Pfarreiengemeinschaft Pondorf - Schamhaupten - Wolfsbuch
Pfarreiengemeinschaft Pondorf - Schamhaupten - Wolfsbuch

Chronik

Das Lächeln des Kindes in der Krippe ...

Hirtenspiel der Wolfsbucher Kinder auf Film

Die Pfarrgemeinde Wolfsbuch darf sich auf etwas ganz Besonderes freuen – auf einen Film mit einem Krippenspiel der Dorfkinder. Stefanie Schuderer und ihr Team haben dem Spiel das bekannte Bilderbuch „Das Hirtenlied“ des Autors Max Bolliger zugrunde gelegt. Kurz vor Weihnachten erhalten die Pfarrangehörigen einen Weihnachtsbrief mit QR-Code. Sie können sich dann den Film zu Hause am Computer oder Fernseher anschauen. Außerdem wird er an mindestens einem Weihnachtsgottesdienst gezeigt. Es wirken sieben Engel, zwölf Hirten und drei Wirtsleute mit. Annalena Braun schlüpft in die Rolle der Maria und Tim Dürr spielt den Josef. Insgesamt waren 24 Buben und Mädchen mit riesiger Begeisterung bei der Sache.

Kurz zum Inhalt des Stückes: Es war einmal ein alter Hirte, der die Nacht liebte und um den Lauf der Gestirne wusste. Oft zeigte er seinem Enkel, der auf der Hirtenflöte spielte, die Sterne. Voller Sehnsucht warteten die Beiden auf die Weissagungen der Propheten. „Er wird kommen!“, sagte der alte Hirte, den Blick zum Himmel gerichtet. Doch die anderen Hirten lachten nur über ihn.

Die zweite Szene beinhaltet die Herbergssuche des Heiligen Paares und die Abweisung durch die Wirte. Im Teil drei des Spiels verkünden die Engel den Hirten die frohe Botschaft von der Geburt Christi im Stall von Bethlehem. Zum Schluss des Stückes spielt der kleine Hirte dem weinenden Kind in der Krippe ein Lied auf seiner Flöte vor. „Das Jesuskind schaut den Jungen mit abgrundtiefen Augen an, mit einem Blick, der voll ist von Liebe und Zuneigung. Da wird der kleine Hirte unendlich froh und er spürt, wie das wiedergefundene Lächeln ihn reicher macht als alles Gold und Silber“.

(Anton Patzelt)

 

Das schönste Weihnachtsgeschenk ist Zeit …                                        Wolfsbucher Dorfkinder wünschen ein frohes Fest

Aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen sind auch heuer keine großen Aktionen möglich. Die Wolfsbucher Dorfkinder wünschen daher auf einem anderen Weg allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Am Dorfplatz grüßen drei prachtvoll gestaltete Holz-Christbäume die Besucher. „Die Idee dazu stammt aus Unter-emmendorf. Die haben das im letzten Jahr gemacht und uns bei Fragen weitergeholfen“, erläutert die Mitorganisatorin und Sprecherin des Wolfsbucher Pfarrgemeinderats Stefanie Schuderer. An Familien des Dorfes wurden 26 Bretter mit unterschiedlichen Längen verteilt. Die Kinder haben anschließend gemeinsam mit ihren Eltern die Gestaltung übernommen. Der Ortssprecher Michael Hackner befestigte sie an einem Stamm und stellte die Bretterbäume zusammen mit Sigi Hofmann auf. „Unser Dank gilt dem Manuel Biedermann aus Unteremmendorf und allen die mitgemacht und mitgeholfen haben“, so Stefanie Schuderer.  

(Anton Patzelt)

 

Katholischer Frauenbund bindet Kranz für die Wolfsbucher Pfarrkirche

Mehrere Mitglieder des Katholischen Frauenbunds Wolfsbuch haben auch heuer wieder in der Deisenrieder-Halle den großen Adventskranz für die Pfarrkirche gebunden.

Der Kranz erhielt während einer Lichtermesse zum ersten Advent die kirchliche Weihe. Die Pfarrgemeinde feierte dabei auch das Patrozinium zu Ehren des Heiligen Andreas.  

                        

(Anton Patzelt)

Kriege brechne nicht aus - sie werden gemacht

Volkstrauertag in Wolfsbuch

Eindrucksvoll hat der Krieger- und Kameradenverein Wolfsbuch-Arnbuch heuer wieder das Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege gestaltet. Nach dem Gottesdienst fand die Ehrung am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof statt. Bevor der Vereinsvorsitzende Max Schweiger einen Kranz niederlegte, richtete er noch ein paar Worte an die Pfarrangehörigen. „Kriege sind keine Naturkatastrophen – sie brechen nicht aus. Sie werden gemacht: Durch Feindbilder, autoritäre Denkmuster und Propaganda werden sie vorbereitet“, regte Schweiger zum Nachdenken an. Leider habe die Menschheit aus den beiden großen Kriegen nichts gelernt. Im Jahr 2020 zählte die Internationale Konfliktforschung weltweit 220 gewaltsame Auseinandersetzungen, die wiederum mit unendlich großem Leid für die Zivilbevölkerung und die Soldaten einhergingen.

Man dürfe keinesfalls zulassen, dass in Deutschland Gedankengut gedeihe, das mit Hass und Anfeindungen den Nährboden schafft, auf dem Kriege und die mit ihnen verbundenen Katastrophen für die Menschen entstehen können. Jeder, der sich den Frieden in der Welt wünsche, müsse alle Möglichkeiten nutzen, in seinem eigenen, ganz persönlichen Bereich mit kleinen Schritten Vorbild zu sein.

„Aber auch der Corona-Virus hat bisher über 80.000 Todesopfer, allein in unserem Land, gefordert. Viele von ihnen starben einen einsamen Tod“, so der Schweiger weiter. Diese Pandemie habe zugleich die Schattenseiten unserer Gesellschaft offenbart, habe schonungslos den Schleier weggezogen von einer Nation, die es sich in Teilen „zu bequem eingerichtet hatte“. Zum Lied vom „Guten Kameraden“, intoniert von der Wolfsbucher Blaskapelle, feuerte Franz Meyer drei Böllerschüsse ab.    

