Pfarreiengemeinschaft Pondorf - Schamhaupten - Wolfsbuch
Pfarreiengemeinschaft Pondorf - Schamhaupten - Wolfsbuch

Chronik - Seite 1

Unter dem Zeichen des Windrads

Ministranten-Neuaufnahme in Wolfsbuch

Unter dem Symbol des Windrades, mit Jesus in der Mitte, wurden während einer Abendmesse im Wolfsbucher Pfarrgarten sieben neue Ministranten und Ministrantinnen aufgenommen.

Nach dem Eingangslied, das Simone Braun und Benedikt Stijns wieder musikalisch begleiteten, erzählten die Kinder in einem Sprechspiel einiges über das Windrad. "Für unsere Gemeinschaft ist das Windrad ein schönes Bild. Wir Christen sind wie Flügel, die von Jesus Christus aus der Mitte gehalten werden",meinte ein Mädchen. Und ein Junge erinnerte an die Taufe, bei der man Teil dieses Windrades geworden sei. Als Flügel des Windrades braucht man einen festen Halt, konnten die Gottesdienstbesucher weiter erfahren. Im Zeichen des Brotes sei Jesus inmitten der Menschen und schenke ihnen Kraft, füreinander da zu sein. Auch die Fürbitten und Kyrierufe der Kinder hatten das Thema Windrad als Inhalt.

Laut Pfarrer Matthäus Luka haben die Buben und Mädchen seit der Erstkommunion "alles eingeübt, was ein Messdiener können muss". Laut dem Ortsgeistlichen erinnert das Windrad auch an den Heiligen Geist.

Nachdem Pfarrer Matthäus die Plaketten gesegnete hatte überreichte er sie an die neuen Ministranten Anna-Lena Braun,Quirin Deisenrieder, Tim Dürr, Philipp Frey, Emma Karg, Matthias Schuderer und Jonas Wolfsmüller. Die Eltern der neuen Ministranten bat der Geistliche, ihre Kinder bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Der feierliche Gottesdienst endete mit einem Gruß an die Gottesmutter Maria.      

 

(Anton Patzelt)

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung sagen Danke

Gleich zwei Personen hat die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Wolfsbuch, Stefanie Schuderer am Sonntag nach dem Gottesdienst Danke gesagt - Pfarrer Matthäus Luka und Margaretha Pöppel. Sie tat dies auch im Auftrag der Kirchenverwaltung.

Vor zehn Jahren feierte Pfarrer Matthäus in Wolfsbuch sein erstes heiliges Messopfer. Bei seinem Empfang an der Marienkapelle begleitete ein langer Kirchenzug den Geistlichen zum Gotteshaus. "Unser Glaube ist ein großes Geschenk, für welches wir Gott unserem Herrn immer wieder dankbar sein sollen. Wir danken ihnen von Herzen für die priesterlichen Dienste in der Pfarrei Wolfsbuch und hoffen, dass wir noch viele Gottesdienste miteinander feiern können", so die Worte der Pfarrgemeinderatssprecherin.

"Wenn alles in unserer Andreaskirche seine Ordnung hat, wenn die Ministranten und der Pfarrer für den Gottesdienst startklar stehen, wenn die Besucher sich wohl fühlen und zur Ruhe kommen können, wenn alles funktioniert und zur rechten Zeit an seinem Platz ist, dann ist das alles unserer Mesnerin, der Gretel zu verdanken. Sie ist es nämlich, die in der Sakristei die Fäden zieht". Mit dieser Laudatio bedankte sich Schuderer bei Margaretha Pöppel für ihren mittlerweile 20-jährigen Mesnerdienst. Schuderer betonte besonders, dass Pöppel ihren Dienst "stets mit großer Freude und Zuverlässigkeit" erfüllt habe.  Als kleine Geste des Dankes überreichte Schuderer beiden Geldgeschenke.

 

(Anton Patzelt)

Ein Herz für krebskranke Kinder

Wolfsbucher Kommunionkinder überreichen Spende

Über eine Spende der diesjährigen Kommunionkinder aus Wolfsbuch in Höhe von 650 Euro durfte sich die Elterninitiative krebskranker Kinder  freuen. Im Jahr 1981 gründeten Eltern die Initiative in Nürnberg, um betroffene Familien psychische und soziale Hilfe anzubieten, die kinderonkologische Abteilung der Cnopf'schen Kinderklinik nach Bedarf finanziell zu unterstützen und die Forschung gegen Krebs im Kindesalter zu fördern.

"Die Kommunionkinder bekommen an ihrem Festtag viele Geschenke. Manche Kinder bedanken sich dann in Form von Gegengeschenken. Wir Mütter haben uns dieses Jahr dafür entschieden, diese Gegengeschenke nicht zu machen. Stattdessen überreichen wir diese gemeinsame Spende an einen gemeinnützigen Zweck", gibt die Mutter des Kommunionkindes Matthias Schuderer Auskunft. Die Spende nahm der stellvertretende Vorsitzende der Elterninitiative krebskranker Kinder Josef Schlierf mit Dankesworten entgegen.

      

       

(Anton Patzelt)

Erstkommunion in Wolfsbuch

“Jesus, erzähl uns von Gott”. Unter diesem Motto feierten sechs Buben und drei Mädchen am Sonntag in Wolfsbuch ihren großen Tag der Erstkommunion.

“Jesus will zu den Menschen kommen – du brauchst ihn nur aufzunehmen. In der heiligen Kommunion erfährst du Gemeinschaft mit ihm und Gemeinschaft mit

allen, die Gott vertrauen. Gott will uns ganz nahe sein, näher als Menschen es je sein können.”, erzählte Pfarrer Mathew Luka den Kindern über den Herrn. Den

feierlichen Gottesdienst in der Andreaskirche umrahmte der Wolfsbucher Chor mit seinen Liedern. Erstmals an den Tisch des Herrn traten Annalena Braun,

Quirin Deisenrieder, Philipp Frey, Emma Karg, Moritz Karg, Matthias Schuderer, Jonas Wolfsmüller, alle aus Wolfsbuch, sowie Lisa Bergmoser aus Breitenhill

und Michael Pfaller aus Winden.       

