-Fest mit Fahnensegnung in Wolfsbuch

Das Herz-Jesu-Bruderschaftsfest ist in Wolfsbuch ist heuer besonders groß gefeiert worden. Stand doch die Segnung der neu restaurierten Bruderschaftsfahne durch den Ortsgeistlichen Pfarrer Matthäus Luka an. Das Liturgieteam hatte dazu mit den Kindern einen Familiengottesdienst einstudiert.

Am Nachmittag trafen sich die vielen Mitglieder der Herz-Jesu-Bruderschaft in der Andreaskirche zur Dankandacht mit feierlicher Gelöbniserneuerung und anschließender Festprozession zur Marienkapelle unter dem Lindenbaum auf einer Anhöhe des Dorfes.

(Anton Patzelt - abgeändert)

Der Schatz im Acker - Kinderkirche im Wolfsbucher Pfarrgarten

Ein für die Kinder recht spannendes Thema hatte sich das Team um Stefanie Schuderer für die Kinderkirche im Juni ausgesucht:  "Der Schatz im Acker". Trotz hochsommerlicher Temperaturen wollten 28 Buben und Mädchen bei der Schatzsuche mit dabei sein. Platz genommen hatte die Gruppe unter einem großen, schattigen Baum des Pfarrgartens.

(Anton Patzelt - abgeändert)

Pfarrgemeinderat Pondorf lädt zum Ausflug nach Augsburg

Am 25. Mai 2019 lud der Pfarrgemeinderat Pondorf zum gemeinsamen Ausflug nach Augsburg ein. Nach einer zwei stündigen, interessanten Stadtführung wurde ein gemeinsames Mittagessen im Ratskeller eingenommen. Danach hatte man zwei Stunden Zeit die Stadt wie z. B. die Augsburger Puppenkiste, die Fuggerstadt und vieles mehr selbst zu erkunden. Um 16.00 Uhr wurde dann ein gemeinsamer Gottesdienst in der Basilika St. Ulrich abgehalten. Nach einem unterhaltsamen Abendessen in Aichach trat man die Heimreise an.

Erstkommunion in Wolfsbuch mit Pfarrer Matthäus Luka

(Anton Patzelt)

Gott ist wie ein Guter Hirte

Nach wie vor allergrößter Beliebtheit erfreut sich die Kinderkirche in Wolfsbuch. Herrlicher Sonnenschein lockte diesmal die 43 teilnehmenden Buben und Mädchen von der Tenne des Pfarrstadels ins Freie auf die grüne Wiese im Pfarrgarten. Der Umzug hatte allerdings auch noch einen anderen Grund. Dem Thema "Der Gute Hirte" entsprechend grasten am Rande des Sitzkreises einige Schafe, die Tobias Schmidt für den Nachmittag zur Verfügung stellte.

(Anton Patzelt - abgeändert)

 

Kontakt zur Homepage:

Mail: kilian.brickl@pfarrei-pondorf.de

 

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