           

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Pfarreien Schamhaupten und Pondorf gedenkt den Gefallenen und Vermissten

Den Volkstrauertag begehen die Pfarreien Pondorf und Schamhaupten traditionell mit einem Gottesdienst und einer Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Während in Schamhaupten bereits am Vorabend des Volkstrauertages Gottesdienst und Gedenkfeier stattfinden, gedenkt man in Pondorf der Gefallenen und Vermissten am Sonntag des Volkstrauertages. Pfarrer Mathew Luka ging in seiner Predigt auf den Volkstrauertag näher ein. Am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres gedenkt man der Opfer der beiden Weltkriege sowie des Nationalsozialismus. Im Anschluss an den Gottesdienst geleitete die Wolfsbucher Blaskapelle den Kirchenzug mit den Fahnenabordnungen der Pfarreivereine zum Kriegerdenkmal. Pfarrer Mathew Luka hielt eine kurze Andacht und der Soldaten- und Heimatverein Pondorf legte zum Gedenken einen Kranz nieder. Der Vorsitzende des Soldaten- und Heimatvereins Heribert Meyer erinnerte an die 122 Soldaten, die am Pondorfer Kriegerdenkmal namentlich erwähnt sind. „Weil die Toten schweigen, beginnt wieder alles von vorne“, zitierte er einen französischen Schriftsteller. Gerade deshalb sei die Erinnerung an die Schrecken der Kriege auch in unsere Zeit eine wichtige Aufgabe. Er wünschte sich, dass Deutschland nie wieder in einen Krieg verwickelt werde und dass von Deutschland nie wieder ein Krieg ausgeht. Mit der Salutkanone wurde ein Ehrensalut geschossen und das Lied vom „guten Kameraden“ angestimmt.  

(Bernhard Meyer)    

 

 

Sankt Martin - ein Soldat Jesu Christi

Laternenweg mit QR-Codes der Pfarrei Wolfsbuch

Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen und der damit verbundenen Einschränkun-gen, hat sich das Liturgieteam der Pfarrgemeinde Wolfsbuch entschlossen, keinen herkömmlichen Martinsumzug durchzuführen. So kam man auf die Idee, einen Weg zu gestalten, den jede Familie einzeln gehen kann. Auf dem Weg sind an sechs Stationen QR-Codes zu finden. Hinter jedem Code steckt ein Teil der Martinsgeschichte und ein passendes Lied dazu. Beides kann mit dem Smartphone abgehört werden. Der Laternenweg ist noch bis zum 21.November freigeschaltet.

Die erste Station befindet sich am Pfarrhof. Die Geschichte dazu befasst sich mit der Kindheit Martins, der ein ganz normaler Junge ist und gerne mit anderen Kindern spielt.  Sein Vater, ein hoher Offizier, will, dass Martin Soldat wird. Martin hört sich jedoch viel lieber die Geschichten von Jesus an. Das passende Lied „Kommt wir woll’n Laterne laufen“ stammt aus der Feder des Liedermachers Rolf Zuckowski.

Die zweite Station am Spielplatz der Mehrzweckfläche schildert das Leben Martins als Soldat in der kaiserlichen Armee und seine, ihm gestellten Aufträge im Kampf gegen die Feinde. Dazu kann man das bekannte Kinderlied „Laterne, Laterne – Sonne, Mond und Sterne“ anhören.

Im QR-Code der dritten Station in der Straße „Am Paradies“ wird über die Begegnung des Soldaten Martin mit dem Bettler berichtet. „Der Mann am Wegrand hat kein Geld, denn sein Bauernhof ist niedergebrannt“, kann man erfahren. Die in Bremen geborene Musikpädagogin Kati Breuer schrieb dazu das Lied „Ein armer Mann“.

Mit der Umkehr Martins befasst sich die vierte Station an der Marienkapelle. Martin will den Bettler nicht in der Kälte stehen lassen, und teilt mit ihm seinen, recht teuren und kostbaren Mantel. „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross das trug ihn fort geschwind“, heißt es im dazu passenden Lied.

Von einem ganz besonderen Traum, in dem Jesus Martin als Bettler erscheint, erzählt die Geschichte des fünften QR-Codes in der „Schlogasse“. Martin ist so berührt und entschließt sich zur Taufe. Zum Lied „Durch die Straßen auf und nieder, leuchten die Laternen wieder“ darf natürlich auch mitgesungen werden.  In der sechsten Station fällt Martin die Entscheidung nicht mehr „Soldat des Kaisers“ sondern „Soldat Jesu Christi“ sein zu wollen. Dazu erklingt das Lied „Ich geh’ mit meiner Laterne“.

Am Ende des Laternenweges, der sich in der Kirche befindet, haben Stefanie Schuderer und das Liturgieteam noch eine kurze Vorlesegeschichte eingebaut in der das Leben des Heiligen Martin noch einmal, vor allem für die jüngeren Kinder, zusammengefasst wird.

An den einzelnen Stationen werden die Teilnehmer um eine Kleiderspende für die Aktion „Hoffnung“ gebeten. Der Großteil der Kleidungsspenden wird in Geldspenden umgewandelt, um damit Entwicklungsarbeit auf den Philippinen, im Südsudan oder in Uganda zu finanzieren.  

           

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Segnung des Urnenrings und des neu gestalteten Wolfsbucher Friedhofs

Mit der Segnung des Urnenrings und des neu gestalteten Friedhofs hat ein gemeinsames Projekt der Wolfsbucher Dorfgemeinschaft und der Stadt Beilngries seinen Abschluss gefunden. Viele Bewohner hatten sich zu einer gemeinsamen Andacht auf dem Gottesacker eingefunden, darunter auch der Beilngrieser Bürgermeister Helmut Schloderer.