 

(Anton Patzelt)

Kobolde in den Wäldern um Wolfsbuch

Mystery-Tour des Pfarrgemeinderates zur Befreiung der kleinen Hexe Tilia

Zu einem echten Erlebnis ist für 20 Familien die Mystery Tour "Kobolde im Altmühltal" geworden. Auf einer zweistündigen Wanderung durch herrliche Laub- und Nadelwälder rund um Wolfsbuch galt es für die Teilnehmer, die kleine Hexe Tilia zu befreien. Sie war dafür zuständig, die Natur vor allerlei bösen Kreaturen und listigen Zauberern zu schützen - doch nun wurde sie von Kobolden entführt. Das Konzept für diese abenteuerliche Tour wurde vom Eichstätter Informations- und Umweltzentrum Naturpark Altmühltal zur Verfügung gestellt.

Gemäß den Corona-Schutzbestimmungen durften jeweils zwei Familien miteinander gemeinsam unterwegs sein, was auch gerne genutzt wurde. In ihrer Einführung erzählte Stefanie Schuderer den Teilnehmern die Geschichte von Tilia, der kleinen Hexe, die mit dem Schutz der Wälder rund um Wolfsbuch eine wichtige Aufgabe übernommen hatte. “Aber eines Tages geschah seltsames: Die Vögel zwitscherten in einem besorgten Ton, die Bäume ächzten und die Tiere wirkten schläfriger als sonst. Irgend etwas stimmte nicht”, erzählte Schuderer den Teilnehmern. Alle bemerkten, dass es sich hierbei nur um einen faulen Zauber handeln konnte. Und ein merkwürdiger Geruch in der Umgebung verriet, dass Kobolde am Werke waren. “Diese mürrischen Gesellen verfolgten das Ziel, alles Fröhliche aus den Wäldern zu verbannen”, erzählte Schuderer. Die Kobolde nahmen Tilia gefangen. Das einzige Hilfsmittel, die kleine Hexe zu befreien, war ein spezieller Zaubertrank, ein Zauberstab und ein Zauberspruch. Vor allem die Kinder hingen förmlich an den Lippen der Vorleserin.

Im Abstand von jeweils einer halben Stunde machten sich die Familien nun auf den Weg. Tilia hatte es noch geschafft, verschiedene Hinweise Richtung Hauptquartier der Kobolde zu platzieren. An einigen Ästen und Zweigen der Bäume hingen zur Wegmarkierung Kärtchen mit den Abbildungen kleiner Trolle. Auf einer “verwunschenen Wiese” wurden die Teilnehmer von der Kräuterhexe (Luise Schweiger) empfangen. “Als erstes müsst ihr unbedingt die notwendigen Pflanzen für den Heiltrank suchen. Ihr habt nicht mehr viel Zeit, um die Natur von dem fiesen Zauber zu befreien”, trieb sie zur Eile an. Insgesamt benötigte man sechs Pflanzen , die unter Mithilfe der Kräuterfrau auch schnell gefunden waren.

Bei der Guten Waldfee (Julia Pöppel) galt es zunächst ein Rätsel zu lösen, das vorher mit einer Lupe entziffert werden musste: “Er ist morgens ein Ei, mittags klein und Nimmersatt und abends fliegt er davon ?”. Nach längerem Grübeln und Nachdenken, kamen die Teilnehmer darauf, dass es sich dabei nur um den Schmetterling handeln konnte. Die Kinder durften nun aus Naturmaterialien einen Schmetterling legen. Die Gute Fee bedankte sich dafür und gab ihnen als “geheime Zutat” Schmetterlingsstaub mit auf den Weg.

Vor seiner Werkstatt trafen die einzelnen Familien auf einen magischen Schreiner (Benjamin Karg). “Um die Kobolde zu besiegen, braucht ihr einen guten Zauberstab”, betonte der freundliche Mann in Arbeitskleidung. Nun ging es ans Basteln des Stabes. Dazu stellte der Schreiner die verschiedensten Materialien zur Verfügung. Jetzt kam das Schwierigste – der Zauberspruch. Er beinhaltete die lateinischen Bezeichnungen für Wacholder, Löwenzahn und Holunder. Es galt sich daher folgenden Spruch zu merken: “Juniperus, Taraxacum, Sambucus – Kobolde verschwindet”.

Die nächste Aufgabe für die Teilnehmer bestand darin, die Spuren verschiedenen Waldtieren richtig zuzuordnen und durch ein unter Bäumen gelegtes Labyrinth den Ausgang zu finden. Behilflich war ihnen dabei ein freundlicher Troll (Roger Stijns). Er gab auch noch einen wichtigen Tipp mit auf den Weg: “Wenn ihr Tilia befreit habt,vergesst nicht, ihr die Heilpflanzen zu geben,damit sie den Trank brauen kann”.

Nach einer zweistündigen Wanderung durch verwunschene Laub- und Nadelwälder gelangten die Familien endlich an ihr Ziel – dem Hauptquartier der Kobolde.  Hier wurden sie von der Helferin der kleinen Hexe (Kathrin Voreck) schon erwartet. Durch den Zauberspruch lösten sich Tilias Fesseln sofort. Die kleine Hexe überlistete die Kobolde, konnte sich heraus schleichen und mithilfe der Kräuter den Heiltrank brauen. In einer Nachricht dankte sie ihren Helfern und überreichte den Familien Rezepte für die Herstellung einer Wildkräuterbutten. Für die Kinder hatte Tilia sogar noch Süßigkeiten parat. Und die Edelsteine, die sie auf ihrem Weg bekommen hatten, durften die Buben und Mädchen schließlich auch noch behalten.

      

       

(Anton Patzelt)

"Wo wohnt Gott?"

Kleiderübergabe an Kommunionkinder

Drei Mädchen und sechs Jungen feiern am Sonntag in Wolfsbuch Erstkommunion. Sie haben sich das Motto "Jesus, erzähl uns von Gott" ausgewählt. In einer feierlichen Messe im Pfarrgarten hat Pfarrer Matthäus Luka den Kindern ihre gesegneten Kreuze und Alben überreicht.

"Jesus, erzähl uns von Gott. Von seinen Zeichen, seinen Wundern und Werken. Erzähl uns mehr, damit wir die Zeichen versteh'n", sangen die Gottesdienstbesucher im Mottolied zu Erstkommunion. Begleitet wurde der Gesang in gewohnter Weise von Simone Braun auf der Gitarre und Benedikt Stijns auf der Geige. Die einzelnen Kyrie-Rufe trugen Kinder vor. Aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer stammten die Zeilen "Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!". Die Lesung hatte Karl Voreck übernommen. Das Evangelium nach Matthäus war "Petrus, dem Fels" gewidmet.

