Pfarreiengemeinschaft Pondorf - Schamhaupten - Wolfsbuch
Pfarreiengemeinschaft Pondorf - Schamhaupten - Wolfsbuch

Chronik - Seite 1

Wie eine ganz normale Familie ...

Kinderkirche in Wolfsbucher Pfarrgarten

Der Kinderkirche im Wolfsbucher Pfarrgarten unter der Leitung von Stefanie Schuderer lag diesmal das Leitwort "Familie" zugrunde. Zunächst betrachteten die Kinder ein Bild von der Heiligen Familie. "Damals war vieles ähnlich wie bei euch zuhause. Die Mama hat das Jesuskind  an der Handgenommen und geführt. Sein Papa hat ihm gezeigt, wie man Stecken schnitzt. Wenn der kleine Jesus traurig war, hat er sich von Mama trösten lassen. Und wenn er Angst hatte, ist er zu Papa gelaufen. Sie haben miteinander gelacht und geweint, sich geärgert und auch wieder vertragen - eben, wie eine ganz normale Familie", erzählte Schuderer.

Die Buben und Mädchen fädelten danach auf einer Schnur für jedes Familienmitglied eine Perle auf. Ja sogar das geliebte Haustier fand seinen Platz in der Perlenkette. Zum Schluss  durften die Kinder ihre Familienkette mit nachhause nehmen. Die Kinderkirche endete mit dem gemeinsamen Lied "Der Segen Gottes möge dich umarmen". Insgesamt beteiligten sich 39 Kinder und 20 Erwachsene.       

 

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Firmung in Pondorf

"Schön, dass Sie an die Heimat denken und uns das Sakrament der Firmung schenken", so lautete die Begrüßung der Firmkinder an Weihbischof Dr. Josef Graf. Aber nicht nur die Firmlinge, auch der Firmspender freute sich seine Landsleute firmen zu dürfen.  Unter den Motto "Leinen los" bereiteten Sich die Jugendlichen bereits im letzten Jahr auf die Firmung vor, die Coronabedingt leider 2020 nicht stattfinden konnte. So wurden am 05.06.2021 im Festgottesdienst um 9.00 Uhr in Pondorf sieben Jugendliche gefirmt. Danach ging es für den Weihbischof gleich weiter nach Schamhaupten, denn auch hier erhielten 17 junge Christen in der Pfarrkirche St. Georg die Firmung.

 

(Fotos: Meyer Bernhard)

Fronleichnam in Wolfsbuch

In den Pfarrgarten verlegt hatte heuer der Wolfsbucher Pfarrgemeinderat die Feierlichkeiten anlässlich des Fronleichnamsfestes. Die Gebete der vier Stationen wurden auf zwei Altäre verteilt. Es beteiligten sich neben den Fahnenabordnungen der Feuerwehr, der Landjungend und des Krieger- und Kameradenvereins auch die diesjährigen Kommunionkinder.

"Wir feiern heute ein großes Fest unseres Glaubens. Wir feiern, dass Jesus mitten unter uns gegenwärtig ist und das gerade in Zeiten der Corona-Pandemie", ging Pfarrer Matthäus Luka auf die aktuelle Situation ein. Laut dem Ortsgeistlichen sollten sich die Gläubigen keinesfalls entmutigen lassen: "Das Fest ist heuer nicht so feierlich, wie in den vergangenen Jahren. Still und verborgen geht der Herr aus der Kirche mit uns. Jede und jeder macht seine eigene Prozession und bringt das Wort des Herrn,das Brot des Herrn unter die Leute. Nach dem Empfang der Kommunion gehen wir im Anschluss an die  heilige Messe als lebendige Monstranz nachhause".

An zwei aufgebauten Altären betrachteten die Gläubigen vier unterschiedliche Lebensalter: den Lebensanfang, die Jugend, die Zeit des Erwachsenseins und das Alter. Die Kommunionkinder lasen einige Fürbitten. Zum Schluss knieten die Gottesdienstbesucher zur Aussetzung des Allerheiligsten nieder. Benedikt Stijns auf der Ziehharmonika und Simone Frey auf der Gitarre beendeten die Feier mit dem Lied "Großer Gott, wir loben dich". Die Kommunionkinder hatten einen prächtigen Blumenteppich gelegt.     

 

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Gläubige feiern Fronleichnam ohne Prozession

War es vor ein paar Jahren manchmal die Wetterlage, die eine Fronleichnamspro-zession verhindert hatte, so durfte man die letzten beiden Jahre wegen der Corona-Pandemie keine Prozession durchführen. Auf eine kleine Lösung verständigten sich Pfarrer Mathew Luka, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der sonstigen kirchlichen Dienste. Auf dem Kirchenvorplatz wurde ein zusätzlicher Altar aufgebaut. Nur mit den Kommunionkindern und den Ministranten zog der Priester mit der Monstranz zu diesem Altar aus. Die Kirchenfahnen der Filialkirchen hatten bereits ein Spalier gebildet und auch die Pfarreivereine waren mit ihren Fahnen anwesend und säumten eine Reihe an der Kirchenmauer mit gebührendem Abstand. „Wir feiern heute ein großes Fest unseres Glaubens“, eröffnete Luka den Gottesdienst. „Jesus ist mitten unter uns, gerade in dieser schweren Zeit der Pandemie. In der Eucharistie kommt uns der Himmel sehr nah und nach der Kommunion ist jeder eine lebendige Monstranz. Wir werden zum Tabernakel. Jeder macht seine eigene Prozession und bringt das Wort Gottes unter die Leute“. In der Predigt wies der Geistliche darauf hin, dass 2021 wohl ein besonderes Jahr sei. Weihnachten, Ostern und Pfingsten konnten die Christen mit Abstand in den Kirchen feiern. Auch das Fronleichnamsfest als Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu darf man gemeinsam begehen. „Alles dreht sich um ein kleines Stück Brot. Dieses Lebensmittel hat sich Jesus erwählt, um ständig bei uns zu sein.“ Luka erzählte dazu auch eine Geschichte aus Amsterdam. Vor langer Zeit war es verboten, mit der Monstranz durch die Stadt zu ziehen. Die Menschen kauften sich einen neuen Anzug oder neue Kleider und gingen am Morgen des Fronleichnamstages zum Gottesdienst. Anschließend zogen sich gleichsam einer lebendigen Monstranz durch die Straßen. Auf den vier Stationen des kurzen Prozessionsweges wurden in den Texten und Evangelien die Lebensabschnitte der Menschen näher beschrieben. Vom Lebensanfang, der Jugendzeit, dem Erwach-sensein und dem Alter handelten die verschiedenen Stellen aus der Heiligen Schrift. „Viele Vorbereitungen waren nötig, um das Fronleichnamsfest in dieser Form zu gestalten“, sagte Luka am Ende des Gottesdienstes. „Vielen Dank für die Mühen“. Luka bedankte sich bei allen Gottesdienstbesuchern, Mesnerin Inge Kammerl, den Ministranten, dem Kirchenchor unter der Leitung von Wolfgang Fronek und den Pfarreivereinen, die mit ihren Vereinsfahnen gekommen waren.              (Bernhard Meyer)


 

Dem Fuchs entkommen - Karni und Nickel wurden beste Freunde

Kinderkirche in Wolfsbucher Pfarrgarten

Unter dem Motto "sich streiten - sich versöhnen" fand die Kinderkirche im Wolfsbucher Pfarrgarten statt. "Die Beteiligung war hervorragend. Wir hatte 45 Geschenke gebastelt und 42 davon fanden Abnehmer", äußerte sich äußerst zufrieden die Mitorganisatorin und Sprecherin des Pfarrgemeinderates Stefanie Schuderer.

Im Mittelpunkt stand dabei die Geschichte "Der große Krach" - eine Erzählung über Karni und Nickel von Claude Boujon und Tilde Michels. Zum Inhalt, den einige Mütter vorlasen: "Auf der Wiese hatten sich zwei Kaninchen ihre Wohnungen dicht nebeneinander in die Erde gegraben. das eine hieß Karni und das andere Nickel.Zuerst verstanden sie sich gut. Eines schönen Tages aber ... nein, ein schöner Tag war das nicht. Es war ein ganz schlechter Tag, weil die beiden Kaninchen Streit bekamen. Als Karni aus seinem Loch schaute, sah er nämlich,dass Nickel seinen Abfall einfach auf die Wiese geworfen hatte. 'So ein Ferkel', schimpfte Karni. 'Räum sofort das Zeug weg !'.

'Dem werde ich es zeigen', murmelte Kari und stellte am nächsten Tag am frühen Morgen das Radio ganz laut an. Verärgert streckte Nickel den Kopf aus seinem Bau und schrie: 'Ruhe hier - mach sofort deinen Kasten aus'.

Von diesem Zeitpunkt an hatten Karni und Nickel ständig Streit. Immer wieder fiel ihnen was Neues ein,um sich zu zanken. Schließlich baute Karni sogar eine Mauer zwischen den beiden Erdlöchern - aber Nickel machte sie ihm wieder kaputt. Jetzt war der Krach noch größer und sie warfen sich gegenseitig die schlimmsten Schimpfwörter an die Köpfe. Ja, sie prügelten sogar aufeinander ein.

Sie verdroschen sich so wild, dass sie gar nicht bemerkten, wie ein Fuchs angeschlichen kam, der so leichte Beute witterte. Der Fuchs machte einen großen Sprung und hatte die beiden fast geschnappt. Die Kaninchen aber stürzten im allerletzten Augenblick zusammen kopfüber in Karnis Erdloch. Karni und Nickel hatten in der Not ihren Streit vergessen. Mit vereinten Kräften gruben sie einen unterirdischen Gang zur Nachbarhöhle. So konnten sie dem Fuchs entkommen. Seit diesem Tag waren Karni und Nckel wieder unzertrennlich und die allerbesten Freunde.

Mit dem Lied "Der Segen Gottes möge dich umarmen" endete die Kinderkirche. Zum Schluss durften die Buben und Mädchen ihre Mitbringsel in Empfang und auch mit nachhause nehmen.

 

                                                                                                          (Anton Patzelt)

"Dera Sach' wui auf'n Grund geh"

Eine Reporterin fragt nach

Mit einem Predigtspiel in bayerischem Dialekt wartete die Familie Voreck bei der Heiligen Messe in der Wolfsbucher Andreaskirche zum Feiertag Christi Himmelfahrt auf.  Kathrin Voreck schlüpfte dabei in die Rolle einer Reporterin. Sie interviewte einige Passanten und fragte nach dem Sinn und den Hintergründen des Himmelfahrtstags. Die Zeitungsreporterin bekam dabei unterschiedliche und auch einige überraschende Antworten.  

 

                                                                                                          (Anton Patzelt)

In sieben Stationen zur Mutter Gottes ...

Alternativer Bittgang der Pfarrgemeinde Wolfsbuch nach Neuses

Von Maria zu Maria - in sieben Stationen. Der Pfarrgemeinderat Wolfsbuch bietet im Monat Mai einen alternativen Bittgang von der Wolfsbucher Marienkapelle über den Wallfahrerweg zur Mutter Gottes nach Neuses an. Auf dem Weg stoßen die Teilnehmer immer wieder auf Stationen, bei denen unterschiedliche Aufgaben auf sie warten.

Start ist an der Marienkapelle unter dem Lindenbaum. Hier dürfen sich die Teilnehmer eine Wallfahrerkarte nehmen, in die an jeder Station verschiedene Symbole eingestanzt werden. "Wer am Ende alle Symbole gesammelt hat, darf sich über eine kleine Belohnung freuen", gibt die Pfarrgemeinderatssprecherin Stefanie Schuderer bekannt. "An deiner Hand" lautet das Motto der ersten Station. Die Erwachsenen vertrauen mit verbundenen Augen den Kindern, die sie führen. Die Kinder allein sorgen dabei für einen sicheren Halt. Über einen PR-Code kann das Lied  "Gott ist mit uns unterwegs" auf dem Handy abgespielt werden. "Besondere Momente" schenken sich die Wallfahrer untereinander an Station Nummer zwei. In der Umgebung suchen die Teilnehmer Gegenstände, die ihnen besonders gut gefallen. Jeder erklärt anschließend, warum er gerade diesen Gegenstand ausgewählt hat. Dazu ertönt das "Kindermutmachlied".

“Lebensfreude spüren” lautet das Thema der dritten Station. “Die Welt erwacht – Gott brüllt nicht, er flüstert dir ins Herz”, heißt es eine Station weiter. An der fünften Station können die Teilnehmer “die Welt entdecken”. Dazu kann man über den PR-Code das Lied “Die Sonne hoch am Himmelszelt” anhören. An der vorletzten Station dürfen die Wallfahrer ihre, auf dem Weg gesammelten Gegenstände ablegen. So entsteht ein schönes Bild, an dem sich die nächsten Familien erfreuen und auch das Kunstwerk weiter bauen. Die siebte und letzte Station befindet sich in der Neuseser Marienwallfahrtskirche. “Gönnt euch eine Verschnaufpause”, ist auf einer Hinweistafel zu lesen. Danach sollen einige Gemälde und Figuren im Inneren der Kirche gefunden werden. Dazu erklingt das Lied “Möge der Segen Gottes mit dir sein”.