In seiner Begrüßungsrede ging der Wolfsbucher Ortssprecher Michael Hackner  kurz auf die Geschichte des Friedhofs ein. Als Ende der 1960-er Jahre der Friedhof um die Kirche zu klein geworden war, entschloss man sich, etwas außerhalb des Dorfes einen neuen Gottesacker anzulegen, der 1971 seinen Segen erhielt. "So gingen bis heute 50 Jahre ins Land, als man sich entschloss,den in die Jahre gekommenen Friedhof neu zu gestalten", erläuterte Hackner. In vielen Stunden Eigenleistung der Dorfgemeinschaft sei der Wildwuchs der Bäume im Außenbereich entfernt und der Vorplatz neu angelegt worden. "So entstand eine ansprechende Anlage samt Kreuzwegstationen, die zum Verweilen und Nachdenken einlädt", so der Ortssprecher weiter. In diesem Zuge seien auch zwei schmiedeeiserne Kreuze, ein Gedenkkreuz und ein ehemaliges Friedhofskreuz aufwendig restauriert worden. In diesem Zuge bedankte sich Hackner bei der Beilngrieser Willibald Schmidt Stiftung für die finanzielle Unterstützung. Aber auch im Innenbereich des Friedhofs sei einiges neu angelegt worden, wie beispielsweise zwei Wasserstellen, das Pflaster und eine Treppe. "Zu guter Letzt wurde der von den Dorfbewohnern gewünschte Urnenring erstellt, um dem immer stärker werdenden Trend der Urnenbestattung gerecht zu werden", sagte Hackner. In diesem Zuge bedankte sich der Ortssprecher bei der Stadt Beilngries und allen Helfern sowohl für die finanzielle als auch für die tatkräftige, handwerkliche Unterstützung.

Laut Bürgermeister Schloderer habe sich neben dem Wolfsbucher Ortsbild auch das Bild des Friedhofs verändert. Letztendlich verändere sich auch die Gesellschaft. Dies zeige sich besonders in der Friedhofskultur. So werde, laut Schloderer, der neue, ansehnliche  Urnenring der modernen Bestattungsart gerecht. Anschließend machte sich Luise Schweiger Schweiger in einer kurzen Betrachtung Gedanken über Tod und Auferstehung.

"Urnengräber oder Friedhöfe üben eine starke Anziehungskraft aus. Sie sind Orte des Schreckens und der Angst vor Vergänglichkeit und Tod. Sie sind aber auch Orte der Besinnung und Erinnerung - ja Vertrautheit und Heimat", stellte Pfarrer Matthäus Luka fest. Friedhöfe würden mit der Vergänglichkeit konfrontieren, auch der eigenen. "Sie fordern heraus, sich mit der Sterblichkeit auseinander zu setzen und den für alle unvermeidlichen Tod zu deuten. Das kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen", so der Ortsgeistliche weiter. Laut Pfarrer Matthäus soll auf den Friedhöfen aber auch "der Friede wohnen". An den Mauern eines Friedhofs sollen sich "die Wogen menschlichen Grollens und Streitens brechen und aufhören". Hier müsse alles, was Menschen entzweit ein Ende finden. Die würdevolle äußere Gestaltung des Urnenrings lade ein zum Verweilen – aber auch zum Beten für die Gestorbenen. Anschließend segnete der Geistliche den neu gestalteten Friedhof und den Urnenring. Die Andacht umrahmten Benedikt Stinjs auf der Geige und Simone Braun auf der Gitarre musikalisch.

           

                                                                                                          (Anton Patzelt)

"Weil du ein so großes Vertrauen hast, kannst du wieder sehen"

Kinderkirche im Wolfsbucher Pfarrstadel

Das Thema “Blindheit” stand im Mittelpunkt der Kinderkirche im Wolfsbucher Pfarrstadel . Das Liturgieteam hatte dazu eine Bildergeschichte aus der Bibel über den blinden Bartimäus vorbereitet: Jesus kommt durch das Stadttor und seine Freunde und die Menschen umringen ihn. Alle wollen Jesus sehen – auch Bartimäus.  Aber er kann nicht , denn er ist ja blind. Da ruft Bartimäus: „Jesus hör mich doch“. Er ruft ganz laut: „Jesus hör mich doch, schau auf mich“. Die Menschen werden ärgerlich und schimpfen: „Sei doch still, Bartimäus.  Jesus will doch keinen Bettler sehen“. Da steht er auf. Vorsichtig tastet er sich nach vorne – durch die Menschenmenge hindurch. Dorthin, wo er die Stimme gehört hat. Als er vor Jesus steht, fragt er ihn: „Was kann ich für dich tun ?“.  „Jesus ich möchte wieder sehen können“, antwortet Bartimäus. Da nimmt ihm Jesus die Augenbinde ab und sagt zu ihm: „Weil du ein so großes Vertrauen hast, kannst du wieder sehen“. Anfangs traut sich Bartimäus gar nicht recht, seine Augen zu öffnen. Ganz, ganz vorsichtig zwinkert er hervor. Doch dann macht er seine Augen auf. Und sie werden ganz groß und immer größer und dann endlich sieht er wieder. Den Himmel und die Wiesen, die Menschen und Jesus. Und er kann gar nicht aufhören, zu staunen und sich zu  freuen.              

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Erntedank ist mehr, als nur Äpfel und Birnen zählen ...

Erntedank hat die Pfarrgemeinde Wolfsbuch gefeiert. Pfarrer Matthäus Luka segnete beim Spielplatz am Kindergarten die Kinder mit ihren bunten Erntestecken. Angeführt von der Wolfsbucher Blaskapelle bewegte sich anschließend der Zug mit den Pfarrangehörigen und der Fahnenabordnung der Feuerwehr  zum Festgottesdient im Wolfsbucher Pfarrgarten. "Erntedank ist mehr, als Äpfel und Birnen zählen. Erntedank ist ein dankbarer Blick auf das eigene Leben, die Familie, die Arbeit und den Einsatz in der Gemeinde und in der Politik", betonte Pfarrer Matthäus in seiner Predigt. Laut dem Ortsgeistlichen sollte man sich an Papst Franziskus halten, der in seiner Enzyklika "Laudato si" unermüdlich beschwört, die Schöpfung Gottes mit Ehrfurcht zu behandeln. Vor der Predigt durften die Gottesdienstbesucher einer kleinen Geschichte lauschen, die zum Nachdenken anregte. Anschließend trugen die Kinder verschiedene Gegenstände zum Altar, die sie mit der Ernte in Verbindung brachten. Der Erntedank-Gottesdienst wurde von Benedikt Stijns auf der Geige und Simone Braun auf der Gitarre musikalisch umrahmt.           

Als fleißige Bastler haben sich die Wolfsbucher Ministranten und Ministrantinnen erwiesen. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Es entstanden lustige Herbstfiguren, die sie  nach dem  Erntedankgottesdienst im Pfarrgarten für einen guten Zweck verkauften. 