In einer von Stefanie Schuderer vorgetragenen Geschichte machte sich der kleine Sebastian Gedanken über die Frage, wo denn Gott wohne. Laut Pfarrer Matthäus richtet sich diese Frage nicht nur an die Kinder, sondern an jeden Menschen. "Und Jesus möchte, dass wir ihm ganz persönlich antworten. Er möchte wissen, was in unserem Herzen vor sich geht. Er möchte unser persönliches Bekenntnis und nicht irgendeine Formel, die wir einmal gelernt haben", so der Geistliche.

In den Fürbitten bauten einige Kinder Gott aus verschiedenen "lebendigen Steinen" die Grundmauer eines Hauses. Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Matthäus die Kreuze und die Kommunionkleidung. Er überreichte sie an Annalena Braun, Quirin Deisenrieder, Philipp Frey, Emma Karg, Moritz Karg, Matthias Schuderer und Jonas Wolfsmüller, alle aus Wolfsbuch, sowie Lisa Bergmoser aus Breitenhill und Michael Pfaller aus Winden. Die Heilige Messe endete mit einem musikalischen Gruß an die Gottesmutter Maria.

      

       

(Anton Patzelt)

Unter Gottes Sonne leben ...

Familiengottesdienst zu Beginn der Ferienzeit im Wolfsbucher Pfarrgarten

Einen Familiengottesdienst zu Beginn der Ferienzeit hatte das Liturgieteam der Pfarrgemeinde Wolfsbuch im schattigen Pfarrgarten vorbereitet. Das Thema lautete "Unter Gottes Sonne leben". Die Kinder trugen ein Sprechspiel vor.

Mit dem Lied "Du bist das Licht der Welt, du bist der Glanz, der unseren Tag erhellt" eröffneten Simone Braun auf der Gitarre und Benedikt Stijns auf der Geige musikalisch den feierlichen Gottesdienst im Freien. Die Lesung aus dem Ersten Buch der Könige, vorgetragen von Silke Fehlner, hatte die Unterscheidung von Gut und Böse zur Grundlage. Das Evangelium nach Matthäus handelte vom vergrabenen Schatz im Acker.

Anstelle der Predigt trugen einige Buben und Mädchen der Pfarrgemeinde ein Sprechspiel vor. Das Spiel handelte von einem Sonnenblumenkern, der zufrieden in einem Lagerschuppen nahe dem Garten lebte. Vielleicht wäre er dort auch alt geworden, wenn ihn nicht eines Tages der Gärtner ergriffen hätte, um ihn einzupflanzen. Der Sonnenblumenkern wollte nicht in die Erde und meinte: "Die ist tief und finster und man wird ganz schmutzig. Im Schuppen bin ich bei meinen Freunden und fühle mich geborgen". Erst als ihm der Gärtner erklärte, dass nur aus dem Dunkel der Erde neues, erfülltes Leben wachsen könne, willige der Sonnenblumenkern ein. Und aus dem kleinen Kern entwickelte sich eine prächtige Sonnenblume, so dass ihn ein bisher unbekanntes Glücksgefühl durchfuhr. 

"Lieber Gott, lass uns Sonnenstrahlen für andere Menschen sein",lautete eine der vier Fürbitten, die Severin, Louisa, Philipp und Emma vortrugen.

Nach dem Schlusslied "Segne du, Maria" erhielten die Kinder kleine Tontöpfchen mit Sonnenblumensamen. So können sie nun zuhause selbst die Blumen beim Wachsen beobachten.        

       

(Anton Patzelt)

Er hält die ganze Welt in seiner Hand

Kinder entdecken Gottes Natur

Hinaus in die freie Natur hatte diesmal das Wolfsbucher Liturgieteam die Buben und Mädchen zur Kinderkirche eingeladen. "Es ist schön, dass wir nach unseren Online-Angeboten wieder raus können", freute sich die Organisatorin Stefanie Schuderer. Ständiger Begleiter der Kinder war Fritzi, eine lustige Marionettenpuppe, die unter den Buben und Mädchen natürlich schnell Freunde fand.

Mehrere Stationen hatte Schuderer in ihre kleine "Erlebniswallfahrt durch die Natur" eingebaut.  Die erste war bei der Hubertuskapelle am Wallfahrerweg nach Neuses. Die Kinder begannen die erste Station, indem sie unter einem bunten Schwungtuch hindurch liefen. Mit den Worten "Wir wollen uns heute einfach am Leben freuen und Lebensfreude verspüren. Es gibt ja vieles, an dem wir uns freuen können", begrüße Fritzi die Kinder.

Bei der zweiten Station durften die Kleinen hüpfen, springen und ihre pure Lebensfreude zum Ausdruck bringen. Durch das gemeinsame Schwingen des großen, farbenprächtigen Tuches entstanden hohe und kleine Wellen. Zum bekannten Fliegerlied, das Simone Braun auf der Gitarre begleitete, wussten die Kinder sofort, welche Bewegungen gerade angesagt waren. Die Wiese vordem Eglersee bildete die dritte Station. Hier durften sich die Buben und Mädchen entspannen, indem sie die Augen schlossen  und den Geräuschen der Natur lauschten. Anschließend falteten die Kinder die Hände zum Gebet und dankten Gott für die Insekten, die sie summen hörten und die Vögel, die laut zwitschernd ihre Lieder anstimmten.

Als nächstes wurde auf einem freien Platz im Wald Halt gemacht. Diesmal lud Schuderer die Kleinen ein, die Natur mit den Händen zu entdecken. Um besser tasten zu können, wurde den Kindern die Augen verbunden. "Es geht nicht darum,dass ihr wisst, was es ist, sondern, dass ihr es möglichst gut ertastet und spürt", merkte Schuderer an. Schnell hatten die Buben und Mädchen weiches Moos, harte Steine, raue Rinden und stachelige Zapfen ausgemacht. Bei der letzten Station durften die Kinder  eine Spirale mit gesammelten Naturmaterialien füllen. Zum Schluss sprachen Emma, Matthias, Annalena, Philipp und Lisa noch einige Fürbitten, in denen sie Gott für die herrliche Natur,die jedes Jahr zu neuem Leben erwacht, dankten. Als kleine Geschenke gab es für  die rund 40 teilnehmenden Kinder nach dem Schlusslied "Er hält die ganze Welt in seiner Hand" bunte Luftballons.         