Nun gilt es noch, kurz das letzte Symbol, eine kleine Ente, in die Wallfahrerkarte zu stanzen . Die Erinnerungsfotos, die unterwegs gemacht wurden, nimmt Schuderer unter der Handynummer 0177-5715208 entgegen. Sie sollen Teil einer Diashow und einer kleinen Ausstellung in der Wolfsbucher Pfarrkirche werden.    

 

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Ist da jemand? Jemand, der dir den Schatten von der Seele nimmt?

Vorstellung der Firmlinge in Wolfsbuch

"Ist da jemand ?". Diese Frage stellen sich in diesem Jahr die Firmlinge der Pfarrei Wolfsbuch. Und natürlich haben sie auch gleich die Antwort parat: "Gott". Sie greifen damit die zentrale Fragestellung vieler junger Menschen auf, die sich auf der Suche nach einem Lebensweg mit dem Glauben auseinandersetzt . "Glauben und Suchen, Hoffen und Zweifeln – all dies darf und soll in eurer Firmvorbereitung zur Sprache kommen", betonte der Ortsgeistliche Matthäus Luka zu Beginn des Vorstellungs-Gottesdienstes.

"Herr Jesus Christus, zu dir dürfen wir immer kommen - mit unseren Zweifeln und Ängsten, aber auch mit unserem Glauben und Hoffnung",hieß es dann auch passend in den Kyrie-Rufen der Firmlinge.

Ein Song des  deutschen Pop-Musikers, Songwriters und Produzenten Adel Tawil leitete die Predigt von Pfarrer Matthäus ein. "Wenn der Himmel ohne Farben ist, schaust du nach oben und manchmal fragst du dich: Ist da jemand, der dein Herz versteht? Und der mit mir bis ans Ende geht ? Der dir den Schatten von der Seele nimmt und dich sicher nach Hause bringt ?” In seinem Popsong befasst sich Tawil ebenfalls mit den Fragen der Firmlinge. Laut dem Ortsgeistlichen geht es dem Sänger zwar vorrangig um die menschliche Nähe. Und doch habe er auch ganz bewusst den Blick nach oben gerichtet. Spannend sei dabei besonders die Richtung, die diese Fragen nehmen. “Das Lied fragt nicht, ob du an Gott glaubst, sondern vielmehr ob Gott an dich glaubt. Ist er an deiner Geschichte interessiert ? Geht er deinen Lebensweg mit ? Traut er die vielleicht mehr zu, als du denkst ?”, so Pfarrer Matthäus. Das Sakrament der Firmung empfangen am Samstag, 25.September Leonie Fehlner, Christina Karg, Johanna Achatz und Alexander Utzmann durch den Regensburger Weihbischof Josef Graf in der Wolfsbucher Andreaskirche.

 

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Der Glaube, sich auf jemand verlassen zu können, prägt unser ganzes Leben ...

Erstkommunion in Wolfsbuch

Erstmals an den Tisch des Herrn traten am Sonntag in der Wolfsbucher Andreaskirche drei Buben und ein Mädchen. Um die Corona-Regeln einzuhalten, wurde der feierliche Gottesdienst via Livestream auf den Vorplatz der Kirche übertragen. Die Erstkommunion stand unter dem Motto "Vertrau mir, ich bin da".

"Komm herein und nimm dir Zeit für dich. Komm herein vielleicht erkennst du dich. Komm herein,tu deine Sinne auf,  denn dein Leben ist so reich - achte darauf". Mit diesem Lied eröffneten Ramona Schmidtner und Benedikt Stijns die Festmesse.

"Jesus, als deine Gemeinde sitzen wir alle in einem Boot. Du bist mitten unter uns und sagst 'habt Vertrauen'" ,hieß es in den Kyrie-Rufen der Kinder. Die Lesung stammte aus dem Buch der Korinther, das Evangelium trug der Ortsgeistliche nach Matthäus vor.

Das Predigtspiel  war auf einen Dialog zwischen den Eltern und den Kindern aufgebaut.

"Ohne Vertrauen können wir nicht leben. Häufig vertrauen wir fast schon instinktiv. Wir überqueren den Zebrastreifen und vertrauen darauf ,dass die Autos halten.Wir setzen uns in ein Flugzeug und vertrauen, dass der Pilot uns sicher ans Ziel bringt", betonte Pfarrer Matthäus. Der Glaube, sich auf jemand verlassen zu können, präge das ganze Leben. Dieser Glaube sei auch der Grundstein für die Beziehung - der Beziehung zu den Mitmenschen und der Beziehung zu Gott. "Es ist gut, darauf vertrauen zu dürfen, dass Gott bei uns ist. Er streckt uns in den Stürmen unseres Labens die Hand entgegen", so der Geistliche . Besonders greifbar und erfahrbar werde die Gegenwart Gottes in dieser Welt in den eucharistischen Gaben von Brot und Wein. Es folgte die Erneuerung des Taufversprechens. Anschließend übergaben die Kinder ihre Kerzen an Pfarrer Matthäus, der sie an der Osterkerze entzündete. Zur Gabenbereitung trugen die Kommunionkinder das Kreuz, die Gruppen-Kerze, die Hostienschale und den Kelch vor den Altar. Danach durften Luis Fehlner, Severin Fehlner, Louisa Feigl und Bastian Zanner erstmals erstmals die heilige Kommunion empfangen. "Jesus, nun bist du mein bester Freund. Jetzt bin ich mit dir vereint. Auf dich, da kann ich immer bauen, gibst mir auf ewig dein Vertrauen", beteten die Kinder am Schluss des Gottesdienstes.

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Ein besonderer Tag für die Pondorfer Erstkommunionkinder

Jetzt ist er gekommen, der große Tag der Erstkommunion. " So hat es Pfarrer Mathew Luka eingangs des feierlichen Gottesdienstes zur Erstkommunion in der Pfarrei Pondorf formuliert. Dabei war es in diesem Jahr eine besondere Vorbereitungszeit unter den Auflagen der Corona-Pandemie. Kinder und Eltern haben sich aber nicht vom Thema ablenken lassen und eifrig die Vorbereitungen in Angriff genommen.

"Vertrau mir, ich bin da", lautete heuer das Leitwort der Vorbereitung und des Festgottesdienstes. So wie wir vertrauen, wenn wir einen Zebrastreifen überqueren, oder dem Piloten, wenn wir ein Flugzeug besteigen, so ist Vertrauen auch im Glauben wichtig, bekräftigte Pfarrer Matthäus.

Die Kommunionkinder gestalteten die Kyrie-Rufe und die Fürbitten. Sie trugen auch zur Gabenbereitung die Gaben an den Altar. Eltern und Kinder erklärten den Inhalt des Evangeliums noch einmal in einem Vortrag. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der Kirchenchor unter der Leitung von Wolfgang Fronek. Ihre erste heilige Kommunion empfingen in der Pfarrei Pondorf Anna Fuchs, Matthias Meyer und Jelena Bucic.                                                                                   (Bernhard Meyer)

Auch Jesus hat sich Freunde gesucht ...

Kinderkirche im Wolfsbucher Pfarrgarten

Das Thema Freundschaft stand im Mittelpunkt einer Kinderkirche, zu dem das Liturgieteam in den

Wolfsbucher Pfarrgarten eingeladen hatte. Rund 40 Buben und Mädchen beteiligten sich unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen daran.

“Kommt herein” hieß es im Eingangslied. Danach zeigte Stefanie Schuderer lachende Kinder, helfende Kinder, spielende Kinder,feiernde Kinder

flüsternde Kinder und gelangweilte Kinder. Die Buben und Mädchen durften dabei kräftig mitmachen. “Jeder braucht einen Freund oder eine Freundin.

Sie sind ganz, ganz wichtig für uns. Auch Jesus hat sich Freunde gesucht. Und stell dir vor, er wünscht sich auch dich als Freund oder Freundin”, fasste

Schuderer zusammen. Passend zum Thema erhielten die Kinder nach dem Schlusssegen bunte Freundschaftsbänder, die sie mit nachhause nehmen durften.

 

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Kleidung für die Kommunionkinder

Während der Abendmesse am Samstag haben die Wolfsbucher Kommunionkinder die Kleidung für ihren großen Tag am kommenden Sonntag erhalten. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Matthäus Luka, überreichte die Alben an Lousia Feigl, (von links) Severin Fehlner, Bastian Zanner und Luis Fehlner.  Der Erstkommuniontag steht unter dem Motto "Vertrau mir, ich bin da". Die Messe beginnt um 10 Uhr in der Andreaskirche.  

(Anton Patzelt)

Aus dem “Hosianna” wird ein “Kreuzige ihn”

Unter strikter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen hat die Pfarrgemeinde Wolfsbuch am Palmsonntag im Pfarrgarten einen Familiengottesdienst abgehalten. Zum Eingang segnete Pfarrer Matthäus Luka die Palmbüschel. Die Kommunionkinder trugen dazu einige Gedanken vor. In einem kleinen Spiel schlüpften einige Kinder in die Rollen des Judas, des Hohenpriesters Kajaphas, des Petrus, des Barabbas, des Pilatus, eines römischen Soldaten, des Simon von Cyrene, der Veronika, des Johannes und der Maria. "Der Palmsonntag ist das Eingangstor zur Karwoche. Am Anfang dieser Woche steht das Hosianna - am Ende das 'Kreuzige ihn'", so der Ortsgeistliche in seiner Predigt. Dieses Geschehen von damals vollziehe sich, laut Pfarrer Matthäus, immer wieder neu in der Feier der heiligen Messe. Im Gottesdienst werde seine Lebenshingabe Wahrheit und Gegenwart. "Dafür können wir immer nur danken. Der Leidensweg Jesu ist auch unser Weg, an dessen Ende die Auferstehung steht", so der Geistliche abschließend. Am Ende des Familiengottesdienstes erhielten die Kinder als kleines Dankeschön für ihre Aufführungen Osterlämmchen.                      (Anton Patzelt)

 

Der Leidensweg Christi

Der Wolfsbucher Pfarrgemeinderat bietet einen Kreuzweg mit QR-Codes an

Die Mitglieder des Wolfsbucher Pfarrgemeinderates bieten in der Fastenzeit etwas ganz besonderes an - einen Kreuzweg mit QR-Codes. Die quadratischen Matrix der Codes sind an jeder der fünf Stationen angebracht. Sie können mit dem Smartphone gescannt und anschließend abgehört und angesehen  werden. Hinter jedem dieser Codes, die bis zum Karsamstag funktionieren, steckt eine Kreuzwegstation .

"Wir haben uns überlegt,wie wir die Fastenzeit und die Karwoche trotz der aktuellen Einschränkungen durch Corona begehen können. Und dabei sind wir auf die Idee eines Kreuzwegs in dieser Art und Weise gekommen", gibt die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Stefanie Schuderer Auskunft.

Der Kreuzweg beginnt in der Pfarrkirche. Schuderer stellt an der ersten Station fest, dass wir alle auf dem Weg des des Lebens sind. Jeder wünscht sich dabei, dass dieser Lebensweg glatt verläuft, dass man ihn ohne Hindernis gehen kann. "Aber in unserem Leben gib es auch Angst, Enttäuschung, Krankheit, Schmerzen und Traurigkeit. Unsere Wünsche und Pläne gehen oft nicht in Erfüllung - wir leiden", so Schuderer. Es folgt eine Legende aus dem Mittelalter in der Gott zeigt, dass das Kreuz, das jeder zu tragen hat, für ihn persönlich nicht zu schwer und auch nicht zu leicht ist. Bei der Station an der Marienkapelle werden die Leidenswerkzeuge betrachtet - Fesseln,  Dornenkrone, Hammer, Essigschwamm,  Lanze und Nägel . Aber auch die Würfel, mit denen "die Würde Jesus im Spiel verschachert wurde". Am Pfarrhof ist eine kindgerechte Szene mit Bibelfiguren aufgebaut. Sie zeigt Jesus, der das schwere Kreuz auf seinen Schultern trägt. Drei mit Lanzen bewaffnete Soldaten begleiten ihn auf dem schweren Weg nach Golgota. An dieser Station werden die Betrachter aufgerufen, sich Gedanken über Alter, Einsamkeit, Angst, Krankheit und Pflegebedürftigkeit zu machen: Wie wird es sein,wenn ich meinen Alltag nicht mehr alleine meistern kann ? Werde ich noch Freude am Leben haben ? Werde ich sagen können,das Leben ist trotzdem schön ?

Der Station am Friedhof liegt der Passus aus dem Evangelium "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen" zugrunde. Laut Simone Braun, die diese Station liest, haben sich schon viele Menschen diese Frage gestellt und oftmals keine Antwort bekommen. Letztendlich könne man sich nur vertrauensvoll an Jesus wenden, der durch seine Auferstehung neue Hoffnung gibt.

Eine weitere Station des Kreuzwegs befindet sich an der Kapelle im alten Friedhof. Der Weg mit Jesus Christus endet in der Pfarrkirche Sankt Andreas. Mit den Worten "Christus hat das Leid und das Kreuz durch seine Liebe verwandelt. Sein Kreuz ist uns zum Zeichen des Heils in seiner Liebe geworden", erteilt Pfarrer Matthäus Luka virtuell seinen Segen.

Die einzelnen Stationen werden mit Liedern und Bildern untermalt. Die Hintergrundfotos stammen von Max Götz, Benjamin Karg, Stefanie Schuderer, Marcel Beyer und Anton Patzelt. Für die Technik sind Max Götz und Benedikt Stijns verantwortlich. Der Kreuzweg ist bis zum Karsamstag freigeschaltet.