 

 
 

                         

(Anton Patzelt)

11 Jugendliche in die Katholische Landjugend aufgenommen

„Gottesdienste mit vielen Jugendlichen sind immer wieder großartig“, freute sich Pfarrer Mathew Luka eingangs des Erntedank-Jugendgottesdienstes der Pfarrei Pondorf in dessen Verlauf auch die Neuaufnahme von Mitgliedern in die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) durchgeführt wurde. Die KLJB hatte den Erntedankaltar erstellt und den Gottesdienst vorbereitet. Die neuen Mitglieder lasen die Fürbitten und trugen ein Predigtspiel vor. Am Beispiel eines Flugdrachens zeigte man auf wie individuell sich die Jugendlichen in der Gemeinschaft der KLJB entwickeln können. „Die Drachen fliegen individuell ihre Bahnen am Himmel und halten doch über die Leine eine festen Kontakt zum Boden“. Das Kreuz gibt den Drachen Stabilität und Halt. Darunter wird auch ein starkes Rückgrat verstanden, um die unterschiedlich starken Winde des Lebens schadlos zu überstehen. Drachen muss man nicht bei jedem Wind und Wetter steigen lassen. So können sich die Jugendlichen auch einmal zurückziehen und sich in der Gemeinschaft der KLJB neue Kraft holen. Die Drachen sind umso schöner, je mehr Farben sie in sich haben. So hat auch die KLJB durch die Neuaufnahmen viele neue Farbtupfer erhalten, die sie in ihrer Vielfalt reicher machen. Für die gute Vorstellung gab es einen kräftigen Applaus von den Gottes-dienstbesuchern. Mathew Luka zeigte sich begeistert von den Zielen und der Einstellung der Jugendlichen. „Lasst euch nicht entmutigten, wenn es nur in kleinen Schritten vorwärtsgeht“, gab der Geistliche noch einen Rat für die Zukunft. Die rhythmischen Lieder zum Gottesdienst wurden von Wolfgang Fronek an der Kirchenorgel begleitet.

 

In die KLJB aufgenommen wurden: Alina Kernl, Anja Schmidt, Benedikt Bauer, Celine Probst, Jonas Knitl, Linda Schmidt, Lorenz Hacker, Luca Fuchs, Sarah Schels, Lukas Schels und Julia Böhm.

 

Nach dem Aufnahmegottesdienst gab es im Landjugendraum im Schulhaus eine entsprechende Einstandsfeier für die Neumitglieder.              

                          (Bernhard Meyer)

Ist da wer? Gott?!

Firmung in der Wolfsbucher Andreaskirche

Das Sakrament der Firmung hat der Regensburger Weihbischof Josef Graf in der Wolfsbucher Andreaskirche sieben jungen Christen aus den Pfarreien Pondorf und Wolfsbuch gespendet.  Für Graf war es die erste Firmung in der Pfarrei Wolfsbuch. Die letztmalige Firmung fand 1997, also vor 24 Jahren, in Wolfsbuch statt. Das Sakrament spendete damals der Weihbischof Wilhelm Schraml.

Mit einem Gedicht in bayerischer Sprache und einem Sonnenblumenstrauß empfingen Leonie Fehlner und Christina Karg den Gast aus Regensburg vor dem festlich geschmückten Kirchenportal. "Was euch heute geschenkt wird, kommt nicht von mir. Ich darf Jesus nur meine Hand, meinen Mund und mein Herz leihen", stellte Graf zu Beginn des Gottesdienstes fest. Drei Firmlinge trugen die Kyrie-Rufe vor und Silke Fehlner die Lesung aus der Apostelgeschichte. Das Evangelium stammte vom Evangelisten Johannes.

In seiner Predigt ging der Weihbischof näher auf das Firm-Motto "Ist da wer ? Gott ?!". Laut Graf passe dieses Motto genau genau zur  Altersstufe der Firmlinge. "Gerade in den Übergangsjahren vom Kind zum Erwachsenen stellt sich die Frage nach Glauben und Kirche. Viele geben auf, in die Kirche zu gehen", stellte Graf fest. Das Sakrament der Firmung könne man nur gültig empfangen,wenn man auch glaube.

Laut dem Geistlichen habe zurzeit die Kirche mit großen Problemen zu kämpfen - da brauche man sich nichts vorzumachen. Umso wichtiges sei es, heute zum Glauben zu stehen. "Firmung soll heißen, ja, ich möchte im Glauben weiterleben", so Graf. Zum Motto merkte er noch an, dass hinter dem Fragezeichen das Ausrufezeichen steht. Durch das Satzzeichen  werde das Vertrauen auf Gott angezeigt und besonders betont.

Als Motto-Lied hatten sich die Firmlinge Johanna Achatz, Leonie Fehlner,Christina Karg und Alexander Utzmann, alle aus Wolfsbuch, sowie Branimir Bucic, Ivano Bucic und Eva Knitl aus Pondorf den Song von Adel Tawil "Ist da jemand" ausgesucht. "Das Lied gibt uns das Vertrauen zurück, dass hinter jeder neuen Tür, die Sonne für uns scheint", meinte Pfarrer Matthäus Luka zur Botschaft, die  dieses Lied vermitteln soll.              

                                                                                                          (Anton Patzelt; Foto: Max Götz)

Schöpfungspreis Genesis des Bistums Regensburg geht auch nach Wolfsbuch

Einen ganz besonderen Preis hat das Liturgieteam der Pfarrgemeinde Wolfsbuch unter der Leitung von Stefanie Schuderer erreicht. Die Gruppe gehört zu den sechs Gewinnern des Schöpfungspreises Genesis 2021, den das Bistum Regensburg alle drei Jahre vergibt. Der Wettbewerb stand heuer unter dem Thema “Besondere Begegnungs-orte in der Natur- spirituelle, kreative Aktionsangebote”. Mitmachen konnten pfarrliche und andere kirchliche Grup-pierungen. Aus allen Einsendungen wählte eine Jury aus unterschiedlichen Abteilungen des Regensburger Bistums die Sieger aus. Die prämierten Projekte sollen auch andere Gruppen zur Nachahmung verleiten.

"Leider erhalten wir nicht die ausgelobten 500 Euro, sondern lediglich 250 Euro, da eine andere Gruppe ein ähnliches Projekt eingereicht hat - aber wir freuen uns natürlich trotzdem darüber", so Schuderer.