 

(Anton Patzelt)

Werkzeuge des Heiles, Lehrbuch des Lebens und Unterpfand unserer Hoffnung

Segnung des neuen Mertlbauerkreuzes

 

Mit der Segnung des neuen Mertlbauerkreuzes hat ein unrühmliches und hohe Wellen schlagendes Kapitel in der Wolfsbucher Dorfgeschichte ein Ende gefunden. Vor einigen Monaten hatten Unbekannte den Corpus Christi am Richtung Vogelthal aufgestellten Holzkreuz zunächst beschädigt, ihn zwei Tage später heruntergerissen  und schließlich vollends zerstört (wir berichteten). Während das ursprüngliche Kreuz restauriert werden konnte, spendete Anton Karg jun. eine neue, gefasste Christusfigur. Gemeinsam mit dem kommissarischen Ortssprecher Michael Hackner wurde das Kreuz wieder an der ursprünglichen Stelle in einer kleinen Buschgruppe errichtet. Auch die Ruhebank erhielt eine neue Holzkonstruktion.

Unter großer Beteiligung der Dorfbewohner fand am Samstag ein Wortgottesdienst mit anschließender Segnung des Kreuzes statt. Gleich zu Beginn bedankte sich der Ortsgeistliche Pfarrer Matthäus Luka bei Anton Karg jun. für die großzügige Spende. "Alle Tränen und Beschwerden, alle Leiden dieser Zeit, wenn sie Gott gewidmet werden, bringen Frucht der Seligkeit. Nimm das Kreuz geduldig an - folge Jesus, geht voran", hieß es im gemeinsam gesungenen Lied, das Benedikt Stijns auf der Geige und Simone Braun auf der Gitarre musikalisch begleiteten. Die Kyrie-Rufe trugen einige Kinder des Dorfes vor.

"Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen Torheit - uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft", lautete ein Passus der Lesung aus dem Ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther, vorgetragen von Pia Hackner. Das anschließende Evangelium stammte aus den Schriften von Johannes.

In seiner Predigt ging Pfarrer Matthäus auf die dreifache  Bedeutung des Kreuzes ein: Werkzeug des Heiles, Lehrbuch des Lebens und Unterpfand unserer Hoffnung. "Das Kreuz ist ein Werkzeug des Heiles, da wir durch Jesu Leiden am Kreuz erlöst worden sind. Deshalb ist es uns Christen so lieb und so teuer", betonte der Ortsgeistliche. Das Kreuz sei aber auch ein Lehrbuch des Lebens. Aus ihm könne man viel heraus lesen - Erbarmen, Sanftmut, Armut. "Wir dürfen unsere Hoffnung nicht auf die Rettung im Gerichte setzen,sondern allein auf das Kreuz - allein auf das,was Gott in Jesus am Kreuze zu unserem Heil getan hat. Das Kreuz dient uns dabei als Unterpfand", merkte Pfarrer Matthäus zu seinem dritten Punkt an. Mit den aufmunternden Worten "Wenn der Feind uns bedrängt, wenn von allen Seiten die Versuchungen gegen uns anstürmen,wenn die Hoffnungslosigkeit uns überfallen will und Verzweiflung an uns zehrt, dann wollen wir uns an das Kreuz halten -die durchbohrten Hände des Heilands lassen uns nicht fallen" schloss der Geistliche seine Predigt ab.

Zum Segnungsgebet besprengte Pfarrer Matthäus das neu errichtete Mertlbauerkreuz mit Weihwasser. Der Wortgottesdienst endete mit dem Lied "Großer Gott wir loben dich". 

 

(Anton Patzelt)

Dem Herzen Jesu singe ...

Herz-Jesu-Bruderschaftsfest in Wolfsbuch

Das Herz-Jesu-Bruderschaftsfest zählt neben dem Kirchenpatrozinium zu Ehren des Heiligen Andreas zu den beiden größten Festen der Pfarrgemeinde Wolfsbuch im Kirchenjahr. Aufgrund der Corona-Pandemie  haben es heuer die Gläubigen in etwas abgespeckter Form gefeiert, ohne Prozession zur Marienkapelle, als Familiengottes-dienst  im Pfarrgarten. Die Vorbereitung und Gestaltung des Bruderschaftsfestes lag in den Händen des Liturgieteams unter der bewährten Leitung von Stefanie Schuderer.

"O Herz in lauter Flammen, von Liebe ganz verzehrt. In dieses Herzens Namen, wird alles mir gewährt", sangen die Gottesdienstbesucher im Eingangslied. Musikalisch umrahmten Simone Braun auf der Gitarre und Benedikt Stinjs, abwechselnd auf der Geige und der Ziehharmonika die Feierlichkeiten. Zu Beginn der Heiligen Messe entzündete die Mesnerin Margareta Pöppel jeweils eine Kerze für die im abgelaufenen Jahr gestorbenen Mitglieder der Herz-Jesu-Bruderschaft. Es waren dies Fritz Wittmann, Konrad Frey und Katharina Götz.

Die Lesung stammte aus dem Buch Deuteronomium, dem  fünften Buch des Pentateuch. Das Evangelium trug Pfarrer Matthäus Luka nach Matthäus vor. Ein Herz in Bewegung, ein weites Herz und ein Herz ohne Bosheit brachten Franziska und Christiane vor den Altar. "Jesus, du hast auch ein offenes Herz für uns.Du möchtest uns Geborgenheit schenken. Wir aber meinen oft, dass wir dich nicht brauchen", hieß es in einem der Kyrie-Rufe, vorgetragen von Annika.

Bevor der Ortsgeistliche seine Predigt ansetzte, zeigten einige Kinder noch die verschiedenen, göttlichen Eigenschaften des Herzens Jesu auf: Offenheit, Geduld, Treue, Reinheit, Sanftmut, Gütigkeit. " Alle Tugenden entspringen aus deiner Liebe. Sie bringen dein Herz zum Leuchten und es leuchtet für uns", lautete der Schlussakkord.

In seiner Festpredigt nannte Pfarrer Matthäus die Gottbeziehung auch Liebesbeziehung. "Es ist eine Beziehung, von Herz zu Herz, die zu Herzen gehen soll. Sie soll sich auswirken auf die Umgebung durch Herzlichkeit und Güte", betonte der Geistliche. Als Angehöriger der Gemeinde Christi und Mitglied der Herz-Jesu-Bruderschaft sollte jeder versuchen, gegenüber den Mitmenschen diese Herzlichkeit und Liebe Gottes deutlich zu machen und spürbar werden zu lassen. Die Mitglieder rief Pfarrer Matthäus auf, diese “lebendige Bruderschaft”  in der Pfarrgemeinde Wolfsbuch weiter zu führen und am Leben zu halten.