                                                                                                          (Anton Patzelt)

Asche aufs Haupt ist ein Zeichen dafür, dass jemand neu anfangen will

Zur virtuellen Kinderkirche per Videoschaltung hatten Stefanie Schuderer und das Liturgieteam der Pfarrgemeinde Wolfsbuch eingeladen. Auch Pfarrer Matthäus Luka übermittelte eine Videobotschaft und streute stellvertretend für alle Kinder zwei Ministranten das Aschenkreuz auf den Kopf.

Die Buben und Mädchen hatten zusammen mit ihren Eltern zuhause vor dem Bildschirm eine Schale mit Erde, ein violettes Tuch als Zeichen der Fastenzeit und ein Gefäß mit Asche vorbereitet. In der Mitte wurde, neben einer Kinderbibel, eine Kerze angezündet.
Die Kinderkirche begann mit dem dem Kreuzzeichen und dem Eingangslied "Er hält die ganze Welt in seiner Hand". Anschließend ging Schuderer näher auf die Bedeutung des Aschermittwochs ein. Zur Erklärung der Vergänglichkeit benutzte sie Erde und die Asche verbrannter Palmzweige.
Als Erinnerung an Jesus durften die Kinder ein Aschenkreuz über die Erde streuen. "Jesus ist für uns am Kreuz gestorben - aber er ist auch wieder auferstanden", erläuterte Schuderer dazu.
Während Pfarrer Matthäus zwei Ministranten das Aschenkreuz auflegte, durften die Eltern zuhause auch ihren Kindern die Asche auf das Haupt streuen und dazu den Text sprechen: "Gedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurück kehren wirst".
"Asche aufs Haupt ist ein Zeichen dafür, dass jemand neu anfangen will", sagte der Ortsgeistliche in seiner Videobotschaft. Als äußeres Zeichen hätten, laut Pfarrer Matthäus, früher die Leute "ihre feinen Klamotten abgelegt uns sich in Säcke gekleidet". Die Fastenzeit sei eine Zeit der Vorbereitung und Besinnung. Oft nehme man sich vor, beispielsweise auf Süßigkeiten zu verzichten. Für viele sei dies gar nicht so einfach. "Genauso wichtig wie das Fasten ist eine innere Vorbereitung und Besinnung. Denn diese Vorbereitung läuft auf das große Ziel hinaus - auf die Auferstehung Christi am Osterfest. Hier zeigt Gott seine Größe und Liebe zu den Menschen", so der Geistliche.                                                                                                            (Anton Patzelt)

Vertrau mir, ich bin da!

Bei den Gottesdiensten Anfang Februar stellten sich in den Pfarreien Pondorf und Schamhaupten die Erstkommunionkinder den Pfarrangehörigen vor. Unter dem Leitwort "Vertrau mir, ich bin da!“ bereiten sich die Kinder mit ihren Eltern auf ihren Erstkommuniontag vor. „Die Vorbereitungen der Kinder liefen hauptsächlich in Online-Meetings“, teilte das Pfarrbüro mit. Motto und Motiv der diesjährigen Vorbereitung stammen aus dem Matthäus-Evangelium. Es wird dabei die Begegnung des sinkenden Petrus mit Jesus auf dem See Genezareth aufgegriffen. „Als Petrus droht unterzugehen, streckt Jesus sofort seine Hand aus. Er ist da und rettet Petrus aus den Fluten. Ohne Vertrauen können wir nicht leben“. Nach der Vorstellungsrunde überreichte Pfarrer Mathew Luka den Kindern ein Kreuz. „Darauf sieht man die Sonne. Die Sonne ist immer da, auch wenn man sie nicht sieht. So ist auch Gott immer bei uns, ganz nach unserem Motto zur Erstkommunion: Vertrau mir, ich bin da. Liebe Kommunionkinder in den nächsten Monaten seid ihr in unserer Gemeinde etwas Besonderes. Ihr bereitet euch auf das große Fest eurer Erstkommunion vor und am Weißen Sonntag -wenn es die Infektionslage zulässt- werdet ihr in die Mahlgemeinschaft mit Jesus und der Gemeinde aufgenommen“. Die Feier der Erstkommunion ist in der Pfarrei Schamhaupten am 10. April geplant. In Pondorf sollen die Kinder am 18. April erstmals zum Tisch des Herrn gehen. Mit Anna Fuchs, Helena Bucic und Matthias Meyer bereiten sich in Pondorf drei Kinder auf den großen Tag vor. In der Pfarrei Schamhaupten feiern heuer sechs Kinder Erstkommunion: Hanna und Theresa Artmeier aus Schafshill, Michaela Lindl, Jakob Sobel, Sebastian Ulrich und Philip Winkler (alle Sandersdorf). Zum Ende der Gottesdienste dankte Luka den Kindern für ihre gute Vorstellung und allen Helfern, die bei der Vorbereitung und Gestaltung mitgewirkt haben. Auch die Eltern lobte er für die bisherige Vorbereitung. „Sie machen es sehr gut, weiter so“. Er wünschte allen Beteiligten viel Freude in der weiteren Vorbereitungszeit.                                                                                               (Bernhard Meyer)

 

Die Sonne ist immer da, auch wenn man sie nicht sieht!

Vorstellung der Wolfsbucher KOmmunionkinder unter dem Motto "Vertrau mir, ich bin da"

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes haben sich in der Wolfsbucher Andreaskirche die diesjährigen Kommunionkinder vorgestellt. Es sind dies Louisa Feigl, Severin Fehlner, Bastian Zanner und Luis Fehlner.

Als Leitsatz für ihren großen Tag haben sie sich die Stelle aus dem Evangelium Matthäus 14 "Vertrau mir, ich bin da" ausgesucht. Das Motto und das Motiv ihres Kommunionbildes greifen die Begegnung von Petrus und Jesus auf dem sinkenden Schiff des Sees Genezareth auf. Als das Schiff des Petrus droht mit ihm unterzugehen, streckt Jesus seine Hand nach ihm aus. Jesus rettet Petrus so vor den Fluten.

Pfarrer Matthäus Luka betonte in seiner Predigt, dass man ohne Vertrauen nicht leben kann. Auch die Kreuze, die der Geistliche zunächst segnete und anschließend den Kommunionkindern überreichte, weisen durch die Abbildung der Sonne darauf hin. "Die Sonne ist immer da, auch wenn man sie nicht sieht. So ist auch Gott immer bei uns", erläuterte der Geistliche. Auch den Fürbitten der Kinder lag das Thema Vertrauen zugrunde.

"Wenn wir auf Jesus vertrauen, dann sind wir nicht allein. Wenn wir das Brot miteinander teilen, kommt er selbst zu uns - dann schenkt uns Jesus Kraft für unser Leben", hieß es in der Schluss-Meditation. Die Erstkommunion findet, sofern es die Infektionslage zulässt, am Sonntag, 25.April statt.  

    

                                                                                                (Anton Patzelt)

Der Himmel ging auf und über ihm wurde es hell und Licht

Kinderkirche der Pfarrei Wolfsbuch zum Thema "Tauferinnerung"

Das Sakrament der Taufe ist im Mittelpunkt der ersten Kinderkirche des neuen Jahres der Pfarrgemeinde Wolfsbuch gestanden. Corona bedingt fand diese wieder via Video-Livestreaming statt.

Dabei ging die Leiterin Stefanie Schuderer vor allem auf das Element Wasser ein. Die Buben und Mädchen durften zuhause vor den Bildschirmen zunächst ein blaues Tuch auf und ab bewegen und so die Bewegungen der Wellen imitieren. Danach erzählte Schuderer den Kindern die Geschichte von der Taufe Jesu durch Johannes im Jordan. Die Leiterin des Liturgieteams stellte dazu einige Bibelfiguren auf. "Als Jesus wieder aus dem Wasser stieg, passierte etwas Wunderbares - der Himmel ging über ihm auf. Über ihm wurde es hell und Licht", erzählte Schuderer weiter. Dazu entzündete sie eine Kerze und stellte sie in das Wasser. Laut Bibel senkte sich anschließend der Heilige Geist in form einer Taube auf den getauften Gottessohn. Und eine Stimme sagte: "Du bist mein Sohn - ich habe dich sehr lieb".

Zum Schluss ging Schuderer noch auf die Taufe der am Video-Streaming beteiligten Kinder ein. Der Kindergottesdienst endete mit dem Segenslied.   

    

                                                                                                (Anton Patzelt)

Videobotschaft von Weihbischof Dr. Josef Graf an die Wolfsbucher

Sternsinger beschreiten heuer neue Wege

Corona bedingt konnten auch die Wolfsbucher Sternsinger die Pfarrangehörigen heuer nicht in ihren Häusern aufsuchen und die Segenswünsche persönlich überbringen. Daher hatte sich der Pfarrgemeinderat etwas besonderes einfallen lassen - eine Videobotschaft. Auch der Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf schloss sich mit einer Botschaft an und übermittelte den Wolfsbuchern auf diesem Wege gleich die besten Wünsche zum Neuen Jahr.

Der in Pondorf geborene Graf empfing die Pfarrangehörigen virtuell in seiner Regensburger Dienstwohnung und gewährte einen Blick in sein Wohnzimmer. Besonders wichtig war ihm dabei "das Weihnachtliche" in den Räumen. Er zeigte unter anderem seine geschnitzte Krippe. Die Darstellung der Geburt des Jesuskindes war vor einigen Jahren ein Geschenk des Regensburger Priesterseminars. Hier hatte der Weihbischof über ein Viertel Jahrhundert gearbeitet. "Man hat gesagt, das passt für mich, als Spiritual, da die Krippenfiguren fast alles kniende, betende Figuren sind", erläuterte Graf.

Anschließend zogen im Film  die Sternsinger vom Pfarrstadel in die Pfarrkirche. Dort stellten sie sich einzeln vor und sprachen ihre Segenswünsche. Angeführt vom Stern  machten sich die fünf Ministranten danach auf ihren virtuellen Weg durch das Dorf. Zum Schluss wünschte Weihbischof Graf den Pfarrangehörigen "von ganzem Herzen" ein gutes neues Jahr und schloss mit den Worten "Wir sehen uns bestimmt in Wolfsbuch wieder". Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Stefanie Schuderer bedankte sich bei Max Götz und Benedikt Stijnsfür das Erstellen und Vertonen des Videos

    

                                                                                                (Anton Patzelt)

Wandernder Adventskalender der Pfarrei Wolfsbuch - Diashow

Christmette und Kinderkrippenfeier als Abschluss des Wandernden Adventskalenders

Die Geburt Christi im Wolfsbucher Pfarrgarten

Den Pfarrgarten hat das flackernde Licht der Fackeln erhellt und in eine mystische Stimmung getaucht. Den Altar war im Eingangsbereich der Scheune des historischen Pfarrstadels aufgebaut. Und ein Christbaum sorgte endgültig für das passende Weihnachts-Ambiente. Unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen feierte die Pfarrgemeinde Wolfsbuch heuer im Freien die Christmette - verbunden mit der Kinderkrippenfeier als Abschluss des Wandernden Adventskalenders.

Da ja bekanntlich nicht gesungen werden durfte, umrahmten Matthias und Johannes Schuderer auf der Flöte und Benedikt Stijns auf der Geige die Messe mit ihrer stimmungsvollen Musik. Zur Einstimmung auf die Christmette erzählten Lea, Ronja, Annika und Sarah die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines Christbaums. Anschließend wurde das Bäumchen mit verschiedenen Sternen geschmückt - einem Stern der Freude, einem Stern des Lichts und einem Stern der Hoffnung. Das anschließende Evangelium, vorgetragen vom Ortsgeistlichen Pfarrer Matthäus Luka, berichtete von der großen Volkszählung, dem langen Marsch von Maria und Josef und der Geburt Christi im Stall von Bethlehem.

In seiner Predigt verglich Pfarrer Matthäus das Kind in der Krippe mit einem aufgegangenen Stern: "Sein Licht schenkt uns Hoffnung und Freude - gerade auch in dieser schweren Zeit der Pandemie. Das Jesuskind zeigt uns einen Weg aus der Dunkelheit ins Licht. Wir wollen in seinem Licht leben und durch das Kind selbst zu hellen Sternen werden, die anderen Licht und Freude bringen". Ein Ministrant überreichte dem Geistlichen in einer Laterne das Friedenslicht.

Anschließend spielten die Kinder Quirin, Bastian, Severin, Felix, Louisa, Annalena und Julia in form eines Krippenspiels die Herbergssuche des Heiligen Paares (Emma und Philipp) und  das Geschehen in Bethlehem nach. Als Hirten fanden Johannes und Matthias den Weg zur Krippe und legten ihre mitgebrachten Geschenke nieder. "Jesus, du neuer Stern. Lass dein Licht leuchten über alle Menschen , die mutlos sind und keinen Ausweg mehr sehen", betete Bastian in einer der Fürbitten. Die stimmungsvolle Christmette endete mit dem Weihnachtssegen durch Pfarrer Matthäus. Der Geistliche bedankte sich bei allen, die bei der Vorbereitung mitgeholfen hatten.