Da Corona die jährliche, traditionelle gemeinsame Prozession der Pfarrgemeinde zur Wallfahrtskirche nach Neuses verhinderte, hatte sich Schuderer und das Liturgieteam eine Alternative einfallen lassen. Auf dem Weg von Maria zu Maria, von der Wolfsbucher Kapelle bis zur Neuseser Wallfahrtskirche, stießen die Teilnehmer auf sieben verschiedene Stationen, bei denen unterschiedliche Aufgaben auf sie warteten.Über QR-Codes konnten zu jeder Station Lieder abgehört werden (wir berichteten). Die unterwegs entstandenen Erinnerungsfotos fanden Platz in einer kleinen Ausstellung in der Pfarrkirche. Der Preis wurde im Rahmen des diözesanen Schöpfungstages durch den Domkapitular Thomas Pinzer und der Umwelt-beauftragten im Bistum Regensburg Beate Eichinger in Wackerdorf überreicht. Der diesjährige Schöpfungstag in Wackersdorf knüpfte an die Erinnerungen und Erfahrungen an die Auseinandersetzungen rund um die örtliche Wieder-aufbereitungsanlage in den 1980-er Jahren an.      

 

  (Anton Patzelt)

Wechsel bei den Ministranten in Pondorf und Schamhaupten

Bei den Gottesdiensten am vergangenen Wochenende wurden in der Pfarreiengemeinschaft Pondorf, Schamhaupten und Wolfsbuch neue Ministranten in den Altardienst aufgenommen und langgediente Messdiener verabschiedet. Für viele Jahre im Ministrantendienst, die große Anerkennung verdienen, dankte Pfarrer Mathew Luka den ausscheidenden Ministranten. In der Pfarrei Schamhaupten wurden verabschiedet: Laura und Jonas Grundei, Philipp Schiereis, Maximilian Knockl, Hanna und Darleen Tratz. In Pondorf beendeten ihre Ministrantenlaufbahn: Alina Kernl, Thomas Müller, Niklas Ottner, Max und Marie Scheiblecker. Als Dank für Ihr Engagement in den vergangenen Jahren und zum Abschied überreichte Pfarrer Luka den ausscheidenden Ministranten eine Urkunde des Bistums Regensburg mit der jeweiligen Jahreszahl und ein Geschenk der Pfarrei. Er segnete die Jugendlichen und wünschte Ihnen Gottes Segen auf ihrem weiteren Weg. Luka sprach auch die Hoffnung aus, dass sie weiterhin eine Türe in die Kirche finden und sich weiterhin in der Kirche engagieren. Neben der Verabschiedung wurden jeweils auch neue Ministrantinnen aufgenommen. Mit Hanna und Theresa Artmeier sowie Jelena Bucic und Anna Fuchs wurden jeweils zwei Neuankömmlinge in der Ministrantenschar begrüßt. Während der Gottesdienste wurden sie angekleidet, ihre Plaketten gesegnet und diese an sie überreicht. Mathew Luka wünschte allen viel Freude und Ausdauer für ihren Dienst am Altar. Er stellte in seiner Predigt in den Vordergrund, dass das Dienen bei Jesus auch in seinem Leben Ziel und Inhalt war. Darum sei es sehr erfreulich, wenn sich Kinder für den Dienst am Altar zur Verfügung stellen. 

Ministranten Pondorf:

 

Anna Fuchs und Jelena Bucic (vorne) sind die neuen Ministrantinnen der Pfarrei Pondorf. Pfarrer Matthäus verabschiedete: Marie Scheiblecker, Alina Kernl, Max Scheiblecker, Niklas Ottner und Thomas Müller aus dem Ministrantendienst.        

Ministranten Schamhaupten:

 

Mit Hanna und Theresa Artmeier (vorne) wurden in Schamhaupten ebenfalls zwei neue Ministrantinnen aufgenommen. Verabschiedet wurden: Jonas Grundei, Hanna und Darleen Tratz, Laura Grundei (hinten v.l.) Nicht auf dem Bild sind Philipp Schiereis und Maximilian Knockl.   

                                

 

                                                                (Bernhard Meyer,  Fotos Pfarreien Pondorf und Schamhaupten)

Jesus - Mittelpunkt des Lebens

Der Ministrantendienst stand im Mittelpunkt eines feierlichen Gottesdienstes im Wolfsbucher Pfarrgarten. In einem Predigtspiel stellten die "Minis" das Kreuz, das Messbuch, die Kerzen, die Schale mit Brot und Wein, den Kelch, die Glöckchen, den Aspergill, den Weihrauch, das Sammelkörbchen und ihr Ministratengewand näher vor. "Jesus, du verbindest und hältst uns. Führe uns immer wieder in deinem Namen zusammen, damit wir nicht vergessen, dass wir zusammen gehören", hieß es in der Fürbitte von Hannes Wolfsmüller und Emma Karg betete: "Jesus, du bist der Mittelpunkt. Lass alle, die mit uns die heilige Messe feiern spüren, dass du auch die Mitte unseres Lebens bist, um die sich alles dreht".             

       

                                                                                                        

Mit Selina Wasner (vorne, links) und Theresa Frey (vorne,rechts) wurden in Wolfsbuch zwei Ministrantinnen verabschiedet. Der Ortsgeistliche

 

Pfarrer Matthäus Luka bedankte sich für die geleisteten Dienste und überreichte den beiden kleine Geschenke.

  

 

 

  (Anton Patzelt)

Gottesdienst für alle Neustarter

Nach der Sommerpause ist mit dem Schulstart für viele auch ein Neustart in den Alltag verbunden. Beim Familiengottesdienst im Wolfsbucher Pfarrgarten standen die vielen Neuanfänger im Fokus. Nicht nur für die Erstklässler ,die im Gottesdienst gesegnet wurden, beginnt etwas Neues. Für alle Schüler steht ein Neubeginn in einer neuen Klassenstufe mit neuem Stundenplan, zum Teil neuen Fächern, neuen Lehrerinnen und Lehrern an. Die Fünftklässler starten komplett neu als Jüngste an einer neuen Schule. Jugendliche beginnen Ausbildungen, ein Studium oder starten in ihren Bundesfreiwilligendienst oder ins Freiwillige Soziale Jahr. Dann gibt es Erwachsene, die beispielsweise nach der Familienphase zurück in ihren Beruf ebenfalls neu starten. Andere wechseln den Arbeitsplatz oder gehen nach langen Dienstjahren in den Ruhestand. Für alle diese "Neulinge" fand der Familiengottesdienst, den das Liturgieteam organisiert hatte, statt.  Gestaltet wurde die Heilige Messe von den Kindern. Auch das Lied  "Stell dich in die Sonne" stieß auf große Resonanz.          