Im Anschluss an den Festgottesdienst folgte mit einem dreifachen Lobpreis die Aussetzung des Allerheiligsten Sakrament des Altares. Dazu sangen die Gläubigen das Lied "Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir". Die Feierlichkeiten endeten mit dem großen TeDeum.

Mit Rosen bedankte sich der Geistliche bei den Jubilaren der Herz-Jesu-Bruderschaft. Ein Vierteljahrhundert sind Johann und Irma Hackner dabei. Vor 40 Jahren ließen sich Christian Frey, Konrad Götz, Alois Mühl, Erwin Mühl und Martin Voreck ein tragen. Und 70 Jahre lang halten Josef Götz, Franz Wittmann und Irmgard Wittmann der Wolfsbucher Bruderschaft die Treue.

Das Herz Jesu umkreist eine uralte Verehrung. Zeichen und Symbol sollen verschlüsselt auf das Lebensopfer des Herrn hinweisen. Die Herz-Jesu-Bruderschaft ist in Wolfsbuch bereits 1771 vom damaligen Pfarrvikar Georg Anton Perzl errichtet worden. Am 31.Mai 1771 erfolgte die Bestätigung durch die Oberhirtliche Stelle. Perzl hatte die Pfarrei am 5.Januar 1765 übernommen - er starb im Jahr 1773.

Ein weiterer Ortsgeistlicher, Pfarrer Joseph Forster, schreibt 1859 über die Rituale und über den Ablauf der Bruderschaftsfeste in Wolfsbuch. Dabei wurde das Herz Jesu nicht nur einmal im Jahr verehrt. Jeden ersten Sonntag im Monat erfolgte bei den Gottesdiensten “die Aussetzung des hochwürdigsten Gutes in der Monstranz”. Während der Heiligen Messe wurden die Pfarrangehörigen zur Opferung aufgerufen.”Nach beendigtem Gottesdienst wird eine feierliche Prozession mit dem Allerheiligsten im Dorfe gehalten, wobei vor dem Allerheiligsten die Bruderschaftsfahne mit dem Bildnis des göttlichen Herzen Jesu getragen wird”, heißt es in den alten Unterlagen.

 

(Anton Patzelt)

Fronleichnam im Wolfsbucher Pfarrgarten

Kommunionkinder legen prächtigen Blumenteppich

Fällt Fronleichnam heuer aus ? Fällt es Corona zum Opfer ? Diese Frage stellte der Wolfsbucher Ortsgeistliche, Pfarrer Matthias in seiner Predigt. Und er beantwortete die Frage gleich selbst: "Nein, es wird nur in einer anderen Form gefeiert".

In der Tat - der Pfarrgemeinderat und das Liturgieteam hatten den Gottesdienst der Pfarrgemeinde Wolfsbuch aufgrund der Pandemie-Vorschriften lediglich in den Pfarrgarten verlegt. Und er wurde sehr gut angenommen, so dass die vorgegebene Höchstzahl an Teilnehmern erreicht, aber auch eingehalten werden konnte. Die Wolfsbucher Kommunionkinder hatten bereits im Vorfeld einen farbenprächtigen Blumenteppich gelegt, der viel Beachtung und Bewunderung fand.

"Beginne du all meine Tage - sei du bei mir jeden Augenblick. Teile mit mir all meine Stunden - begleite mich durch Kummer und Glück". Mit diesem Lied von Martin Schraufstetter eröffneten Simone Braun auf der Gitarre und Benedikt Stijns auf der Geige unter dem frischen Grün des Blattwerk der mächtigen Weide den festlichen Gottesdienst im Freien. "Jesus, du bist tief in unseren Herzen, du begleitest uns - Jesus du bist immer bei uns", hieß es in den Kyrie-Rufen, die Matthias, Emma und Jonas vortrugen.

Dass Gott für uns immer da ist, auch in den nicht ganz einfachen Zeiten der Corona-Pandemie, betonte Pfarrer Matthäus auch in seiner Predigt. "Wir müssen nur unsere Augen und Ohren öffnen, für alle Dinge, die unser Leben reich machen. Und wir müssen nur unsere Herzen öffnen, für den göttlichen Willen, damit das Miteinander reicher wird", rief der Ortsgeistliche den Gottesdienstbesuchern zu. Die einzelnen Fürbitten brachten Philipp, Lisa, Quirin und Annalena vor den Herrn. Die Heilige Messe endete mit dem liturgischen Segen zum Fronleichnamsfest.

Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates und Leiterin des Liturgieteams, Stefanie Schuderer zeigte sich vom regen Besuch des Gottesdienstes sehr angetan: "Die Premiere ist gelungen - ich glaube, wir können dies, falls es das Wetter zulässt, öfters machen".  

 

(Anton Patzelt)

Der Heilige Geist - warm, kraftvoll, angenehm, lebendig

Kinderkirche zum Pfingstfest per Videoübertragung

Aufgrund der Corona-Problematik durften die Kinder heuer den Gottesdienst zum Pfingstfest via zoom-Video-Übertragung miterleben und sich auch selbst aktiv beteiligen. Die Leitung lag wieder in den Händen von Stefanie Schuderer. Nach dem Kreuzzeichen und dem Eingangslied ging Schuderer näher auf den Heiligen Geist ein: "Er schenkt euch Kraft und Mut. Mit ihm wird euch warm ums Herz. Er vertreibt die Angst". Sehen könne man den Heiligen Geist allerdings nicht. "Man kann ihn aber spüren. Und er fühlt sich so ähnlich an, wie die Hände deiner Mama und deines Papas auf deinem Rücken - warm, kraftvoll, angenehm, lebendig", erläuterte Schuderer.