    

                                                                                                (Anton Patzelt)

Dank für Kleiderspende

Wolfsbucher Familien unterstützen Hilfsprojekt

Die Kinder der Pfarrgemeinde Wolfsbuch haben sich heuer an der Aktion Hoffnung unter dem Motto "Meins wird Deins - jeder kann Sankt Martin sein" des Kindermissionswerks beteiligt.  Nach der Kinderkirche am Martinstag hatte das Liturgieteam zur Spende von gut erhaltener Kleidung aufgerufen. Das Paket mit der gesammelten Kleidung brachte anschließend  8,8 Kilogramm auf die Waage. Die Kleidungsstücke wurden anschließend sortiert und in Secondhand-Modeshops in Augsburg, Ettringen und Nürnberg verkauft. der Erlös aus diesem Verkauf kam Kindern in der Ukraine zugute, die meist ohne ihre Eltern aufwachsen müssen. "So wurde Kleiderspende zu Geldspende. Wir haben nun vom Kindermissionswerk für unsere Martins-Aktion eine Dankesurkunde erhalten. Das tut echt gut, eine solch nette Resonanz zu erhalten", freute sich die Sprecherin des Pfarrgemeinderates und Initiatorin Stefanie Schuderer. Sie gab diesen Dank im Rahmen der Kinderkirche zu Sankt Nikolaus gerne an die teilnehmenden Familien der Ortschaft weiter.    

                                                                                                (Anton Patzelt)

Fenster Nummer 6: Der Heilige Nikolaus

Wandernder Advantskalender der Pfarrgemeinde Wolfsbuch

Der Adventskalender hat zwei Türchen, auf die man sich ganz besonders freut - Nummer 24 und Nummer sechs. Beim 24.Türchen kommt das Christkind, das Warten hat ein Ende und der Kalender hat seinen Zweck erfüllt. Und bei Nummer sechs ? Da steht der Nikolaus vor der Tür und füllt die Stiefel und all die Säckchen der Kinder.

Auch das Liturgieteam der Pfarrgemeinde Wolfsbuch unter der Leitung von Stefanie Schuderer hatte hinter das sechste Fenster des Wandernden Adventskalenders etwas ganz Besonderes gelegt. Als offenes Fenster gestaltet wurde im Freien des Pfarrgartens unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen ein kleines Rahmenprogramm geboten. Nachdem bereits der zweite Adventsonntag angebrochen war, durften zu Beginn auch zwei Strophen des Lieds “Wir sagen euch an, den lieben Advent” gesungen werden. Nach dem Anzünden der Jesuskerze ging Schuderer näher auf den Bischof Nikolaus ein. Sie hatte den Heiligen als Bibelfigur in Miniaturformat mitgebracht.

Als sie die Buben und Mädchen fragte, was denn Nikolaus so Tolles gemacht habe, als er noch auf der Erde lebte, dass man sich immer noch an ihn erinnert, bekam sie eine spontane und ebenso überraschende Antwort. “Es hat gezaubert”, meldete sich ein Dreikäsehoch ohne lange zu überlegen zu Wort. Bei genauer Nachfrage stellte sich heraus, dass der Bub damit das Kornwunder meinte, das der Heilige der Geschichte nach in Myra vollbrachte. Anhand von Bibelfiguren spielten die Buben und Mädchen anschließend diese Szene noch einmal nach. Den Text dazu trugen Severin, Lisa, Matthias, Emma, Luis, Selina, Annalena und Louisa vor. „Bischof Nikolaus hat Menschen in Not geholfen. Lass uns nicht übersehen,wo wir anderen helfen können“, lautete eine der Fürbitten, die Felix, Julia und Johannes vor den Herrn brachten. „Dies kleine, geweihte Licht war eine Nacht bei mir - nun leuchte es in deinem Haus und teile seinen Segen aus“. Mit diesen Worten reichte Annalena das Friedenslicht weiter.

Nach dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“ gesellte sich noch der „echte“ Nikolaus (Bernhard Pöppel) zu den Kindern. Um den Schutzmaßnahmen gerecht zu werden hielt er heuer allerdings den nötigen Abstand und trat mit Mundschutz auf. Zum Schluss durfte noch das beleuchtete Fenster mit der Nummer sechs des Pfarrhofs bewundert werden.

                                                                                                (Anton Patzelt)

Wandernder Adventskalender - Aktion der Pfarrgemeinde Wolfsbuch

Schneeflocken fielen sanft vom Himmel und sorgten für einen Hauch von Winter-stimmung als die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Stefanie Schuderer die Aktion Wandernder Adventskalender feierlich eröffnete. Bis zum 24. Dezember wird täglich um 17.30 Uhr ein neues Fenster, teils als öffentliches und teils als stilles Fenster, geöffnet und festlich beleuchtet.

Die öffentlichen Fenster stehen unter Geschichten, Liedern, Gedichten und Musik - je nach den Ideen der Hausbesitzer. Ferner wird das Friedenslicht übergeben. Für die Dauer sind rund 15 Minuten eingeplant. Ohne festes Programm und lediglich zur Besichtigung sind die stillen Fenster vorgesehen.
Weiter bietet das Liturgieteam unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen am Sonntag, 6. Dezember eine Kinderkirche zum Thema Nikolaus und am Sonntag, 20. ezember eine Zusammenkunft der Kinder unter dem Motto "Kerzen im Advent" im Pfarrgartens an. Und am Donnerstag, 24. Dezember (Heiligabend) wird das Licht zum Abschluss des Wanderndenden Adventskalenders bei einer Kinderkirche, die ebenfalls im Pfarrgarten stattfindet, eingetragen.
Die Eröffnung der Adventsaktion fand bei der Familie Waltraud und Sven Achatz statt. Sie hatten sich das Thema Weihnachten früher und heute ausgesucht. Mehrere Gegenstände im hell beleuchteten Fenster erinnerten an längst vergangene Zeiten. Mit reichlich Lametta war ein kleines Bäumchen geschmückt. Eine Fichte, wahrscheinlich aus einer "Brut" heraus. Früher legte man nicht soviel Wert auf das Aussehen und den kerzengeraden Wuchs des Weihnachtsbaumes. Er wurde dort herausgeschnitten, wo viele Bäumchen zusammenstanden und einige sowieso weg mussten. Und wenn die Fichte (Tannen waren eher seltener) auf einer Seite etwas weniges Äste hatte, stellte man sie eben so in die Ecke, dass dies nicht auffiel.
Unter dem Bäumchen hatte die Familie Achatz das gerahmte Fotos eine Soldaten gestellt. Dies war typisch für die Zeit der beiden Weltkriege. Der Ehemann und Vater kämpfte an der Front und konnte so das Fest nicht mit seiner Familie unter dem Christbaum mitfeiern. So war er wenigsten virtuell dabei.
Auf einer Schnur hingen gestrickte Socken und warteten darauf, dass sie mit Kleinigkeiten, wie beispielsweise Nüsse gefüllt werden.
Ganz im Gegensatz zur rechten Hälfte glitzerte und funkelte es im linken Abschnitt des Fensters. Ein prachtvoller Tannenbaum erstrahlte in allen Farben und ein Leuchtschild mit der Aufschrift X-Mas deutete ganz klar und unübersehbar auf die Neuzeit hin. Und unter dem Baum lag ein ganzer Berg von aufwändig eingepackten Weih-nachtspäckchen mit Geschenken, die es während und nach den Kriegen wohl kaum gegeben hat.
"Wir gestalten das Fenster jedes Jahr zur Weihnachtszeit. Allerdings hat es heuer schon etwas mehr Arbeit gemacht, da wir uns ja nach dem Thema richten mussten", erläuterte Waltraud Achatz. Für das Ambiente rund um das Adventsfenster hatten ihre Kinder Sarah, Johanna und Simon gesorgt, indem sie drei Schneemänner bauten. Unterstützung erhielten sie dabei noch vom sechsjährigen Vinzenz Fuchs.
"Schon seit ein paar Tagen bin ich etwas nervös - fast ein wenig wie die Kinder, die auf das Öffnen des ersten Türchen  ihres Adventskalenders hin fiebern. Denn auch ich freue mich auf unseren Adventskalender und darauf, dass es endlich los geht", begann die Organisatorin Stefanie Schuderer ihre Eröffnungsrede und fuhr fort: "Wir wollen uns so in der Adventszeit auf das nahe Weihnachtsfest einstimmen. Jeden Tag haben wir die Möglichkeit,  durch Geschichten und Lieder oder einfach nur durch das Betrachten und Verweilen vor einem Fenster Impulse mit in den Alltag zu nehmen".
Anschließend segnete der Ortsgeistliche, Pfarrer Matthäus Luka, das Friedenslicht, das ein Junge der Familie Achatz feierlich übergab. Und Stefanie Schuderer rundete die Eröffnungsfeier mit einer kleinen Geschichte von einer Kerze, die durch die Abgabe ihres Lichtes zwar immer kürzer wurde, aber so den Menschen Helligkeit und Wärme spendete, ab.                                                                                                    (Anton Patzelt)

Ein bischen wie Sankt Martin sein ...

Kinderkirche in Wolfsbuch über das Internet

Via Livestream hat heuer Stefanie Schuderer von der Wolfsbucher Kinderkirche aufgrund der Corona-Pandemie den Buben und Mädchen den Heiligen Martin näher gebracht. Insgesamt hatten sich 22 Familien eingeloggt, um sich über den Begriff des Teilens Gedanken zu machen. Zur Veranschaulichung diente der Bilderbuchklassiker  Regenbogenfisch des Autors Marcus Pfister.

Am Beginn des Livestreams stand das Lied "Ich gehe mit meiner Laterne". Danach stellte Schuderer den Kindern den Heiligen Martin näher vor: "Er liebte alle Menschen - er half den Kranken, gab den Armen Geld und den Hungrigen zu essen". Natürlich durfte der bekannte Abschnitt von der Mantelteilung mit dem Bettler nicht fehlen.

Vom Teilen handelte auch die Geschichte des Regenbogenfisches. Er war der schönste Fisch im gesamten Ozean und sein Schuppenkleid schimmerte in allen Farben. Nur zu gerne hätten die anderen Fische auch eine Glitzerschuppe gehabt. Doch der eitle Regenbogenfisch wollte nichts von seinem üppigen Reichtum verschenken. Das machte ihn schon bald sehr einsam. Erst als er seine bunten, glitzernden Schuppen mit den anderen Fischen teilte, stellte sich bei ihm das Glück ein. Die Geschichte vom Regenbogenfisch verkörperte die auf verständliche Art und Weise die Botschaft: Teilen macht Freude.

"Es ist schön, wenn mir mein Freund ein selbst gemaltes Bild schenkt", stellte danach Matthias fest. "Es ist schön,wenn wir uns gegenseitig zum Lachen bringen",meinte Philipp und für Johannes ist es einfach schön, sich gegenseitig Zeit zu schenken. "Ein bisschen wie Sankt Martin möcht' ich manchmal sein. Und ich will an andre denken,ihnen auch mal was schenken. Nur ein bisschen, klitzeklein, möcht' ich wie sankt Martin sein", sangen die Buben und Mädchen im Schlusslied.

Mit der Aktion "Teilen wie Sankt Martin" unterstützten die Familien das Kindermissionswerk, indem sie Kleidungsstücke spendeten. Diese sollen später verkauft werden und der Erlös Kindern in der Ukraine zugute kommen.   

   

(Anton Patzelt)

59 Perlen und ein Kreuz - der Rosenkranz

Kinderkirche im Wolfsbucher Pfarrgarten

Der Oktober gilt allgemein als Rosenkranzmonat. Er ist, wie auch der Monat Mai, in besonderer Weise der Gottesmutter Maria gewidmet.  Der Oktober wird traditionell zum Anlass genommen, in ganz besonderem Maße das Leben Jesu im Gebet des Rosenkranzes zu betrachten. Der heutige Rosenkranz ist eine Entwicklung aus verschiedenen Mariengebeten und stammt aus dem 15.Jahrhundert.

Zum Ende des Monats Oktober hat sich auch die Kinderkirche in Wolfsbuch diesem Thema angenommen. Die Kinder trafen sich dazu mit einigen Müttern im Pfarrgarten. Ein kurzer Film erklärte den Buben und Mädchen die einzelnen Gebete des Rosenkranzes. Die Initiatorin Stefanie Schuderer erläuterte dazu, dass die Rosenkranz-Kette aus einem Kreuz, sowie 59 kleinen und großen Perlen besteht: "Sie sind so aufgefädelt, dass immer drei kleine, eine große und wieder drei kleine Perlen aufeinander folgen. Und das Kreuz steht für das Glaubensbekenntnis".

Anschließend sangen die Kinder gemeinsam mit Schuderer das Lourdes-Lied. Zum Glorreichen Rosenkranz hatte das Liturgieteam auf den Baumstumpf der früheren Trauerweide eine Osterkerze, zum Schmerzhaften Rosenkranz ein Kreuz und zum Freudenreichen Rosenkranz eine Krippe gestellt. Den Abschluss der Kinderkirche unter den besonderen Corona-Schutzmaßnahmen bildete das gemeinsame Lied "Segne du Maria".

   

(Anton Patzelt)

Willst du nicht mein Haus sein?