       

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Familien unterwegs als Walddetektive

Mitmachaktion des Wolfsbucher Pfarrgemeinderates

“Rettet den Wald” - So lautete ein Hilferuf den Buschel, das Eichhörnchen von seinem Lieblingsplatz, einer knorrigen Buche an die Familien richtete. Der Wolfsbucher Pfarrgemeinderat unter der Leitung von Stefanie Schuderer hatte dazu eingeladen, dem Specht Otti Klopfmeier, der Eichhörnchendame Elli, dem Wildschweinpärchen Margarete und Waldemar, den Rehen Jim und Lucy, dem schlauen Fuchs Piet sowie dem Oberdachs Pummel zu helfen. Die Waldtiere erfuhren nämlich von der Rodung ihres wichtigen Lebensraums. Die Kinder sollten nun auf dem Weg durch den Wald zusammen mit ihren Mamas, Papas und Freunden als SOKO-Detektive herausfinden, wie notwendig dieser nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Menschen ist.

Nach einer kurzen Einführung gelangten die teilnehmenden Familien an die verschiedensten Stationen. An der ersten Station wartete ein Schreiner (Benjamin Karg) auf die Walddetektive. Mit verbundenen Augen ertasteten die Buben und Mädchen Produkte aus dem Alltag. Gemeinsam mit ihren Eltern und Freunden fanden sie heraus, was die Gegenstände mit dem Wald zu tun hatten. Anschließend durften die Kinder aus Zapfen die fantasievollsten Tiere basteln. Um mal mit den Füßen zu fühlen, mussten die Teilnehmer zum Ertasten von Gegenständen ihre Schuhe ausziehen.

Bei der Beerenfrau (Luise Schweiger) galt es mit verbundenen Augen am Geschmack verschiede Nahrungsmittel des Waldes zu erkennen. Darunter waren unter anderem Heidelbeermarmelade, Waldhonig und Holunderblütensirup. An der dritten Station empfing der Förster (Roger Stijns) die SOKO-Detektive. Als erstes bastelten die Kinder mit ihren Eltern und Freunden aus herumliegendem Totholz  ein Waldxylophon, das sie danach auch zum Erklingen brachten. Zum Üben des Gleichgewichts diente ein über einen Baumstamm gelegtes Brett, das es galt auszubalancieren. Großen Spaß hatten die Teilnehmer auch am Wikinger-Schach. Anschließend erfuhren die Walddetektive wie lange bestimmte Gegenstände, oft unachtsam weggeworfen, zum Verrotten brauchen und wie schnell sich die Waldtiere fortbewegen können. Als Waldpolizisten entdeckten die Buben und Mädchen so manchen Umweltfrevel. Und nachdem sie ihre Sachen gut gemacht und sich Kathrin Voreck für die Hilfe bedankt hatte , erhielten die Teilnehmer zum Schluss neben kleinen Geschenken auch ihre Ausweise zu “geprüften Walddetektiven”.

 

 

Interview mit Stefanie Schuderer

 

Frau Schuderer, wie sind sie auf die Idee SOKO-Wald gekommen ?

Stefanie Schuderer: Am Pfingstfest war ich in Altötting. Und da habe ich unseren ehemaligen Pfarrer Werner Sulzer getroffen. Er hat unser Liturgieteam für die vielen Veranstaltungen, vor allem für Kinder, sehr gelobt. Ich wurde dadurch motiviert, etwas neues zu schreiben.

 

... was heißt Schreiben ? Haben sie das Ganze selbst verfasst ?

Schuderer: Ja - im Gegensatz zu anderen Sachen, habe ich das Walderlebnis selbst geschrieben. Auch die einleitende Geschichte dazu. Es ist mir einfach am Herzen gelegen, etwas für den Schutz unserer Natur zu tun. Vor allem das Basteln der Zapfen für das Spiel hat viel Zeit in Anspruch genommen.

 

Wie zufrieden sind sie mit der Resonanz ?

Schuderer: Ich bin äußerst zufrieden. Es haben sich 25 Familien angemeldet, die dabei sein wollten und im Abstand von 30 Minuten starteten. Mehr geht ja gar nicht. Es freut mich sehr, dass ich für meine Arbeit belohnt wurde. Leider spielt das Wetter nicht so recht mit.     

(Anton Patzlet)

Maria Himmelfahrt, Kräuterweihe und Herz-Mariä Bruderschaftsfest              in Schamhaupten

Neben dem Fest Maria Himmelfahrt hat die Pfarrei Schamhaupten am 15. August auch ihr Mariä-Bruderschafts-Fest gefeiert. Es ist eines der größten Ereignisse im kirchlichen Jahreskreis in der Pfarrei. Zu normalen Zeiten prägen Gottesdienst, Neuaufnahmen, Gelöbniserneuerung und Prozession den ganzen Tag.

Pfarrer Mathew Luka zelebrierte den Gottesdienst bereits früh um 8.30 Uhr im Freien vor dem Pfarrheim. Hier hatten bereits viele fleißige Hände Bierbänke und Stühle im vorgeschriebenen Abstand aufgestellt und den Altar reich geschmückt. Diese Arbeit wurde mit zahlreichen Teilnehmern, herrlichem Wetter und besonderer Atmosphäre belohnt. Der Gottesdienst wurde vom Kirchenchor Schamhaupten unter der Leitung von Josef Dietl mit dem Keyboard schwungvoll und gewohnt professionell umrahmt.

Zur Mariä-Bruderschaft sagte Pfarrer Luka, dass die Gebetsgemeinschaft in Scham-haupten eine lebendige sei. Er bat die Schamhauptener, die Herz-Mariä-Bruderschaft weiterhin lebendig zu halten und warb darum, sich in die Bruderschaft aufnehmen zu lassen, damit sie auch in Zukunft lebendig bleibe.