Durch eine Rückengeschichte sollte das Ganze noch spürbarer und erlebbarer gemacht werden. Mit den Händen und Fingern wurde eine Geschichte auf dem Rücken eines anderen Kindes erzählt. Der  Rücken war dabei eine Tafel - die Finger bildeten die Figuren und Stifte. Ein Kind malte dem anderen Kind ein Haus auf den Rücken. In das Haus gingen die Freunde von Jesus. Dabei ließ das "aktive" Kind neun mal die Finger langsam in das Haus laufen. Dann kamen mit eiligem Schritt Kleopas und Jakobus. Das Kind ließ nun seine Finger schneller in das Haus rennen. Als Jesus den Raum betrat und den Friedensgruß sprach, rieb das eine Kind kräftig die Hände aneinander und legte sie mit sanftem Druck dem anderen Kind auf den Rücken. Die Geschichte wurde zweimal erzählt, so dass jedes Kind einmal gestalten und einmal spüren durfte.

"Manchmal fühle ich mich ängstlich. Dann bitte ich um deinen Geist, der mir Mut macht", betete Bastian und zündete dazu ein Teelicht an. Und Lisa sprach in ihrer Fürbitte: "Manchmal bin ich stinksauer und zornig. Dann bitte ich um deinen Geist, der mich zur Ruhe bringt". Der Kindergottesdienst endete mit dem Pfingstsegen. Dabei legten sich die Buben und Mädchen gegenseitig die geriebenen Hände auf und ließen einander die Wärme und Nähe des Heiligen Geistes spüren. "Vielleicht könnt ihr dies ja auch als euer neues Gute-Nacht-Ritual zusammen mit dem Abendgebet übernehmen", regte Schuderer abschließend an. 

 

 

(Anton Patzelt)

"Maria, Mutter der Welt"

Kinderkirche zum Muttertag per Videoübertragung

An der von Stefanie Schuderer geleiteten Kinderkirche zum Muttertag via Videoübertragung beteiligten sich wieder rund 30 Buben und Mädchen vor den Bildschirmen. Die Organisatorin hatte sich dazu das Thema "Maria, Mutter der Welt" ausgesucht.

"Wenn ich morgens früh aufsteh' bin ich nicht allein. Wenn ich abends schlafen geh, wirst du bei mir sein. Wenn's mir gut geht, bist du da - wenn's mir schlecht geht, bist du nah", hieß es im eigens für den Muttertag eingeübten Lied. "Am heutigen Tag dreht sich alles um die Mama - und das zu Recht. Denn die Mama ist ganz wichtig für euch. Sie macht für euch jeden Tag ganz viele verschiedene Dinge", erläuterte Schuderer den Kindern. Anschließend öffnete sie einen Korb, in dem sich verschiedene Gegenstände befanden, die am die Mamas erinnern sollten: Kochlöffel, Kinderschuh, Pflaster, Zahnbürste, Putztuch, Spiel und ein Kuschelkissen.

Danach erzählte Schuderer den Buben und Mädchen von einer "ganz besonderen Mama" - von Maria, der Mutter Jesu. Anhand von eingeblendeten Bildern konnten die Kinder Maria näher kennen lernen und auch etwas über ihre Begegnung mit dem Engel erfahren. In die einzelnen Fürbitten, die Bastian, Leonie, Tim und Matthias vortrugen, wurden besonders die Mütter aufgenommen. Die Kinderkirche endete nach einem gemeinsam gebeteten "Gegrüßet seist du Maria" mit dem Segenslied. Für die musikalische Umrahmung sorgte Simone Braun auf der Gitarre.

 

 

(Anton Patzelt)

Corona - Kinderkreuzweg mit Videoschaltung am Karfreitag in Wolfsbuch

Nach dem Kreuzweg ist auch die erste Kinderkirche via Zoom-Videoübertragung des Wolfsbucher Liturgieteams unter der Leitung von Stefanie Schuderer zum Thema "Lasset die Kinder zu mir kommen" ausgezeichnet angekommen. Insgesamt nahmen 15 Familien mit rund 30 Kindern daran teil. Die Technik lag wieder in den Händen von Benedikt Stijns und für die musikalische Umrahmung sorgte Simone Braun auf der Gitarre.

Zu Beginn des Livestreams wies Schuderer darauf hin, dass am Sonntag eigentlich der Tag der Erstkommunion in Wolfsbuch gewesen wäre. "Aber auch wenn die Kommunion aufgrund der Corona-Pandemie vorerst verschoben ist, dürfen wir fest daran glauben, dass Jesus alle Kinder liebt. Alle Kinder - die großen und die kleinen", meinte die Wolfsbucher Idealistin.

"Einfach Spitze, dass du da bist", sangen die Teilnehmer an der Videoübertragung gemeinsam. Zur Jesusgeschichte aus der Bibel hatte Schuderer einige Figuren aufgebaut - Jesus und  seine Jünger sowie eine Mutter mit ihrem Kind. "Vielleicht habt ihr schon einmal den Satz gehört, du störst mich - dafür bist du noch zu klein. In einem solchen Moment fühlt man sich ausgeschlossen und das ist kein schönes Gefühl", meinte Schuderer. Ganz anders sei dies bei Jesus gewesen. Jesus habe jedem einzelnen Kind die Hände aufgelegt und es gesegnet.  Und am Ende seien alle froh nachhause gegangen. "Gib uns Kindern immer gute Kameraden zum Spielen", betete Felix in seiner Fürbitte, Annalena wünschte sich "immer eine Schulter, an die man sich anlehnen kann" und Philipp freute sich über das "Gefühl geliebt zu werden". Gestenreich sangen die Buben und Mädchen gemeinsam das Vaterunser-Lied. Zum Schluss betonte Schuderer noch einmal, dass für Gott nicht nur die Großen und die Starken zählen, sondern genauso auch die Kleinen und Schwachen. Die virtuelle Kinderkirche endete mit dem Segenslied. Schuderer richtete den Buben und Mädchen sowie ihren Eltern noch die besonderen Grüße des Ortsgeistlichen Pfarrer Matthäus Luka aus. 

 

(Anton Patzelt)

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Dies hat sich auch Stefanie Schuderer aus Wolfsbuch gedacht. "Ich wollte unbedingt den Kreuzweg mit den Kindern durchziehen, aber leider hat mich die Corona-Pandemie ausgebremst", so die Idealistin. Nachdem sie von Videokonferenzen über Zoom-Meeting erfahren hatte, war ihr klar, dies am Karfreitag mal auszuprobieren. So hat jeder Teilnehmer vorher die entsprechenden Einwahldaten zusammen mit ein paar Hinweisen und einigen Liedtexten erhalten. Die Lieder stimmte Simone Braun an, begleitete sie mit der Gitarre und Benedikt Stijns unterstützte Schuderer bezüglich der Technik. "Und es hat super funktioniert - besser als ich gedacht habe. Die Rückmeldungen waren durchwegs positiv - eine Alternative in dieser Zeit und eine neue Erfahrung", freute sich die Wolfsbucherin. Insgesamt haben 13 Parteien mit rund 30 Kindern zusammen mit ihren Mamas und Papas sowie der Ortsgeistliche Pfarrer Matthäus Luka teilgenommen. Zu den einzelnen Kreuzwegstationen lasen die Kommunionkinder  verschiedene Texte.