Kinderkirche in Wolfsbuch zum Thema "Kirchweih"

Aus aktuellem Anlass befasste sich vor kurzem die Kinderkirche der Pfarrgemeinde Wolfsbuch unter der Leitung von Stefanie Schuderer mit dem Thema Kirchweih. Es nahmen insgesamt 30 Personen daran teil. Nach dem Eingangslied "Wir feiern heut' ein Fest" erfuhren die Buben und Mädchen in einer Geschichte von einem, der keine Herberge und Bleibe  hatte, weil ihm das Haus fehlte. Zur Veranschaulichung hatte Schuderer im Wolfsbucher Pfarrgarten einige Gegenstände aufgebaut. Anschließend übertrug die Sprecherin des Pfarrgemeinderates den Inhalt der Geschichte auf das tägliche Leben. "Jedes einzelne Kind kann zu einem Baustein für ein Haus werden", betonte Schuderer im übertragenen Sinn. "Gott selbst weist dir die Stelle,wo du benötigt wirst", betonte Lisa in ihrer Fürbitte und Julia meinte: "Gott sucht die Menschen in allen Ländern und in allen möglichen Gewändern". Die Kinderkirche endete mit dem Schlusslied "Herr, wir bitten, komm und segne uns".    

(Anton Patzelt)

Die Pfarrgemeinde Wolfsbuch feiert Erntedank

Die Pfarrgemeinde Wolfsbuch hat mit einem Kirchenzug und einem Dankgottesdienst  im Pfarrgarten ein vorgezogenes Erntedankfest gefeiert.

Beim Erntedankzug zum Pfarrgarten gaben die Kinder mit ihren bunten Stecken ein farbenfrohes Bild ab. Den Kirchenzug führten die Wolfsbucher Blaskapelle und der kirchliche Dienst mit Pfarrer Matthäus Luka an.

Der anschließende Dankgottesdienst stand unter dem Motto "Was ist das Leben ?". Dazu wurde auch eine kleine Geschichte gelesen. Dabei stellten sich verschiedene Tiere und Pflanzen die Frage nach dem Leben. Eine Rose entfaltete gerade ihre Knospe, schob behutsam ein Blatt ums andere heraus und meinte, das Leben sei eine Entwicklung. Weniger tief veranlagt war der Schmetterling. Lustig flog er von einer Blume zur anderen, naschte da und dort und sagte: "Das Leben ist lauter Freude und Sonnenschein". Am Boden schleppte sich eine Ameise mit einem langen Strohhalm ab und vertrat die Meinung, das Leben sei nichts anderes als Mühe und Arbeit.Nach einer langen Nacht kam endlich die Morgenröte und sagte: "Wie ich, die Morgenröte, der Beginn des kommenden Tages bin, so ist das Leben der Anbruch der Ewigkeit".

Auch die Kyrie Rufe der Kinder befassten sich mit dem Thema Leben und Ronja betete in Ihrer Fürbitte: "Wir bitten dich, dass wir uns stets bewusst sind,dass unser Leben ein Geschenk Gottes ist und wir deshalb kein Recht haben,uns über andere Geschöpfe zu erheben".  Einige Kinder brachten verschieden Gaben zum Altar: Obst, Gemüse, Blumen, Getreide sowie Brot und Wein. Den Gottesdienst umrahmten Simone Braun und Benedikt Stijns mit Musik und Gesang.   

(Anton Patzelt)

Ministrantenverabschiedung in Wolfsbuch

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wurden in der Pfarrei Wolfsbuch Simon Frey und Franziska Pöppel (vorne)

aus dem Ministrantendienst verabschiedet. Der Ortsgeistliche Pfarrer Matthäus Luka richtete an die beiden die Bitte, sich auch weiterhin für die

Pfarrgemeinde zu engagieren und an den Gottesdiensten teilzunehmen.      

(Anton Patzelt)

Unter dem Zeichen des Windrads

Ministranten-Neuaufnahme in Wolfsbuch

Unter dem Symbol des Windrades, mit Jesus in der Mitte, wurden während einer Abendmesse im Wolfsbucher Pfarrgarten sieben neue Ministranten und Ministrantinnen aufgenommen.

Nach dem Eingangslied, das Simone Braun und Benedikt Stijns wieder musikalisch begleiteten, erzählten die Kinder in einem Sprechspiel einiges über das Windrad. "Für unsere Gemeinschaft ist das Windrad ein schönes Bild. Wir Christen sind wie Flügel, die von Jesus Christus aus der Mitte gehalten werden",meinte ein Mädchen. Und ein Junge erinnerte an die Taufe, bei der man Teil dieses Windrades geworden sei. Als Flügel des Windrades braucht man einen festen Halt, konnten die Gottesdienstbesucher weiter erfahren. Im Zeichen des Brotes sei Jesus inmitten der Menschen und schenke ihnen Kraft, füreinander da zu sein. Auch die Fürbitten und Kyrierufe der Kinder hatten das Thema Windrad als Inhalt.

Laut Pfarrer Matthäus Luka haben die Buben und Mädchen seit der Erstkommunion "alles eingeübt, was ein Messdiener können muss". Laut dem Ortsgeistlichen erinnert das Windrad auch an den Heiligen Geist.

Nachdem Pfarrer Matthäus die Plaketten gesegnete hatte überreichte er sie an die neuen Ministranten Anna-Lena Braun,Quirin Deisenrieder, Tim Dürr, Philipp Frey, Emma Karg, Matthias Schuderer und Jonas Wolfsmüller. Die Eltern der neuen Ministranten bat der Geistliche, ihre Kinder bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Der feierliche Gottesdienst endete mit einem Gruß an die Gottesmutter Maria.      

 

(Anton Patzelt)

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sagen Danke

Gleich zwei Personen hat die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Wolfsbuch, Stefanie Schuderer am Sonntag nach dem Gottesdienst Danke gesagt - Pfarrer Matthäus Luka und Margaretha Pöppel. Sie tat dies auch im Auftrag der Kirchenverwaltung.

Vor zehn Jahren feierte Pfarrer Matthäus in Wolfsbuch sein erstes heiliges Messopfer. Bei seinem Empfang an der Marienkapelle begleitete ein langer Kirchenzug den Geistlichen zum Gotteshaus. "Unser Glaube ist ein großes Geschenk, für welches wir Gott unserem Herrn immer wieder dankbar sein sollen. Wir danken ihnen von Herzen für die priesterlichen Dienste in der Pfarrei Wolfsbuch und hoffen, dass wir noch viele Gottesdienste miteinander feiern können", so die Worte der Pfarrgemeinderatssprecherin.

"Wenn alles in unserer Andreaskirche seine Ordnung hat, wenn die Ministranten und der Pfarrer für den Gottesdienst startklar stehen, wenn die Besucher sich wohl fühlen und zur Ruhe kommen können, wenn alles funktioniert und zur rechten Zeit an seinem Platz ist, dann ist das alles unserer Mesnerin, der Gretel zu verdanken. Sie ist es nämlich, die in der Sakristei die Fäden zieht". Mit dieser Laudatio bedankte sich Schuderer bei Margaretha Pöppel für ihren mittlerweile 20-jährigen Mesnerdienst. Schuderer betonte besonders, dass Pöppel ihren Dienst "stets mit großer Freude und Zuverlässigkeit" erfüllt habe.  Als kleine Geste des Dankes überreichte Schuderer beiden Geldgeschenke.

 

(Anton Patzelt)

Ein Herz für krebskranke Kinder

Wolfsbucher Kommunionkinder überreichen Spende

Über eine Spende der diesjährigen Kommunionkinder aus Wolfsbuch in Höhe von 650 Euro durfte sich die Elterninitiative krebskranker Kinder  freuen. Im Jahr 1981 gründeten Eltern die Initiative in Nürnberg, um betroffene Familien psychische und soziale Hilfe anzubieten, die kinderonkologische Abteilung der Cnopf'schen Kinderklinik nach Bedarf finanziell zu unterstützen und die Forschung gegen Krebs im Kindesalter zu fördern.

"Die Kommunionkinder bekommen an ihrem Festtag viele Geschenke. Manche Kinder bedanken sich dann in Form von Gegengeschenken. Wir Mütter haben uns dieses Jahr dafür entschieden, diese Gegengeschenke nicht zu machen. Stattdessen überreichen wir diese gemeinsame Spende an einen gemeinnützigen Zweck", gibt die Mutter des Kommunionkindes Matthias Schuderer Auskunft. Die Spende nahm der stellvertretende Vorsitzende der Elterninitiative krebskranker Kinder Josef Schlierf mit Dankesworten entgegen.

      

       

(Anton Patzelt)

Erstkommunion in Wolfsbuch

“Jesus, erzähl uns von Gott”. Unter diesem Motto feierten sechs Buben und drei Mädchen am Sonntag in Wolfsbuch ihren großen Tag der Erstkommunion.

“Jesus will zu den Menschen kommen – du brauchst ihn nur aufzunehmen. In der heiligen Kommunion erfährst du Gemeinschaft mit ihm und Gemeinschaft mit

allen, die Gott vertrauen. Gott will uns ganz nahe sein, näher als Menschen es je sein können.”, erzählte Pfarrer Mathew Luka den Kindern über den Herrn. Den

feierlichen Gottesdienst in der Andreaskirche umrahmte der Wolfsbucher Chor mit seinen Liedern. Erstmals an den Tisch des Herrn traten Annalena Braun,

Quirin Deisenrieder, Philipp Frey, Emma Karg, Moritz Karg, Matthias Schuderer, Jonas Wolfsmüller, alle aus Wolfsbuch, sowie Lisa Bergmoser aus Breitenhill

und Michael Pfaller aus Winden.       

 

(Anton Patzelt)

Kobolde in den Wäldern um Wolfsbuch

Mystery-Tour des Pfarrgemeinderates zur Befreiung der kleinen Hexe Tilia

Zu einem echten Erlebnis ist für 20 Familien die Mystery Tour "Kobolde im Altmühltal" geworden. Auf einer zweistündigen Wanderung durch herrliche Laub- und Nadelwälder rund um Wolfsbuch galt es für die Teilnehmer, die kleine Hexe Tilia zu befreien. Sie war dafür zuständig, die Natur vor allerlei bösen Kreaturen und listigen Zauberern zu schützen - doch nun wurde sie von Kobolden entführt. Das Konzept für diese abenteuerliche Tour wurde vom Eichstätter Informations- und Umweltzentrum Naturpark Altmühltal zur Verfügung gestellt.

Gemäß den Corona-Schutzbestimmungen durften jeweils zwei Familien miteinander gemeinsam unterwegs sein, was auch gerne genutzt wurde. In ihrer Einführung erzählte Stefanie Schuderer den Teilnehmern die Geschichte von Tilia, der kleinen Hexe, die mit dem Schutz der Wälder rund um Wolfsbuch eine wichtige Aufgabe übernommen hatte. “Aber eines Tages geschah seltsames: Die Vögel zwitscherten in einem besorgten Ton, die Bäume ächzten und die Tiere wirkten schläfriger als sonst. Irgend etwas stimmte nicht”, erzählte Schuderer den Teilnehmern. Alle bemerkten, dass es sich hierbei nur um einen faulen Zauber handeln konnte. Und ein merkwürdiger Geruch in der Umgebung verriet, dass Kobolde am Werke waren. “Diese mürrischen Gesellen verfolgten das Ziel, alles Fröhliche aus den Wäldern zu verbannen”, erzählte Schuderer. Die Kobolde nahmen Tilia gefangen. Das einzige Hilfsmittel, die kleine Hexe zu befreien, war ein spezieller Zaubertrank, ein Zauberstab und ein Zauberspruch. Vor allem die Kinder hingen förmlich an den Lippen der Vorleserin.

Im Abstand von jeweils einer halben Stunde machten sich die Familien nun auf den Weg. Tilia hatte es noch geschafft, verschiedene Hinweise Richtung Hauptquartier der Kobolde zu platzieren. An einigen Ästen und Zweigen der Bäume hingen zur Wegmarkierung Kärtchen mit den Abbildungen kleiner Trolle. Auf einer “verwunschenen Wiese” wurden die Teilnehmer von der Kräuterhexe (Luise Schweiger) empfangen. “Als erstes müsst ihr unbedingt die notwendigen Pflanzen für den Heiltrank suchen. Ihr habt nicht mehr viel Zeit, um die Natur von dem fiesen Zauber zu befreien”, trieb sie zur Eile an. Insgesamt benötigte man sechs Pflanzen , die unter Mithilfe der Kräuterfrau auch schnell gefunden waren.

Bei der Guten Waldfee (Julia Pöppel) galt es zunächst ein Rätsel zu lösen, das vorher mit einer Lupe entziffert werden musste: “Er ist morgens ein Ei, mittags klein und Nimmersatt und abends fliegt er davon ?”. Nach längerem Grübeln und Nachdenken, kamen die Teilnehmer darauf, dass es sich dabei nur um den Schmetterling handeln konnte. Die Kinder durften nun aus Naturmaterialien einen Schmetterling legen. Die Gute Fee bedankte sich dafür und gab ihnen als “geheime Zutat” Schmetterlingsstaub mit auf den Weg.

Vor seiner Werkstatt trafen die einzelnen Familien auf einen magischen Schreiner (Benjamin Karg). “Um die Kobolde zu besiegen, braucht ihr einen guten Zauberstab”, betonte der freundliche Mann in Arbeitskleidung. Nun ging es ans Basteln des Stabes. Dazu stellte der Schreiner die verschiedensten Materialien zur Verfügung. Jetzt kam das Schwierigste – der Zauberspruch. Er beinhaltete die lateinischen Bezeichnungen für Wacholder, Löwenzahn und Holunder. Es galt sich daher folgenden Spruch zu merken: “Juniperus, Taraxacum, Sambucus – Kobolde verschwindet”.