Die Herz-Mariä Bruderschaft wurde vor 176 Jahren, am 11. März 1845 in Schamhaupten auf "häufiges Ansuchen seitens der Pfarrgemeinde und mit hoher Ordinariats-genehmigung durch den Diözesanbischof Valentin Riedl aus Regensburg errichtet" - so lautete der Vermerk im Regestenbuch der Pfarrei. Es wurde den vier verstorbenen Bruderschaftsmitgliedern des vergangenen Jahres gedacht und jeweils eine Kerze angezündet.

Während des Gottesdienstes wurden die Kräuterbuschen geweiht. Dank des Garten- und Landschaftspflegevereins Schamhaupten gab es wieder viele bunte Kräuterbüschel zu kaufen. In den Buschen kommen sieben Kräuter, die die vielen fleißigen Helfer gesammelt und anschließend zu duftenden Sträußen gebunden hatten. Einige Restexemplare können in der Pfarrkirche noch erworben werden.

Mit dem eucharistischen Segen ging ein rundum gelungener Gottesdienst zu Ende.

(Silvia Recum)

50 Jahre gemeinsam durch gute und durch schlechte Zeiten

Mesner-Ehepaar feiert Goldene Hochzeit

Ihr 50.Ehejubiläum feierten Manfred und Margaretha Pöppel aus Wolfsbuch. Da das Ehepaar in der Pfarrkirche das Mesneramt ausübt, gratulierten die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Stefanie Schuderer (links) und der Ortsgeistliche Pfarrer Matthäus Luka (rechts) den Jubilaren.  

 

 

  (Anton Patzelt)

Ich bin von Gott behütet ...

Familiengottesdienst in Wolfsbuch

Am Ende des Schuljahres versammelten sich die Wolfsbucher Kinder in der Pfarrkirche St. Andreas, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Sie wollten dem Herrn danken, für all das, was im vergangenen Schuljahr gut war und freuten sich auf die Ferienzeit.

"Wir haben allen Grund zu danken. Viele neue Dinge durften wir lernen,frohe Ereignisse in der Klassengemeinschaft feiern und wir konnten die Nähe und Hilfsbereitschaft liebevoller Menschen spüren", freuten sich die Kinder. Die Buben und Mädchen brachten aber auch all das vor Gott, was nicht so gut gelaufen war: Streit, Ärger, schlechte Noten, Tränen und Angst. All das habe zum Wachsen, Reifen und klüger werden beigetragen. Und Gott war stets der treue Begleiter.

"Herr Jesus, du nimmst uns so an, wie wir sind", betete Josefine in ihrer Fürbitte und Simon meinte: "Herr Jesus Christus - du vergibst uns immer wieder und schenkst uns einen neuen Anfang". Wie gut sie von Gott "behütet" waren, zeigten die Kinder mit verschiedenen Kopfbedeckungen, die sie zum Alter brachten.      

       

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Auf zu neuen Wegen

Abschlussgottesdienst des Wolfsbucher Kindergartens in der Andreaskirche

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Wir feiern heut' den Tag" eröffneten die Buben und Mädchen des Wolfsbucher Kindergartens St.Andreas ihren Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche. Sie hatten den Gottesdienst unter das Motto "Auf zu neuen Wegen" gestellt. Anschließend erzählten die Vorschulkinder, was sie sich auf ihrem neuen Weg wünschen. Viel Freude, Erfolg, Stärke, Liebe, Mut und eine feste Hand, waren nur einige der Wünsche. Die Kinder traten dabei in die auf dem Gang zum Altar ausgelegten Fußstapfen. Im nächsten Lied "Du kommst in die Schule" freuten sich die Vorschulkids auf ihren neuen Lebensabschnitt. Danach durften sie ihre selbst gefertigten Figuren in das auf einer Pinwand dargestellte Schulgebäude setzen.

"Hurra ich bin ein Schulkind und nicht mehr klein, geh jeden Tag zur Schule und das ist fein", hieß es im nächsten Lied. Dass sie auch weiterhin jeden Tag genießen wollen, brachten die Buben und Mädchen im Fliegerlied zum Ausdruck. Um den Einzelsegen Gottes für ihren neuen Weg durch den Ortsgeistlichen Pfarrer Matthäus Luka zu empfangen, versammelten sich die Vorschulkinder mit ihren Eltern um den Altar. Anschließend trugen die Mamas und Papas ihre Fürbitten vor den Herrn. Bevor Pfarrer Matthäus den Schlusssegen erteilte, durften die Kinder ihre Abschiedsgeschenke entgegen nehmen. Über kleine Geschenke, die der Elternbeirat überreichte, freute sich auch das Personal des Kindergartens.   

   

       

                                                                                                          (Anton Patzelt)

“Er ist da, wenn du traurig bist – er ist da, wenn du Angst hast. Er ist aber auch da, wenn du dich auf das Neue freust”

Kinderkirche im Wolfsbucher Pfarrgarten zum Thema Abschied

Mit dem Thema Abschied befasste sich die Kinderkirche im Juli unter der Leitung von Stefanie Schuderer im Wolfsbucher Pfarrgarten. Nach dem Lied “Kommt herein” wurden die Buben und Mädchen still und bereiteten sich vor. In der Mitte wurde eine Kerze angezündet.

Eine Person winkte zum Abschied. “Es gibt immer wieder kleine oder auch große Abschiede in unserem Leben. Der Abschied lässt uns nicht kalt, den spürt man innerlich”, stellte Schuderer fest. Oft könne man sich aber auch auf etwas Neues freuen. Und das gehe nur, wenn man sich vom Alten verabschiedet. Danach erzählte Schuderer die Geschichte von Fritzi, der beschlossen hatte, im Kindergarten zu bleiben. Letztendlich stellte er aber fest, dass es doch besser ist, Abschied zu nehmen und etwas Neues anzufangen. “In jedem Moment darfst du dich an Gott wenden und mit ihm sprechen. Manchmal klingt das Vaterunser ängstlich und manchmal mutig. Mal traurig und mal fröhlich und oft ist es eine Mischung aus vielem”, so Schuderer zu den Kindern. Zum Schluss der Kinderkirche bekamen die Buben und Mädchen kleine Schutzengel, die sie mit nachhause nehmen durften.       