(Anton Patzelt - abgeändert)

Vom Weizenkorn zum Brot -

Vorbereitung der Kommunionkinder

"Vom Weizenkorn zum Mehl - wie werden Körner zu Brot", lautetet das Thema der Wolfsbucher Kommunionkinder, die sich mit den Kommunioneltern zu einer gemeinsamen Tischrunde trafen. Dabei erfuhren die Buben und Mädchen alles über die Zutaten eines Teiges und schlüpften danach sogar selbst in die Rolle des Bäckers. Nach dem Backen durften die Buben und Mädchen ihre ganz persönlichen Brote mit nachhause nehmen und sich schmecken lassen.

 

(Anton Patzelt - abgeändert)

Für Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt

Wolfsbucher Firmlinge verkaufen Eine-Welt-Waren

Eine-Welt-Waren haben die diesjährigen Firmlinge aus Wolfsbuch an einem Stand zum Verkauf angeboten. Neben verschie-denen Teesorten konnte man sich mit fair gehandelter Schokolade, Popquins und Seifen eindecken. Als eine der  Grundlage ihres Handelns diente der interkultureller Dialog und die internationale Solidarität als Voraussetzung für Gerechtigkeit und Frieden auf der Welt.

 

(Anton Patzelt)

Der Weg zur MItte -

Familiengottesdienst und Fastensuppenessen in Wolfsbuch

Unter dem Motto "Der Weg zur Mitte" hatte das Liturgieteam der Pfarrgemeinde Wolfsbuch unter der Leitung von Stefanie Schuderer zu einem Familiengottesdienst in die Andreaskirche eingeladen. Als Symbol diente eine aus einem starken Seil gebildete Spirale. "Dieses Symbol ist uns vertraut von Schneckenhäusern und Muscheln. Es deutet auch unseren Lebensweg: Ich mache mich auf den Weg zur Mitte, die für uns Jesus Christus ist. Und wenn ich ihn gefunden habe, kann ich gestärkt wieder ins Leben hinaus gehen", erläuterte Schuderer zu Beginn des Sprechspiels. Mehrere Kinder halfen dabei, über diesen Weg zur Mitte nachzudenken. Im Zentrum der Spirale befanden sich Blumen, eine Kerze, eine Bibel, eine Schale mit Hostien, ein Kelch mit Wein, eine Scherbe sowie ein Kreuz. Während der erläuternden Vorlesung holten die Kinder den entsprechenden Gegenstand und trugen ihn an den Altar. Das langsame Schreiten durch die Spirale sollte dabei Ruhe ausstrahlen. "Manche haben den Weg zur Mitte verloren. Hilf ihnen, ihn wiederzufinden und weiterzugehen", hieß es in einer der Fürbitten der Kinder. Im Anschluss an den Familiengottesdienst waren die Pfarrangehörigen zum Fastensuppenessen in die Dorfgaststätte eingeladen. Die freiwilligen Spenden sollen einem guten Zweck zugute kommen.

 

 

(Anton Patzelt)

Jesus, erzähl uns von Gott

Unter dem Leitsatz "Jesus, erzähl uns von Gott" wollen heuer neun Buben und Mädchen in der Wolfsbucher Andreaskirche erstmals die Heilige Kommunion empfangen. In einem feierlichen Gottesdienst haben sich die Kinder am Sonntag der Pfarrgemeinde vorgestellt.

Gemeinsam mit dem kirchlichen Dienst zogen die Kommunionkinder Philipp Frey, Matthias Schuderer, Emma Karg, Annalena Braun, Jonas Wolfsmüller, Quirin Deisenrieder, Lisa Bergmoser, Michael Pfaller und Moritz Karg in das festlich geschmückte Gotteshaus ein. Zum Orgelspiel von Simone Braun sangen die vielen Gottesdienstbesucher im Eingangslied "Wir fangen an, fröhlich zu sein. Wir dürfen uns von Herzen freu’n - denn Gott sagt ja zu mir, Gott sagt ja zu dir, Gott ist für uns da".

Danach ging der Ortsgeistliche Pfarrer Matthäus Luka kurz auf das Thema "Jesus,erzähl und von Gott" näher ein: "In verschiedenen Gruppenstunden werdet ihr mehr über Gott und über seine Geschichte erfahren. Ihr werdet hören, dass er besonders die Kinder gerne hat,sie beschützen und behüten will. Heute, an diesem Vorstellungsgottesdienst, spüren wir diese Liebe besonders".

Anschließend beteten Jonas Wolfsmüller, Annalena Braun und Matthias Schuderer die Kyrierufe. Die von Karl Voreck vorgetragene Lesung stammte aus dem 1.Brief des Apostels Paulus an die Korinther. Dem Evangelium nach Matthäus lag das Thema Gerechtigkeit zugrunde. Danach stellten sich die Kommunionkinder einzeln vor und formulierten ihre Fragen. "Ich möchte wissen, was bei meiner Taufe geschah", fragte sich Philipp Frey, Emma Karg meinte: "Ich möchte gerne mehr über die Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel erfahren" und Quirin Deisenrieder zeigte sich schon gespannt, wie wohl die erste Beichte ablaufen wird. 

"Die Haltung Jesu gegenüber den Menschen ist geprägt von Respekt und Liebe.Genauso sollen wir miteinander umgehen", betonte Pfarrer Matthäus in seiner Predigt. Gott handle mit einem großen Herzen. Gott wünsche sich, dass wir liebend gerne leben und das einander spüren lassen. Damit unser Leben gut gelinge, lebe Gott mit uns. Der Geistliche rief alle Pfarrangehörigen auf, die Kommunionkinder durch Gebet, Mitfeier der Gottesdienste und durch gutes Beispiel auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.

In ihren Fürbitten beteten die Buben und Mädchen unter anderem, dass die Freundschaft zu Jesus immer tiefer werde, dass sie an seiner Hand sicher durchs Leben gehen können und auch für alle Kinder,die in Krieg leben müssen.