Die nächste Aufgabe für die Teilnehmer bestand darin, die Spuren verschiedenen Waldtieren richtig zuzuordnen und durch ein unter Bäumen gelegtes Labyrinth den Ausgang zu finden. Behilflich war ihnen dabei ein freundlicher Troll (Roger Stijns). Er gab auch noch einen wichtigen Tipp mit auf den Weg: “Wenn ihr Tilia befreit habt,vergesst nicht, ihr die Heilpflanzen zu geben,damit sie den Trank brauen kann”.

Nach einer zweistündigen Wanderung durch verwunschene Laub- und Nadelwälder gelangten die Familien endlich an ihr Ziel – dem Hauptquartier der Kobolde.  Hier wurden sie von der Helferin der kleinen Hexe (Kathrin Voreck) schon erwartet. Durch den Zauberspruch lösten sich Tilias Fesseln sofort. Die kleine Hexe überlistete die Kobolde, konnte sich heraus schleichen und mithilfe der Kräuter den Heiltrank brauen. In einer Nachricht dankte sie ihren Helfern und überreichte den Familien Rezepte für die Herstellung einer Wildkräuterbutten. Für die Kinder hatte Tilia sogar noch Süßigkeiten parat. Und die Edelsteine, die sie auf ihrem Weg bekommen hatten, durften die Buben und Mädchen schließlich auch noch behalten.

      

       

(Anton Patzelt)

"Wo wohnt Gott?"

Kleiderübergabe an Kommunionkinder

Drei Mädchen und sechs Jungen feiern am Sonntag in Wolfsbuch Erstkommunion. Sie haben sich das Motto "Jesus, erzähl uns von Gott" ausgewählt. In einer feierlichen Messe im Pfarrgarten hat Pfarrer Matthäus Luka den Kindern ihre gesegneten Kreuze und Alben überreicht.

"Jesus, erzähl uns von Gott. Von seinen Zeichen, seinen Wundern und Werken. Erzähl uns mehr, damit wir die Zeichen versteh'n", sangen die Gottesdienstbesucher im Mottolied zu Erstkommunion. Begleitet wurde der Gesang in gewohnter Weise von Simone Braun auf der Gitarre und Benedikt Stijns auf der Geige. Die einzelnen Kyrie-Rufe trugen Kinder vor. Aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer stammten die Zeilen "Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!". Die Lesung hatte Karl Voreck übernommen. Das Evangelium nach Matthäus war "Petrus, dem Fels" gewidmet.

In einer von Stefanie Schuderer vorgetragenen Geschichte machte sich der kleine Sebastian Gedanken über die Frage, wo denn Gott wohne. Laut Pfarrer Matthäus richtet sich diese Frage nicht nur an die Kinder, sondern an jeden Menschen. "Und Jesus möchte, dass wir ihm ganz persönlich antworten. Er möchte wissen, was in unserem Herzen vor sich geht. Er möchte unser persönliches Bekenntnis und nicht irgendeine Formel, die wir einmal gelernt haben", so der Geistliche.

In den Fürbitten bauten einige Kinder Gott aus verschiedenen "lebendigen Steinen" die Grundmauer eines Hauses. Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Matthäus die Kreuze und die Kommunionkleidung. Er überreichte sie an Annalena Braun, Quirin Deisenrieder, Philipp Frey, Emma Karg, Moritz Karg, Matthias Schuderer und Jonas Wolfsmüller, alle aus Wolfsbuch, sowie Lisa Bergmoser aus Breitenhill und Michael Pfaller aus Winden. Die Heilige Messe endete mit einem musikalischen Gruß an die Gottesmutter Maria.

      

       

(Anton Patzelt)

Unter Gottes Sonne leben ...

Familiengottesdienst zu Beginn der Ferienzeit im Wolfsbucher Pfarrgarten

Einen Familiengottesdienst zu Beginn der Ferienzeit hatte das Liturgieteam der Pfarrgemeinde Wolfsbuch im schattigen Pfarrgarten vorbereitet. Das Thema lautete "Unter Gottes Sonne leben". Die Kinder trugen ein Sprechspiel vor.

Mit dem Lied "Du bist das Licht der Welt, du bist der Glanz, der unseren Tag erhellt" eröffneten Simone Braun auf der Gitarre und Benedikt Stijns auf der Geige musikalisch den feierlichen Gottesdienst im Freien. Die Lesung aus dem Ersten Buch der Könige, vorgetragen von Silke Fehlner, hatte die Unterscheidung von Gut und Böse zur Grundlage. Das Evangelium nach Matthäus handelte vom vergrabenen Schatz im Acker.

Anstelle der Predigt trugen einige Buben und Mädchen der Pfarrgemeinde ein Sprechspiel vor. Das Spiel handelte von einem Sonnenblumenkern, der zufrieden in einem Lagerschuppen nahe dem Garten lebte. Vielleicht wäre er dort auch alt geworden, wenn ihn nicht eines Tages der Gärtner ergriffen hätte, um ihn einzupflanzen. Der Sonnenblumenkern wollte nicht in die Erde und meinte: "Die ist tief und finster und man wird ganz schmutzig. Im Schuppen bin ich bei meinen Freunden und fühle mich geborgen". Erst als ihm der Gärtner erklärte, dass nur aus dem Dunkel der Erde neues, erfülltes Leben wachsen könne, willige der Sonnenblumenkern ein. Und aus dem kleinen Kern entwickelte sich eine prächtige Sonnenblume, so dass ihn ein bisher unbekanntes Glücksgefühl durchfuhr. 

"Lieber Gott, lass uns Sonnenstrahlen für andere Menschen sein",lautete eine der vier Fürbitten, die Severin, Louisa, Philipp und Emma vortrugen.

Nach dem Schlusslied "Segne du, Maria" erhielten die Kinder kleine Tontöpfchen mit Sonnenblumensamen. So können sie nun zuhause selbst die Blumen beim Wachsen beobachten.        

       

(Anton Patzelt)

Er hält die ganze Welt in seiner Hand

Kinder entdecken Gottes Natur

Hinaus in die freie Natur hatte diesmal das Wolfsbucher Liturgieteam die Buben und Mädchen zur Kinderkirche eingeladen. "Es ist schön, dass wir nach unseren Online-Angeboten wieder raus können", freute sich die Organisatorin Stefanie Schuderer. Ständiger Begleiter der Kinder war Fritzi, eine lustige Marionettenpuppe, die unter den Buben und Mädchen natürlich schnell Freunde fand.

Mehrere Stationen hatte Schuderer in ihre kleine "Erlebniswallfahrt durch die Natur" eingebaut.  Die erste war bei der Hubertuskapelle am Wallfahrerweg nach Neuses. Die Kinder begannen die erste Station, indem sie unter einem bunten Schwungtuch hindurch liefen. Mit den Worten "Wir wollen uns heute einfach am Leben freuen und Lebensfreude verspüren. Es gibt ja vieles, an dem wir uns freuen können", begrüße Fritzi die Kinder.

Bei der zweiten Station durften die Kleinen hüpfen, springen und ihre pure Lebensfreude zum Ausdruck bringen. Durch das gemeinsame Schwingen des großen, farbenprächtigen Tuches entstanden hohe und kleine Wellen. Zum bekannten Fliegerlied, das Simone Braun auf der Gitarre begleitete, wussten die Kinder sofort, welche Bewegungen gerade angesagt waren. Die Wiese vordem Eglersee bildete die dritte Station. Hier durften sich die Buben und Mädchen entspannen, indem sie die Augen schlossen  und den Geräuschen der Natur lauschten. Anschließend falteten die Kinder die Hände zum Gebet und dankten Gott für die Insekten, die sie summen hörten und die Vögel, die laut zwitschernd ihre Lieder anstimmten.

Als nächstes wurde auf einem freien Platz im Wald Halt gemacht. Diesmal lud Schuderer die Kleinen ein, die Natur mit den Händen zu entdecken. Um besser tasten zu können, wurde den Kindern die Augen verbunden. "Es geht nicht darum,dass ihr wisst, was es ist, sondern, dass ihr es möglichst gut ertastet und spürt", merkte Schuderer an. Schnell hatten die Buben und Mädchen weiches Moos, harte Steine, raue Rinden und stachelige Zapfen ausgemacht. Bei der letzten Station durften die Kinder  eine Spirale mit gesammelten Naturmaterialien füllen. Zum Schluss sprachen Emma, Matthias, Annalena, Philipp und Lisa noch einige Fürbitten, in denen sie Gott für die herrliche Natur,die jedes Jahr zu neuem Leben erwacht, dankten. Als kleine Geschenke gab es für  die rund 40 teilnehmenden Kinder nach dem Schlusslied "Er hält die ganze Welt in seiner Hand" bunte Luftballons.         

 

(Anton Patzelt)

Werkzeuge des Heiles, Lehrbuch des Lebens und Unterpfand unserer Hoffnung

Segnung des neuen Mertlbauerkreuzes

 

Mit der Segnung des neuen Mertlbauerkreuzes hat ein unrühmliches und hohe Wellen schlagendes Kapitel in der Wolfsbucher Dorfgeschichte ein Ende gefunden. Vor einigen Monaten hatten Unbekannte den Corpus Christi am Richtung Vogelthal aufgestellten Holzkreuz zunächst beschädigt, ihn zwei Tage später heruntergerissen  und schließlich vollends zerstört (wir berichteten). Während das ursprüngliche Kreuz restauriert werden konnte, spendete Anton Karg jun. eine neue, gefasste Christusfigur. Gemeinsam mit dem kommissarischen Ortssprecher Michael Hackner wurde das Kreuz wieder an der ursprünglichen Stelle in einer kleinen Buschgruppe errichtet. Auch die Ruhebank erhielt eine neue Holzkonstruktion.

Unter großer Beteiligung der Dorfbewohner fand am Samstag ein Wortgottesdienst mit anschließender Segnung des Kreuzes statt. Gleich zu Beginn bedankte sich der Ortsgeistliche Pfarrer Matthäus Luka bei Anton Karg jun. für die großzügige Spende. "Alle Tränen und Beschwerden, alle Leiden dieser Zeit, wenn sie Gott gewidmet werden, bringen Frucht der Seligkeit. Nimm das Kreuz geduldig an - folge Jesus, geht voran", hieß es im gemeinsam gesungenen Lied, das Benedikt Stijns auf der Geige und Simone Braun auf der Gitarre musikalisch begleiteten. Die Kyrie-Rufe trugen einige Kinder des Dorfes vor.

"Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen Torheit - uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft", lautete ein Passus der Lesung aus dem Ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther, vorgetragen von Pia Hackner. Das anschließende Evangelium stammte aus den Schriften von Johannes.

In seiner Predigt ging Pfarrer Matthäus auf die dreifache  Bedeutung des Kreuzes ein: Werkzeug des Heiles, Lehrbuch des Lebens und Unterpfand unserer Hoffnung. "Das Kreuz ist ein Werkzeug des Heiles, da wir durch Jesu Leiden am Kreuz erlöst worden sind. Deshalb ist es uns Christen so lieb und so teuer", betonte der Ortsgeistliche. Das Kreuz sei aber auch ein Lehrbuch des Lebens. Aus ihm könne man viel heraus lesen - Erbarmen, Sanftmut, Armut. "Wir dürfen unsere Hoffnung nicht auf die Rettung im Gerichte setzen,sondern allein auf das Kreuz - allein auf das,was Gott in Jesus am Kreuze zu unserem Heil getan hat. Das Kreuz dient uns dabei als Unterpfand", merkte Pfarrer Matthäus zu seinem dritten Punkt an. Mit den aufmunternden Worten "Wenn der Feind uns bedrängt, wenn von allen Seiten die Versuchungen gegen uns anstürmen,wenn die Hoffnungslosigkeit uns überfallen will und Verzweiflung an uns zehrt, dann wollen wir uns an das Kreuz halten -die durchbohrten Hände des Heilands lassen uns nicht fallen" schloss der Geistliche seine Predigt ab.

Zum Segnungsgebet besprengte Pfarrer Matthäus das neu errichtete Mertlbauerkreuz mit Weihwasser. Der Wortgottesdienst endete mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich". 

 

(Anton Patzelt)

Dem Herzen Jesu singe ...

Herz-Jesu-Bruderschaftsfest in Wolfsbuch

Das Herz-Jesu-Bruderschaftsfest zählt neben dem Kirchenpatrozinium zu Ehren des Heiligen Andreas zu den beiden größten Festen der Pfarrgemeinde Wolfsbuch im Kirchenjahr. Aufgrund der Corona-Pandemie  haben es heuer die Gläubigen in etwas abgespeckter Form gefeiert, ohne Prozession zur Marienkapelle, als Familiengottes-dienst  im Pfarrgarten. Die Vorbereitung und Gestaltung des Bruderschaftsfestes lag in den Händen des Liturgieteams unter der bewährten Leitung von Stefanie Schuderer.

"O Herz in lauter Flammen, von Liebe ganz verzehrt. In dieses Herzens Namen, wird alles mir gewährt", sangen die Gottesdienstbesucher im Eingangslied. Musikalisch umrahmten Simone Braun auf der Gitarre und Benedikt Stinjs, abwechselnd auf der Geige und der Ziehharmonika die Feierlichkeiten. Zu Beginn der Heiligen Messe entzündete die Mesnerin Margareta Pöppel jeweils eine Kerze für die im abgelaufenen Jahr gestorbenen Mitglieder der Herz-Jesu-Bruderschaft. Es waren dies Fritz Wittmann, Konrad Frey und Katharina Götz.