       

                                                                                                          (Anton Patzelt)

50-jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Josef Frey

(Bilder: Bernhard Meyer, Silvia Recum, Bianca Stiegler)

„Es war für mich nicht einfach, die Berufung zum Priesteramt zu erkennen“, gesteht Pfarrer Josef Frey. „Dafür bin ich Gott unendlich dankbar und überrascht von seiner Gnade.“

Pfarrer Josef Frey feierte am Samstag, 4. Juli 2021, um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg Schamhaupten sein 50-jähriges Priesterjubiläum. In Schamhaupten verbrachte er 30 Jahre seines Dienstes. Viele Pfarrangehörige ließen es sich nicht nehmen und kamen zahlreich, um ihrem „alten“ Pfarrer zu gratulieren, der mit 79 Jahren in stabiler Gesundheit „seine“ Pfarrangehörigen wiedererkannte und sich freute. Da das Wetter stabil blieb, konnte man gut im Freien feiern mit dem gebotenen Abstand. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Frau Bianca Stiegler, Herr Bürgermeister Norbert Hummel und stellvertretend für alle Ministranten/innen, Philipp Schiereis und Laura Grundei, überbrachten die Glückwünsche der Pfarrei und der Marktgemeinde Altmannstein sowie der Ministrantenschar.  Die Schambachtaler Blaskapelle spielte vor und nach dem Dankgottesdienst auf. Die Fahnenabordnungen sämtlicher Vereine standen Spalier und rundeten den feierlichen und würdigen Rahmen des Dankgottesdienstes ab. Dieser wurde vom Kirchenchor Schamhaupten unter Leitung von Josef Dietl musikalisch festlich gestaltet. Als Mit-Zelebrant konnten Pfarrer Dr. Mathew Luka und Pfarrer Josef Frey Prodekan Pfarrer Michael Saller begrüßen.

Anschließend gab es einen Sektempfang am Kirchplatz im Freien und regen Austausch und Gespräche an den in Abstand aufgestellten Stehtischen.  So klang der Abend aus, bevor der Regenschauer herniederprasselte und sich Pfarrer Frey wieder auf den Weg nach Amberg machte.

Pfarrer Frey ist 1942 in Mintraching als erstes Kind eines Bauingenieurs geboren, nach ihm kamen zwei Schwestern. Als einziger Sohn sollte er das Ingenieurbüro seines Vaters übernehmen, aber der Weg zum Abitur über das Gymnasium in Weiden und Regensburg seien nach seinen Aussagen gescheitert. Seine Eltern waren traditionelle Christen, die ihren Glauben mit dem sonntäglichen Kirchenbesuch und der Beichte und Kommunion praktizierten. „Allerdings scheint es, dass der damalige Pfarrer von Mintraching, Andreas Birner, meine religiöse Ader schon sehr früh erkannt hat“, vermutet Frey. Er kann sich ganz genau erinnern, als er, nach Ende seiner schulischen Laufbahn, in Regensburg auf dem Weg zum Bahnhof in den Dom ging, wo er sein Leben Gott anbot: „Mach du aus meinem Leben, was du willst.“ Die Antwort habe nicht lange auf sich warten lassen, denn überraschend sei Pfarrer Birner zu ihm nach Hause gekommen und habe rundheraus gefragt, ob er Priester werden wolle, denn dann wüsste er etwas für mich, erinnert sich Frey. „Ohne zu überlegen, sagte ich ja.“, erzählt der Priesterjubilar.                                                                                        (Silvia Recum)

Zur Sommerrodelbahn, nach Weltenburg und danach in den Fuchsgarten

Ausflug der Kommunionkinder des Jahres 2020 aus Wolfsbuch, Breitenhill und Winden

Die Kommunionkinder des Jahres 2020 haben ihren Ausflug nachgeholt. Vor der Abfahrt bekamen die Buben und Mädchen durch Pfarrer Matthäus Luka den Reisesegen. Anschließend hatten die Kinder freie Fahrt auf der Riedenburger Sommerrodelbahn. Um 11.30 Uhr ging es mit dem Schiff von Kelheim nach Weltenburg, wo eine Führung durch die Klosterkirche stattfand. Bevor das Personenschiff zur Rückfahrt nach Kelheim startete, durften sich die Kinder noch am Wasser austoben. Den erlebnisreichen Tag ließen die Kommunionkinder im Riedenburger Fuchsgarten ausklingen. Die Wolfsbucher Kommunionkinder waren Philipp Frey, Emma Karg, Annalena Braun, Matthias Schuderer und Quirin Deisenrieder. Aus Winden empfing im vergangenen Jahr Michael Pfaller und aus Breitenhill Lisa Bergmoser erstmals den Leib des Herrn in Form der Hostie.         

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Zu Besuch bei Vimius, Zimius und Marinus in Griesstetten

Die Kinder aus Wolfsbuch und Pondorf unternehmen Kommunionausflug

Ziel des diesjährigen Ausflugs der Kommunionkinder aus Wolfsbuch und Pondorf war die Wallfahrtskirche in Griesstetten. "Da aufgrund der Corona-Pandemie viel Schulzeit verloren ging, haben wir gemeinsam beschlossen, den Ausflug erst nach dem Unterricht zu starten", erläuterte Silke Fehlner. Der Mesner Siegfried Schweiger führte die Buben und Mädchen durch das prächtige Griesstettener Gotteshaus. Die Kommunionkinder beeindruckten vor allem die Schreine der "Drei elenden Heiligen" Vimius, Zimius und Marinus. Die Kinder erfuhren, dass  im 12. Jahrhundert die Gottesmänner aus Irland in die Region um Griesstetten kamen, um im Sinne des Christentums zu wirken. In Einsiedeln errichteten sie ein kleines Kloster. Zahlreiche Menschen mit ganz unterschiedlichen Anliegen flehten bereits um Hilfe der drei Mönche. Anschließend ging es zum Paulushofener Swingolfplatz. Dort durften die Kids ihr Geschick im Fußballgolf und Minigolf unter Beweis stellen. Der erlebnisreiche Tag klang mit einer gemeinsamen Brotzeit aus. Aus Wolfsbuch beteiligten sich die Erstkommunionkinder Severin Fehlner, Louisa Feigl, Luis Fehlner und Bastian Zanner sowie aus Pondorf Anna Fuchs, Jelena Bucic und Matthias Meyer.     

                                                                                                          (Anton Patzelt)

 

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Mail: kilian.brickl@pfarrei-pondorf.de

 

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