"Jesus, erzähl uns von Gott - von seinen Zeichen, seinen Wundern und Werken", hieß es dann im Mottolied zur Erstkommunion aus der Feder des Religionspädagogen Johannes Schäfers und der Musik-Studentin Juliana Pollmann. Im Schlusslied baten die Gottesdienstbesucher die Gottesmutter Maria noch um ihren Segen. Die Erstkommunion findet in Wolfsbuch am Sonntag, 26. April 2020 statt.

 

(Anton Patzelt)

 

 

Spende des PGR Pondorf und der KLJB Pondorf

an die Insel e.V. und  das Caritas Seniorenheim St. Josef in Denkendorf

Wie bereits beim Adventssingen angekündigt, wird der Erlös aus den Spendenkörbchen und dem Glühweinverkauf der KLJB Pondorf wieder für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt. Insgesamt kamen so 2000 Euro in den Spendentopf. Das Caritas-Senioren-heim St. Josef in Denkendorf erhält 500 Euro für die Einrichtung eines Demenzgartens.

Dem Ingolstädter Verein Insel e.V. überreichte man vor kurzem 1500 Euro. Der Ingolstädter Förderverein für psychisch Kranke ist seit 1987 aktiv und bietet mit Tagesstätte und Insel-Cafe psychisch kranken Menschen Unterstützung an. Monika Brickl, Alexandra Zeller, Franziska Schneider und Antonia Pfaller vom Pondorfer Pfarrgemeinderat machten sich auf den Weg nach Ingolstadt und übergaben die Spende persönlich. Geschäftsführerin Karin Mahncke, 1. Vorsitzende Inge Kunze-Bechstädt und Schatzmeisterin Gertraud Merkl empfingen die Pondorfer Delegation und bedankten sich vielmals für die großzügige Spende. Bei einer Tasse Kaffee gab das Führungsteam dann Einblicke in die Organisation und die Aufgaben der Einrichtung. Seit 1982 gibt es schon eine Angehörigengruppe für psychisch kranke Menschen in Ingolstadt, erzählte Gertraud Merkl als Frau der ersten Stunde. 1987 habe man dann den Verein Insel e.V. gegründet, um den Kranken auch nach dem Krankenhausaufenthalt weiterzuhelfen. Mehr als hundert Personen kamen damals zur Gründungsversammlung in den Spiegelsaal des Kolpinghauses. Viele unterstützen den Verein heute noch. Der Mitgliederstand ist im Laufe der Jahre aber auf aktuell 70 zurückgegangen. Im Prinzip kann jeder, der die gute Sache unterstützen möchte, Mitglied bei Insel e.V. werden, sagen die Frauen. Die Idee für den Betrieb einer Tagesstätte wurde kurz nach der Vereinsgründung geboren. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten gestaltete sich schwierig. Mittlerweile hat man in der Schäffbräustraße und an der Esplanade zwei Gebäude zur Verfügung, die man entsprechend nutzen kann. Seit 1992 gibt es die Tagesstätte. Mit zwei Mitarbeitern ist man damals gestartet. Im Lauf der Zeit sind der Verein und das Angebot immer mehr gewachsen. Eine ehrenamtliche Geschäftsführung war irgendwann nicht mehr möglich und auch die Anzahl der Angestellten ist auf 32 angestiegen. Neben Reinigungskräften und Verwaltungsangestellten leisten auch viele Sozialpädagogen, Heilerziehungshelfer und Psychotherapeuten ihren Dienst für den Verein. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt Geschäftsführerin Karin Mahncke. Auch wenn die Regierung von Oberbayern wieder sechs neue Plätze zugesagt hat, der Bedarf war weitaus höher. „Immer wieder müssen Interessenten abgewiesen werden“, bestätigte Mahncke. „Die finanzielle Situation ist nicht ganz einfach“, war in dem Gespräch ebenfalls zu hören. Man habe zwar über den Zuverdienst ein bestimmtes Auftragsvolumen und erhalte dafür auch entsprechende Vergütungen. Mit einem Wirtschaftsbetrieb kann man die Tagesstätte aber dennoch nicht vergleichen. Alle möglichen Arbeiten werden dabei von den Klienten - die betreuten Kranken werden nicht als Patienten, sondern als Klienten bezeichnet - verrichtet. Die Verpackung von Bauteilen für einen Elektrogroßhändler oder das Fräsen von Baustellschildern gehören ebenso zum „Arbeitsalltag“ der Klienten wie der Versand von Serienbriefen oder das Folieren von Büchern. „Es ist nicht jeder für jede Aufgabe geeignet“, mussten die Angestellten immer wieder feststellen. Neben den Arbeitsbeschäftigungen gibt es für die Klienten auch eine Malgruppe, eine Werkgruppe und immer mal wieder werden Ausflüge ins Schwimmbad, ins Volksfest oder zum Christkindlmarkt unternommen. Yoga, Wandern und eine PC-Gruppe runden das breite Spektrum ab. Sehr stolz ist man auch auf das Insel-Cafe im Herzogskasten. „Jeden Mittag wird gekocht“, sagt die Vereinsleitung. Ein richtiges Restaurant ist das natürlich nicht, aber zu günstigen Preisen gibt es hausgemachte Speisen, die auch von den Klienten zubereitet werden. Zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei hat auch das Insel-Cafe von Montag bis Freitag geöffnet. Auch über Stammkunden verfügt das Cafe, das im letzen Jahr bereits sein 10-jähriges Bestehen feiern konnte. Zuverdienst, Insel-Cafe, Tagesstätte, betreutes Einzelwohnen und ambulante Hilfe zählt der Vereine zu seinen Hauptaufgaben für die psychisch Kranken. Unterstützung bei Behördenangelegenheiten und anderen Alltagsdingen leisten die Angestellten darüber hinaus. Im Rahmen einer Führung konnten die Frauen des Pfarrgemeinderates dann noch die Sozial- und Arbeitsräume besichtigen. Aus dem Spendenbetrag soll eine Tageslichtlampe für den Speisesaal angeschafft werden, so die Vereinsleitung. Mit dem Bewusstsein, das Geld für einen sinnvollen Zweck gespendet zu haben, machte sich die Delegation wieder auf den Weg nach Hause oder an den Arbeitsplatz.

 

  (Bernhard Meyer)

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