Die Lesung stammte aus dem Buch Deuteronomium, dem  fünften Buch des Pentateuch. Das Evangelium trug Pfarrer Matthäus Luka nach Matthäus vor. Ein Herz in Bewegung, ein weites Herz und ein Herz ohne Bosheit brachten Franziska und Christiane vor den Altar. "Jesus, du hast auch ein offenes Herz für uns.Du möchtest uns Geborgenheit schenken. Wir aber meinen oft, dass wir dich nicht brauchen", hieß es in einem der Kyrie-Rufe, vorgetragen von Annika.

Bevor der Ortsgeistliche seine Predigt ansetzte, zeigten einige Kinder noch die verschiedenen, göttlichen Eigenschaften des Herzens Jesu auf: Offenheit, Geduld, Treue, Reinheit, Sanftmut, Gütigkeit. " Alle Tugenden entspringen aus deiner Liebe. Sie bringen dein Herz zum Leuchten und es leuchtet für uns", lautete der Schlussakkord.

In seiner Festpredigt nannte Pfarrer Matthäus die Gottbeziehung auch Liebesbeziehung. "Es ist eine Beziehung, von Herz zu Herz, die zu Herzen gehen soll. Sie soll sich auswirken auf die Umgebung durch Herzlichkeit und Güte", betonte der Geistliche. Als Angehöriger der Gemeinde Christi und Mitglied der Herz-Jesu-Bruderschaft sollte jeder versuchen, gegenüber den Mitmenschen diese Herzlichkeit und Liebe Gottes deutlich zu machen und spürbar werden zu lassen. Die Mitglieder rief Pfarrer Matthäus auf, diese “lebendige Bruderschaft”  in der Pfarrgemeinde Wolfsbuch weiter zu führen und am Leben zu halten.

Im Anschluss an den Festgottesdienst folgte mit einem dreifachen Lobpreis die Aussetzung des Allerheiligsten Sakrament des Altares. Dazu sangen die Gläubigen das Lied "Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir". Die Feierlichkeiten endeten mit dem großen TeDeum.

Mit Rosen bedankte sich der Geistliche bei den Jubilaren der Herz-Jesu-Bruderschaft. Ein Vierteljahrhundert sind Johann und Irma Hackner dabei. Vor 40 Jahren ließen sich Christian Frey, Konrad Götz, Alois Mühl, Erwin Mühl und Martin Voreck ein tragen. Und 70 Jahre lang halten Josef Götz, Franz Wittmann und Irmgard Wittmann der Wolfsbucher Bruderschaft die Treue.

Das Herz Jesu umkreist eine uralte Verehrung. Zeichen und Symbol sollen verschlüsselt auf das Lebensopfer des Herrn hinweisen. Die Herz-Jesu-Bruderschaft ist in Wolfsbuch bereits 1771 vom damaligen Pfarrvikar Georg Anton Perzl errichtet worden. Am 31.Mai 1771 erfolgte die Bestätigung durch die Oberhirtliche Stelle. Perzl hatte die Pfarrei am 5.Januar 1765 übernommen - er starb im Jahr 1773.

Ein weiterer Ortsgeistlicher, Pfarrer Joseph Forster, schreibt 1859 über die Rituale und über den Ablauf der Bruderschaftsfeste in Wolfsbuch. Dabei wurde das Herz Jesu nicht nur einmal im Jahr verehrt. Jeden ersten Sonntag im Monat erfolgte bei den Gottesdiensten “die Aussetzung des hochwürdigsten Gutes in der Monstranz”. Während der Heiligen Messe wurden die Pfarrangehörigen zur Opferung aufgerufen.”Nach beendigtem Gottesdienst wird eine feierliche Prozession mit dem Allerheiligsten im Dorfe gehalten, wobei vor dem Allerheiligsten die Bruderschaftsfahne mit dem Bildnis des göttlichen Herzen Jesu getragen wird”, heißt es in den alten Unterlagen.

 

(Anton Patzelt)

Fronleichnam im Wolfsbucher Pfarrgarten

Kommunionkinder legen prächtigen Blumenteppich

Fällt Fronleichnam heuer aus ? Fällt es Corona zum Opfer ? Diese Frage stellte der Wolfsbucher Ortsgeistliche, Pfarrer Matthias in seiner Predigt. Und er beantwortete die Frage gleich selbst: "Nein, es wird nur in einer anderen Form gefeiert".

In der Tat - der Pfarrgemeinderat und das Liturgieteam hatten den Gottesdienst der Pfarrgemeinde Wolfsbuch aufgrund der Pandemie-Vorschriften lediglich in den Pfarrgarten verlegt. Und er wurde sehr gut angenommen, so dass die vorgegebene Höchstzahl an Teilnehmern erreicht, aber auch eingehalten werden konnte. Die Wolfsbucher Kommunionkinder hatten bereits im Vorfeld einen farbenprächtigen Blumenteppich gelegt, der viel Beachtung und Bewunderung fand.

"Beginne du all meine Tage - sei du bei mir jeden Augenblick. Teile mit mir all meine Stunden - begleite mich durch Kummer und Glück". Mit diesem Lied von Martin Schraufstetter eröffneten Simone Braun auf der Gitarre und Benedikt Stijns auf der Geige unter dem frischen Grün des Blattwerk der mächtigen Weide den festlichen Gottesdienst im Freien. "Jesus, du bist tief in unseren Herzen, du begleitest uns - Jesus du bist immer bei uns", hieß es in den Kyrie-Rufen, die Matthias, Emma und Jonas vortrugen.

Dass Gott für uns immer da ist, auch in den nicht ganz einfachen Zeiten der Corona-Pandemie, betonte Pfarrer Matthäus auch in seiner Predigt. "Wir müssen nur unsere Augen und Ohren öffnen, für alle Dinge, die unser Leben reich machen. Und wir müssen nur unsere Herzen öffnen, für den göttlichen Willen, damit das Miteinander reicher wird", rief der Ortsgeistliche den Gottesdienstbesuchern zu. Die einzelnen Fürbitten brachten Philipp, Lisa, Quirin und Annalena vor den Herrn. Die Heilige Messe endete mit dem liturgischen Segen zum Fronleichnamsfest.

Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates und Leiterin des Liturgieteams, Stefanie Schuderer zeigte sich vom regen Besuch des Gottesdienstes sehr angetan: "Die Premiere ist gelungen - ich glaube, wir können dies, falls es das Wetter zulässt, öfters machen".  

 

(Anton Patzelt)

Der Heilige Geist - warm, kraftvoll, angenehm, lebendig

Kinderkirche zum Pfingstfest per Videoübertragung

Aufgrund der Corona-Problematik durften die Kinder heuer den Gottesdienst zum Pfingstfest via zoom-Video-Übertragung miterleben und sich auch selbst aktiv beteiligen. Die Leitung lag wieder in den Händen von Stefanie Schuderer. Nach dem Kreuzzeichen und dem Eingangslied ging Schuderer näher auf den Heiligen Geist ein: "Er schenkt euch Kraft und Mut. Mit ihm wird euch warm ums Herz. Er vertreibt die Angst". Sehen könne man den Heiligen Geist allerdings nicht. "Man kann ihn aber spüren. Und er fühlt sich so ähnlich an, wie die Hände deiner Mama und deines Papas auf deinem Rücken - warm, kraftvoll, angenehm, lebendig", erläuterte Schuderer.

Durch eine Rückengeschichte sollte das Ganze noch spürbarer und erlebbarer gemacht werden. Mit den Händen und Fingern wurde eine Geschichte auf dem Rücken eines anderen Kindes erzählt. Der  Rücken war dabei eine Tafel - die Finger bildeten die Figuren und Stifte. Ein Kind malte dem anderen Kind ein Haus auf den Rücken. In das Haus gingen die Freunde von Jesus. Dabei ließ das "aktive" Kind neun mal die Finger langsam in das Haus laufen. Dann kamen mit eiligem Schritt Kleopas und Jakobus. Das Kind ließ nun seine Finger schneller in das Haus rennen. Als Jesus den Raum betrat und den Friedensgruß sprach, rieb das eine Kind kräftig die Hände aneinander und legte sie mit sanftem Druck dem anderen Kind auf den Rücken. Die Geschichte wurde zweimal erzählt, so dass jedes Kind einmal gestalten und einmal spüren durfte.

"Manchmal fühle ich mich ängstlich. Dann bitte ich um deinen Geist, der mir Mut macht", betete Bastian und zündete dazu ein Teelicht an. Und Lisa sprach in ihrer Fürbitte: "Manchmal bin ich stinksauer und zornig. Dann bitte ich um deinen Geist, der mich zur Ruhe bringt". Der Kindergottesdienst endete mit dem Pfingstsegen. Dabei legten sich die Buben und Mädchen gegenseitig die geriebenen Hände auf und ließen einander die Wärme und Nähe des Heiligen Geistes spüren. "Vielleicht könnt ihr dies ja auch als euer neues Gute-Nacht-Ritual zusammen mit dem Abendgebet übernehmen", regte Schuderer abschließend an. 

 

 

(Anton Patzelt)

"Maria, Mutter der Welt"

Kinderkirche zum Muttertag per Videoübertragung

An der von Stefanie Schuderer geleiteten Kinderkirche zum Muttertag via Videoübertragung beteiligten sich wieder rund 30 Buben und Mädchen vor den Bildschirmen. Die Organisatorin hatte sich dazu das Thema "Maria, Mutter der Welt" ausgesucht.

"Wenn ich morgens früh aufsteh' bin ich nicht allein. Wenn ich abends schlafen geh, wirst du bei mir sein. Wenn's mir gut geht, bist du da - wenn's mir schlecht geht, bist du nah", hieß es im eigens für den Muttertag eingeübten Lied. "Am heutigen Tag dreht sich alles um die Mama - und das zu Recht. Denn die Mama ist ganz wichtig für euch. Sie macht für euch jeden Tag ganz viele verschiedene Dinge", erläuterte Schuderer den Kindern. Anschließend öffnete sie einen Korb, in dem sich verschiedene Gegenstände befanden, die am die Mamas erinnern sollten: Kochlöffel, Kinderschuh, Pflaster, Zahnbürste, Putztuch, Spiel und ein Kuschelkissen.

Danach erzählte Schuderer den Buben und Mädchen von einer "ganz besonderen Mama" - von Maria, der Mutter Jesu. Anhand von eingeblendeten Bildern konnten die Kinder Maria näher kennen lernen und auch etwas über ihre Begegnung mit dem Engel erfahren. In die einzelnen Fürbitten, die Bastian, Leonie, Tim und Matthias vortrugen, wurden besonders die Mütter aufgenommen. Die Kinderkirche endete nach einem gemeinsam gebeteten "Gegrüßet seist du Maria" mit dem Segenslied. Für die musikalische Umrahmung sorgte Simone Braun auf der Gitarre.

 

 

(Anton Patzelt)

Corona - Kinderkreuzweg mit Videoschaltung am Karfreitag in Wolfsbuch

Nach dem Kreuzweg ist auch die erste Kinderkirche via Zoom-Videoübertragung des Wolfsbucher Liturgieteams unter der Leitung von Stefanie Schuderer zum Thema "Lasset die Kinder zu mir kommen" ausgezeichnet angekommen. Insgesamt nahmen 15 Familien mit rund 30 Kindern daran teil. Die Technik lag wieder in den Händen von Benedikt Stijns und für die musikalische Umrahmung sorgte Simone Braun auf der Gitarre.

Zu Beginn des Livestreams wies Schuderer darauf hin, dass am Sonntag eigentlich der Tag der Erstkommunion in Wolfsbuch gewesen wäre. "Aber auch wenn die Kommunion aufgrund der Corona-Pandemie vorerst verschoben ist, dürfen wir fest daran glauben, dass Jesus alle Kinder liebt. Alle Kinder - die großen und die kleinen", meinte die Wolfsbucher Idealistin.

"Einfach Spitze, dass du da bist", sangen die Teilnehmer an der Videoübertragung gemeinsam. Zur Jesusgeschichte aus der Bibel hatte Schuderer einige Figuren aufgebaut - Jesus und  seine Jünger sowie eine Mutter mit ihrem Kind. "Vielleicht habt ihr schon einmal den Satz gehört, du störst mich - dafür bist du noch zu klein. In einem solchen Moment fühlt man sich ausgeschlossen und das ist kein schönes Gefühl", meinte Schuderer. Ganz anders sei dies bei Jesus gewesen. Jesus habe jedem einzelnen Kind die Hände aufgelegt und es gesegnet.  Und am Ende seien alle froh nachhause gegangen. "Gib uns Kindern immer gute Kameraden zum Spielen", betete Felix in seiner Fürbitte, Annalena wünschte sich "immer eine Schulter, an die man sich anlehnen kann" und Philipp freute sich über das "Gefühl geliebt zu werden". Gestenreich sangen die Buben und Mädchen gemeinsam das Vaterunser-Lied. Zum Schluss betonte Schuderer noch einmal, dass für Gott nicht nur die Großen und die Starken zählen, sondern genauso auch die Kleinen und Schwachen. Die virtuelle Kinderkirche endete mit dem Segenslied. Schuderer richtete den Buben und Mädchen sowie ihren Eltern noch die besonderen Grüße des Ortsgeistlichen Pfarrer Matthäus Luka aus. 

 

(Anton Patzelt)

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Dies hat sich auch Stefanie Schuderer aus Wolfsbuch gedacht. "Ich wollte unbedingt den Kreuzweg mit den Kindern durchziehen, aber leider hat mich die Corona-Pandemie ausgebremst", so die Idealistin. Nachdem sie von Videokonferenzen über Zoom-Meeting erfahren hatte, war ihr klar, dies am Karfreitag mal auszuprobieren. So hat jeder Teilnehmer vorher die entsprechenden Einwahldaten zusammen mit ein paar Hinweisen und einigen Liedtexten erhalten. Die Lieder stimmte Simone Braun an, begleitete sie mit der Gitarre und Benedikt Stijns unterstützte Schuderer bezüglich der Technik. "Und es hat super funktioniert - besser als ich gedacht habe. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv - eine Alternative in dieser Zeit und eine neue Erfahrung", freute sich die Wolfsbucherin. Insgesamt haben 13 Parteien mit rund 30 Kindern zusammen mit ihren Mamas und Papas sowie der Ortsgeistliche Pfarrer Matthäus Luka teilgenommen. Zu den einzelnen Kreuzwegstationen lasen die Kommunionkinder  verschiedene Texte.

(Anton Patzelt - abgeändert)

Vom Weizenkorn zum Brot -

Vorbereitung der Kommunionkinder

"Vom Weizenkorn zum Mehl - wie werden Körner zu Brot", lautetet das Thema der Wolfsbucher Kommunionkinder, die sich mit den Kommunioneltern zu einer gemeinsamen Tischrunde trafen. Dabei erfuhren die Buben und Mädchen alles über die Zutaten eines Teiges und schlüpften danach sogar selbst in die Rolle des Bäckers. Nach dem Backen durften die Buben und Mädchen ihre ganz persönlichen Brote mit nachhause nehmen und sich schmecken lassen.

 

(Anton Patzelt - abgeändert)

Für Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt

Wolfsbucher Firmlinge verkaufen Eine-Welt-Waren

Eine-Welt-Waren haben die diesjährigen Firmlinge aus Wolfsbuch an einem Stand zum Verkauf angeboten. Neben verschie-denen Teesorten konnte man sich mit fair gehandelter Schokolade, Popquins und Seifen eindecken. Als eine der  Grundlage ihres Handelns diente der interkultureller Dialog und die internationale Solidarität als Voraussetzung für Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt.

 

(Anton Patzelt)

Der Weg zur MItte -

Familiengottesdienst und Fastensuppenessen in Wolfsbuch

Unter dem Motto "Der Weg zur Mitte" hatte das Liturgieteam der Pfarrgemeinde Wolfsbuch unter der Leitung von Stefanie Schuderer zu einem Familiengottesdienst in die Andreaskirche eingeladen. Als Symbol diente eine aus einem starken Seil gebildete Spirale. "Dieses Symbol ist uns vertraut von Schneckenhäusern und Muscheln. Es deutet auch unseren Lebensweg: Ich mache mich auf den Weg zur Mitte, die für uns Jesus Christus ist. Und wenn ich ihn gefunden habe, kann ich gestärkt wieder ins Leben hinaus gehen", erläuterte Schuderer zu Beginn des Sprechspiels. Mehrere Kinder halfen dabei, über diesen Weg zur Mitte nachzudenken. Im Zentrum der Spirale befanden sich Blumen, eine Kerze, eine Bibel, eine Schale mit Hostien, ein Kelch mit Wein, eine Scherbe sowie ein Kreuz. Während der erläuternden Vorlesung holten die Kinder den entsprechenden Gegenstand und trugen ihn an den Altar. Das langsame Schreiten durch die Spirale sollte dabei Ruhe ausstrahlen. "Manche haben den Weg zur Mitte verloren. Hilf ihnen, ihn wiederzufinden und weiterzugehen", hieß es in einer der Fürbitten der Kinder. Im Anschluss an den Familiengottesdienst waren die Pfarrangehörigen zum Fastensuppenessen in die Dorfgaststätte eingeladen. Die freiwilligen Spenden sollen einem guten Zweck zugute kommen.

 

 

(Anton Patzelt)

Jesus, erzähl uns von Gott

Unter dem Leitsatz "Jesus, erzähl uns von Gott" wollen heuer neun Buben und Mädchen in der Wolfsbucher Andreaskirche erstmals die Heilige Kommunion empfangen. In einem feierlichen Gottesdienst haben sich die Kinder am Sonntag der Pfarrgemeinde vorgestellt.

Gemeinsam mit dem kirchlichen Dienst zogen die Kommunionkinder Philipp Frey, Matthias Schuderer, Emma Karg, Annalena Braun, Jonas Wolfsmüller, Quirin Deisenrieder, Lisa Bergmoser, Michael Pfaller und Moritz Karg in das festlich geschmückte Gotteshaus ein. Zum Orgelspiel von Simone Braun sangen die vielen Gottesdienstbesucher im Eingangslied "Wir fangen an, fröhlich zu sein. Wir dürfen uns von Herzen freu’n - denn Gott sagt ja zu mir, Gott sagt ja zu dir, Gott ist für uns da".

Danach ging der Ortsgeistliche Pfarrer Matthäus Luka kurz auf das Thema "Jesus,erzähl und von Gott" näher ein: "In verschiedenen Gruppenstunden werdet ihr mehr über Gott und über seine Geschichte erfahren. Ihr werdet hören, dass er besonders die Kinder gerne hat,sie beschützen und behüten will. Heute, an diesem Vorstellungsgottesdienst, spüren wir diese Liebe besonders".

Anschließend beteten Jonas Wolfsmüller, Annalena Braun und Matthias Schuderer die Kyrierufe. Die von Karl Voreck vorgetragene Lesung stammte aus dem 1.Brief des Apostels Paulus an die Korinther. Dem Evangelium nach Matthäus lag das Thema Gerechtigkeit zugrunde. Danach stellten sich die Kommunionkinder einzeln vor und formulierten ihre Fragen. "Ich möchte wissen, was bei meiner Taufe geschah", fragte sich Philipp Frey, Emma Karg meinte: "Ich möchte gerne mehr über die Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel erfahren" und Quirin Deisenrieder zeigte sich schon gespannt, wie wohl die erste Beichte ablaufen wird. 

"Die Haltung Jesu gegenüber den Menschen ist geprägt von Respekt und Liebe.Genauso sollen wir miteinander umgehen", betonte Pfarrer Matthäus in seiner Predigt. Gott handle mit einem großen Herzen. Gott wünsche sich, dass wir liebend gerne leben und das einander spüren lassen. Damit unser Leben gut gelinge, lebe Gott mit uns. Der Geistliche rief alle Pfarrangehörigen auf, die Kommunionkinder durch Gebet, Mitfeier der Gottesdienste und durch gutes Beispiel auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.

In ihren Fürbitten beteten die Buben und Mädchen unter anderem, dass die Freundschaft zu Jesus immer tiefer werde, dass sie an seiner Hand sicher durchs Leben gehen können und auch für alle Kinder,die in Krieg leben müssen.

"Jesus, erzähl uns von Gott - von seinen Zeichen, seinen Wundern und Werken", hieß es dann im Mottolied zur Erstkommunion aus der Feder des Religionspädagogen Johannes Schäfers und der Musik-Studentin Juliana Pollmann. Im Schlusslied baten die Gottesdienstbesucher die Gottesmutter Maria noch um ihren Segen. Die Erstkommunion findet in Wolfsbuch am Sonntag, 26. April 2020 statt.

 

(Anton Patzelt)

 

 

Spende des PGR Pondorf und der KLJB Pondorf

an die Insel e.V. und  das Caritas Seniorenheim St. Josef in Denkendorf

Wie bereits beim Adventssingen angekündigt, wird der Erlös aus den Spendenkörbchen und dem Glühweinverkauf der KLJB Pondorf wieder für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt. Insgesamt kamen so 2000 Euro in den Spendentopf. Das Caritas-Senioren-heim St. Josef in Denkendorf erhält 500 Euro für die Einrichtung eines Demenzgartens.

Dem Ingolstädter Verein Insel e.V. überreichte man vor kurzem 1500 Euro. Der Ingolstädter Förderverein für psychisch Kranke ist seit 1987 aktiv und bietet mit Tagesstätte und Insel-Cafe psychisch kranken Menschen Unterstützung an. Monika Brickl, Alexandra Zeller, Franziska Schneider und Antonia Pfaller vom Pondorfer Pfarrgemeinderat machten sich auf den Weg nach Ingolstadt und übergaben die Spende persönlich. Geschäftsführerin Karin Mahncke, 1. Vorsitzende Inge Kunze-Bechstädt und Schatzmeisterin Gertraud Merkl empfingen die Pondorfer Delegation und bedankten sich vielmals für die großzügige Spende. Bei einer Tasse Kaffee gab das Führungsteam dann Einblicke in die Organisation und die Aufgaben der Einrichtung. Seit 1982 gibt es schon eine Angehörigengruppe für psychisch kranke Menschen in Ingolstadt, erzählte Gertraud Merkl als Frau der ersten Stunde. 1987 habe man dann den Verein Insel e.V. gegründet, um den Kranken auch nach dem Krankenhausaufenthalt weiterzuhelfen. Mehr als hundert Personen kamen damals zur Gründungsversammlung in den Spiegelsaal des Kolpinghauses. Viele unterstützen den Verein heute noch. Der Mitgliederstand ist im Laufe der Jahre aber auf aktuell 70 zurückgegangen. Im Prinzip kann jeder, der die gute Sache unterstützen möchte, Mitglied bei Insel e.V. werden, sagen die Frauen. Die Idee für den Betrieb einer Tagesstätte wurde kurz nach der Vereinsgründung geboren. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten gestaltete sich schwierig. Mittlerweile hat man in der Schäffbräustraße und an der Esplanade zwei Gebäude zur Verfügung, die man entsprechend nutzen kann. Seit 1992 gibt es die Tagesstätte. Mit zwei Mitarbeitern ist man damals gestartet. Im Lauf der Zeit sind der Verein und das Angebot immer mehr gewachsen. Eine ehrenamtliche Geschäftsführung war irgendwann nicht mehr möglich und auch die Anzahl der Angestellten ist auf 32 angestiegen. Neben Reinigungskräften und Verwaltungsangestellten leisten auch viele Sozialpädagogen, Heilerziehungshelfer und Psychotherapeuten ihren Dienst für den Verein. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt Geschäftsführerin Karin Mahncke. Auch wenn die Regierung von Oberbayern wieder sechs neue Plätze zugesagt hat, der Bedarf war weitaus höher. „Immer wieder müssen Interessenten abgewiesen werden“, bestätigte Mahncke. „Die finanzielle Situation ist nicht ganz einfach“, war in dem Gespräch ebenfalls zu hören. Man habe zwar über den Zuverdienst ein bestimmtes Auftragsvolumen und erhalte dafür auch entsprechende Vergütungen. Mit einem Wirtschaftsbetrieb kann man die Tagesstätte aber dennoch nicht vergleichen. Alle möglichen Arbeiten werden dabei von den Klienten - die betreuten Kranken werden nicht als Patienten, sondern als Klienten bezeichnet - verrichtet. Die Verpackung von Bauteilen für einen Elektrogroßhändler oder das Fräsen von Baustellschildern gehören ebenso zum „Arbeitsalltag“ der Klienten wie der Versand von Serienbriefen oder das Folieren von Büchern. „Es ist nicht jeder für jede Aufgabe geeignet“, mussten die Angestellten immer wieder feststellen. Neben den Arbeitsbeschäftigungen gibt es für die Klienten auch eine Malgruppe, eine Werkgruppe und immer mal wieder werden Ausflüge ins Schwimmbad, ins Volksfest oder zum Christkindlmarkt unternommen. Yoga, Wandern und eine PC-Gruppe runden das breite Spektrum ab. Sehr stolz ist man auch auf das Insel-Cafe im Herzogskasten. „Jeden Mittag wird gekocht“, sagt die Vereinsleitung. Ein richtiges Restaurant ist das natürlich nicht, aber zu günstigen Preisen gibt es hausgemachte Speisen, die auch von den Klienten zubereitet werden. Zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei hat auch das Insel-Cafe von Montag bis Freitag geöffnet. Auch über Stammkunden verfügt das Cafe, das im letzen Jahr bereits sein 10-jähriges Bestehen feiern konnte. Zuverdienst, Insel-Cafe, Tagesstätte, betreutes Einzelwohnen und ambulante Hilfe zählt der Vereine zu seinen Hauptaufgaben für die psychisch Kranken. Unterstützung bei Behördenangelegenheiten und anderen Alltagsdingen leisten die Angestellten darüber hinaus. Im Rahmen einer Führung konnten die Frauen des Pfarrgemeinderates dann noch die Sozial- und Arbeitsräume besichtigen. Aus dem Spendenbetrag soll eine Tageslichtlampe für den Speisesaal angeschafft werden, so die Vereinsleitung. Mit dem Bewusstsein, das Geld für einen sinnvollen Zweck gespendet zu haben, machte sich die Delegation wieder auf den Weg nach Hause oder an den Arbeitsplatz.

 

  (Bernhard Meyer)

Aufgrund der Corona-Krise kommt es zu gundlegenden Änderungen unseres Kirchen-ablaufes.

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